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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Sonderpädagogisches Profil behaupten und professionelle Zugehörigkeit pflegen
Nr.
KOL.A175
Dauer
nach Vereinbarung
Anfang
nach Absprache
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
Keine Angabe
Kosten
kostenlos
Beschreibung
Im Zuge der Inklusion werden in Niedersachsen die Förderschulen zunehmend aufgelöst. Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden in Regelschulen unterrichtet. Für die Lehrer*innen an den bisherigen Förderschulen bedeutet dies, dass sie zunehmend in Regelschulen tätig sind – teilweise sogar zwischen mehreren Schulen pendeln müssen. In einigen dieser Regelschulen sind die Sonderpädagog*innen inzwischen gut im Kollegium integriert. In anderen sind die Kolleg*innen gegenüber Inklusion und der Zusammenarbeit mit Sonderpädagog*innen sehr kritisch oder gar negativ eingestellt.

Für die Sonderpädagog*innen bedeutet die Situation, dass sie quasi heimatlos geworden sind und sich in einigen Schulen sogar als nicht willkommen behandelt fühlen.


Inhalte:

  • Austausch über Selbstverständnis und Haltung als sonderpädagogische Berufsgruppe im inklusiven System

  • Professionelle Rollengestaltung

  • (Weiter)Entwicklung persönlicher Haltungen mit dem Zürcher Ressourcen Modell >/li>
  • Entwickeln von Lösungsansätzen zur Kommunikation und Zusammenarbeit mit Kolleg*innen in den Regelschulen

  • Strategien der Selbstfürsorge

  • Erarbeitung einer gemeinsamen Haltung und

  • Konkrete Absprachen für Pflege der professionellen Zugehörigkeit und kollegiale Unterstützung nach Auflösung der Förderschule


  • Bei diesem Kurs handelt es sich um eine Abrufveranstaltung, die nur als schulinterne Fortbildung gebucht werden kann. Sollten Sie Interesse an einer schulinternen Fortbildung haben, so senden Sie uns gerne eine Mail an: ofz@uni-oldenburg.de
    Zielsetzung
    Zielsetzung:
    Sie entwickeln in der SchiLF eine Haltung im täglichen Spannungsfeld zwischen den eigenen professionellen Ansprüchen, Wünschen und Erwartungen und denen der Umgebung. Basierend auf Methoden des Zürcher Ressourcenmodells werden konkrete Hilfestellungen erarbeitet. Dabei lernen die Teilnehmenden quasi nebenbei das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) kennen, eine vielfach erprobte Methode zur gezielten Entwicklung von Handlungspotenzialen.
    Schulform

    Förderschule

    Veranstalter
    Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
    verantwortlich
    Veranstaltungsteam
    Markus Wetzer
    Anmeldung nicht möglich: Veranstaltung schon belegt
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