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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Abrufangebot: Rechenschwäche vermeiden in Klasse 1 - Prävention und individuelle Förderung
Nr.
KH.AA.24
Dauer
k.A.
Anfang
nach Absprache
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
Keine Angabe
Kosten
kostenlos
Adressaten
Grundschul- und FörderschullehrerInnen
Beschreibung
Eine Rechenschwäche bildet sich im Verlauf der ersten Klasse heraus: vornehmlich bei Kindern, die zwar die Zahlennamen und deren Reihenfolge auswendig kennen, doch die zugrundeliegenden Mengen nicht „mitdenken“.
Sie verstehen also die Zahl nicht als Repräsentant der Mächtigkeit einer Menge, die alle vorangegangenen Zahlen einschließt, sondern lediglich als einzelnes Element, als Platz in einer Reihe von Zahlwörtern (ordinale Sicht der Zahl).

Diese Kinder beginnen das Erlernen der Rechenoperationen nicht auf der notwendigen Grundlage eines fundierten Zahlverständnisses; häufig mangelt es auch noch an mathematischen, Vorläuferfähigkeiten (Pränumerik). Daher besteht ihr Rechnen ausschließlich in dem Abzählen der Aufgaben „um 1“. Andererseits: damit errechnen die Kinder im Zahlenraum bis 20 viele richtige Ergebnisse und bleiben dadurch unauffällig, obgleich das Risiko einer Rechenschwäche besteht.
In Klasse 2 sehen sich die Kinder mit der Anforderung konfrontiert, zweistellige Zahlen addieren und subtrahieren zu müssen. Diese Rechenoperationen sind mit Abzählstrategien jedoch nur noch schwer zu bewältigen. So nimmt das „Unheil“ seinen Lauf: den betroffenen Kindern gelingt es nicht mehr den Schulstoff zu bewältigen; Eltern und häufig auch LehrerInnen sind überrascht, dass es „plötzlich so große Probleme beim Rechnen gibt“.

Diese folgenschwere (Fehl-)Entwicklung lässt sich verhindern, wenn die elementare Mengen- und Zahlbegriffsentwicklung im Verlauf (Mitte) der ersten Klasse überprüft und gegebenenfalls gezielt gefördert wird.

Wir stellen im Rahmen der Fortbildung vier einfach durchzuführende Tests vor, die Aufschluss über den Entwicklungsstand der Mengen- und Zahlbegriffsentwicklung von Kindern der ersten (teils auch der zweiten Klasse) geben.

Wie mögliche Befunde einzuschätzen sind und welche Fördermaßnahmen diesen Kindern helfen können, werden wir aufzeigen. Den TeilnehmerInnen wird im Anschluss entsprechendes Fördermaterial zur Verfügung gestellt.

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Referent:

M.A. Hermann Theisen

Wenn sie sich für dieses Angebot interessieren, setzen Sie sich bitte mit uns (kurshotline@lehrerbildung.uni-hannover.de) oder der Kursleitung ( h.theisen@nord-com.net) in Verbindung.

Zielsetzung
Hilfestellung beim Erkennen und Fördern von außergewöhnlichen Schwierigkeiten beim elementaren Mengen- und Zahlverständnis
Schulform

Förderschule,

Grundschule

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - Lehrerfortbildungi
verantwortlich
Anmeldung nicht möglich: Veranstaltung schon belegt
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