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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Musik: Interkulturalität am Beispiel türkisch-orientalischer Musik
Nr.
khi18.11.032
Dauer
4 h
Anfang
15.03.2018 , 14:00 Uhr
Ende
15.03.2018 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
01.03.2018
max. Teilnehmer
20
min. Teilnehmer
12
Kosten
Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro.
Adressaten
Lehrkräfte, die Musik unterrichten.
Beschreibung
Warum hat eine Gitarre Bünde, die arabische Kurzhalslaute Ud jedoch nicht? Materialmangel in der arabischen Welt? Aus einem vorbeifahrenden Auto ertönt türkische Popmusik. Der Gesang wirkt eigenartig „leiernd“. Trifft der Sänger die Töne nicht?

Diese Veranstaltung untersucht Unterschiede und Gemeinsamkeiten der westlichen und der orientalischen Musik am Beispiel der Musik der Türkei. Beide unterscheiden sich in melodischer und rhythmischer Hinsicht. Und wie sieht es mit den Harmonien aus?
Lassen sich die beiden musikalischen Welten problemlos verbinden oder gibt es schwer zu überwindende Unterschiede? Sind die Kulturen bereits verschmolzen und zu welchem musikalischen Preis?

In der ersten Stunde gibt es eine Einführung in die türkische Musik. Melodische („Makam“) und rhythmische Modelle („Usul“) werden vorgestellt und ihre Charakteristika mit der westlichen Musik verglichen. Tonbeispiele (CDs) veranschaulichen das Gesagte.

Nach dem Herausarbeiten der Unterschiede sollen in der zweiten Stunde verschiedene Synthesen untersucht werden. Es stellt sich die Frage, wie türkische Schüler_innen heutzutage mit ihren Traditionen umgehen. Spielen sie überhaupt noch eine Rolle? Oder hat der pop-musikalische Mainstream diese Traditionen längst überdeckt? Auch diese Fragestellungen werden an diversen CD-Beispielen diskutiert.

Im Anschluss steht die Praxis im Vordergrund (ca. eineinhalb Stunden). Einige Instrumente werden vorgestellt. Eigene Erfahrungen aus langjähriger türkisch-westlicher Zusammenarbeit werden zur Diskussion gestellt. Rhythmische Modelle („Aksak“) können einstudiert werden. An einigen türkischen Kompositionen kann untersucht werden, wie weit diese sich sinnvoll in den Musikunterricht integrieren lassen.

Die letzte halbe Stunde dient der Zusammenfassung und der Abschlussdiskussion des Bisherigen. Hat sich die Wahrnehmung türkischer Musik bei den Teilnehmer_innen verändert?

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Wichtig: Die Teilnahmegebühr beträgt 35 EUR und wird der entsendenden Schule in Rechnung gestellt.

Die Erstattung der Reisekosten kann nach Rücksprache mit der Schulleitung aus dem Schulbudget erfolgen (vgl. Hauswirtschaftliche Vorgaben für das Budget der Schule, RdErl. d. MK vom 14.12.2007 – SVBl. 2008, S. 7).

Alle Fortbildungsveranstaltungen finden i. d. R. bzw. zum Teil in der dienstfreien Zeit statt. Auch dann ist die Genehmigung der Dienststelle Voraussetzung für die Anmeldung und die dienstrechtliche Absicherung. Bei der Online-Anmeldung müssen Sie bestätigen, dass Ihnen diese Genehmigung vorliegt.

Es gelten die "Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums für regionale Lehrerfortbildung an der Universität Hildesheim"
Mit der Anmeldung zur Fortbildung erkennen Sie diese an.

Die Anmeldung über die VeDaB Datenbank ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung. Es gelten ebenso die „Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an dienstlichen Fortbildungen“:
http://www.nibis.de/nli1/allgemein/fortbildung/teilnahmebedingungen.pdf
Zielsetzung
Befähigung zur Thematisierung von Interkulturalität im Musikunterricht am Beispiel türkisch-orientalischer Musik
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hildesheim i
Veranstaltungsteam
Carsten Bethmann
Ersen Bucak
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