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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

interkulturelles Training - Living Diversity – multinationale Teams erfolgreich motivieren und leiten
Nr.
88571-1
Dauer
k.A.
Anfang
nach Absprache
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmer
12
min. Teilnehmer
8
Kosten
95,00 EUR
Adressaten
Lehrer, Lehrerinnen Bildungspersonal, Mitarbeiter die entsendet werden sollen oder Personen die in multikulturellen Teams arbeiten oder diese leiten sollen (Es gibt einen Unterschied zwischen oberen und mittleren Management – wäre auch möglich)
Beschreibung
Interkulturelle Kompetenz - die Fähigkeit sich in kulturellen Überschneidungssituationen angemessen orientieren und zielführend verhalten zu können – ist in unserer globalisierten Welt zur Schlüsselqualifikation geworden. Dazu ein Beispiel: Der tendenziell rigide und autoritätsfixierte russische Führungsstil reflektiert entsprechende Werte und Kulturstandards. In deren Rahmen wird der westliche kooperative- partnerschaftliche Stil häufig als Schwäche und Inkompetenz ausgelegt. Dies führt zu Missverständnissen und Konflikten, die vermieden werden könnten, wenn beide Seiten sich der kulturellen Unterschiede bewusst wären. Die beidseitige Sensibilisierung schafft Raum für eine optimierte Zusammenarbeit und erzeugt damit eine Win-Win-Situation. So können kulturelle Überschneidungssituationen als Mehrwert genutzt werden, statt zu belasten.

Von den Workshop-Teilnehmern wird nicht nur Flexibilität und die Bereitschaft, sich auf Vielfalt einzulassen, gefordert, sondern auch die Fähigkeit, mit Uneindeutigkeit und Konflikten umzugehen, die - vermeintlich oder tatsächlich - auf unterschiedlichen Werte- und Wahrnehmungsmustern oder Kommunikationsstilen beruhen.

Ziel des Trainings ist es, Besonderheiten interkultureller Kommunikation zu erfahren, Orientierungshilfen und mehr (Selbst)Sicherheit für den Umgang zu vermitteln. Da interkulturelle Kompetenz ein hohes Maß an (kultureller) Selbstkenntnis voraussetzt, stehen erfahrungsorientierte Übungen und Simulationen im Mittelpunkt. Theorie-Input und Praxistransferdiskussion ergänzen den Erkenntnisprozess
Verlauf:
- Kulturverständnis und Erfahrungen mit Interkulturalität
- Interkulturelle Kompetenz - was heißt das?
Arbeitsformen/Strukturen (Hierarchien, Personalführung)
- Umgang mit Kritik und Konflikten
- Übungssequenzen zu Wahrnehmungs- und Vorurteilmechanismen
- ggf. Fallbeispiele aus den Praxisfeldern der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Referentin: Sibylle Meyer, Göttingen, Berufsschullehrerin, pädagogische Mitarbeiterin und Vorstand des GFT-Erasmus e.V. ( http://www.gft-erasmus.de ). Tätigkeit in internationaler Bildung und EU-Projektmanagement; Interkulturelles Training und Demokratielernen.
Co-Referentinnen: entweder Alina Neitzke, Fremdsprachenpädagogin und Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Nord- und Lateinamerika und China, oder Lilly Böttger, Indologin und interkulturelle Trainerin.
Zielsetzung
- Die eigene Haltung reflektieren - Empathie entwickeln - interkulturelle/soziale Kompetenzentwicklung - Gewaltprävention
Schulform

beliebig

Veranstalter
GFT-Erasmus e.V. Göttinger-Freizeit-Treff-Erasmus e.V.i
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