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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Einführung in die psychologische Krankheitserkennung und Psychoedukation für Lehrpersonen
Nr.
KH.810.FK14
Dauer
7 Stunden
Anfang
07.03.2018 , 09:00 Uhr
Ende
07.03.2018 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmer
25
min. Teilnehmer
12
Kosten
33,00
Beschreibung
Lehrer sind heutzutage mehr und mehr mit psychischen Erkrankungen konfrontiert. Dies kann Schüler betreffen, die offiziell diagnostiziert sind, aber auch Problemschüler“, bei denen vielleicht weder Schüler noch Eltern wissen, dass es sich um eine psychische Störung handeln könnte.

Kennen Sie Schüler, die oft nicht zur Schule kommen, die unruhig oder auch unkonzentriert wirken trotz scheinbar normaler Intelligenz, Schüler, die ständig rebellieren, Schüler, die in besonderem Maße introvertiert und schüchtern sind, Schüler, die auf bestimmte Unterrichtsstrukturen oder Methoden sehr negativ reagieren, Schüler, welche Fächerübergreifend als „problematisch“ gelten, weil sie sehr dramatisieren, sehr aufbrausend sind oder ein sehr schlechtes Sozialverhalten zu haben scheinen, oder Schüler, die sehr über- oder untergewichtig sind und darüber hinaus Auffälligkeiten zeigen?

All dies und weitere Punkte können Ursachen psychischer Störungen sein. Dazu kommen z.B. Oberstufenschüler, welche diagnostiziert unter Angststörungen, Depression oder Drogenabhängigkeit leiden und Schwierigkeiten haben, damit ihr Abitur zu schaffen.


Dozent:
Sasha S. Euler ist Lehrer für Werte/Normen, Englisch und Philosophie, sowie ausgebildeter Coach und Psychotherapeut. Er lehrt außerdem in der universitären Fachdidaktik und promoviert berufsbegleitend über die Verbindung der Bezugswissenschaften Philosophie und Psychologie im Ethikunterricht. Er publizierte zahlreiche pädagogisch-didaktische Artikel und hat mehrjährige Erfahrung in der Lehrerbildung.
Zielsetzung
Zielsetzung
Oftmals leiden Schüler darunter „anders und komisch“ zu sein, oder Lehrer sind einem Schüler negativ gegenüber eingestellt, weil dieser immerzu „Probleme“ bereitet, obwohl er dagegen vielleicht ohne Unterstützung machtlos ist. Andere Schüler leiden unter bekannten Erkrankungen, die ihre schulische Leistungsfähigkeit einschränken. Bei all diesen Fällen können Lehrer wichtige Unterstützungsarbeit leisten sowohl für die Schüler, als auch ggf. für besorgte Eltern. In diesem Seminar werden wir eine Reihe von psychischen Störungen behandeln, welche im Kindes- und Jugendalter häufig auftreten, mit dem Ziel, diese zumindest auf Verdacht erkennen zu können, mit Schülern angemessen umzugehen, und ggf. wichtige psychoedukative Arbeit zu leisten, durch welche sich Schüler verstanden und wertgeschätzt (vs. hoffnungslos) fühlen, was diesen alleine schon sehr helfen kann. Behandelte Störungen werden sein: Depression, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen (insb. narzisstisch, ängstlich-vermeidend und passiv-aggressiv), Anorexie, Bulimie & Adipositas, Suizidalität, Tic-Störungen, ADHS, Asperger-Autismus, Sexualität & Geschlechtsidentität, sowie Drogenmissbrauch.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - Lehrerfortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Sasha Euler (Leitung)
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