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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Digitalisierung in der Unterrichtspraxis: Erprobte Konzepte und Tools für den Fachunterricht
Nr.
khi23.35.111
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
31.08.2023 , 09:00 Uhr
Ende
31.08.2023 , 15:00 Uhr
Anmeldeschluss
01.07.2023
max. Teilnehmende
60
min. Teilnehmende
20
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte öffentlicher Schulen.
Veranstaltungstypen
  • Präsenz + Online
  • Fortbildung
Beschreibung
In dieser Fortbildung lernen Sie erprobte didaktische Konzepte kennen, die Sie dabei unterstützen, mit und über digitale Medien zu unterrichten. Dies geschieht in mehreren Modulen:

Vorbereitungsmodul: Bereits im Vorfeld erhalten Sie Zugang zu einer Online-Lernumgebung, in der Sie sich auf die Veranstaltung vorbereiten können.

Modul 1 besteht in einer ganztägigen Auftaktveranstaltung inklusive kostenloser Rundumversorgung. Hier erhalten sie eine allgemeine Einführung in mediendidaktische und medienpädagogische Fragestellungen mit Bezügen zu Ihrem konkreten Schulalltag. In einer Keynote zu Chatbots werden die Herausforderungen und Chancen, die mit der Digitalisierung einhergehen, adressiert. Anschließend werden Ihnen in fachspezifischen Workshops praktisch einsetzbare, wissenschaftlich evaluierte und flexible Konzepte präsentiert, auf deren Basis Sie eigene Unterrichtsentwürfe planen können.

Modul 2 besteht in der Umsetzung Ihrer Entwürfe in Ihrer Schule bei der Sie von Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim digital begleitet und beraten werden.

Modul 3: In einer abschließenden Tagung haben Sie die Möglichkeit zum Austausch Ihrer Erfahrungen, Ideen und Ihres Materials.

Adressat*innen: Die Workshops richten sich – abhängig vom Thema – an Lehrkräfte der Primarstufe und der Sekundarstufe 1


Zeitplan:

Vorbereitungsmodul: Komzenelec E-Learning Plattform.
Modul 1: Fortbildungstag: 31. August, 9:00-15:00 Uhr
Modul 2: Betreute Implementation; Termin werden individuell vereinbart
Modul 3: 7. Dezember, 13-17 Uhr (physisch oder digital, wird im Laufe der Fortbildung flexibel entschieden)

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Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Evtl. entstandene Sach- und Materialkosten sind vor Ort direkt zu bezahlen.
Reisekosten werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Antrag gezahlt. Diesen erhalten Sie vorausgefüllt vor Ort.
Die Reisekostenabrechnungen richten sich nach der NRKVO (Niedersächsische Reisekostenverordnung)..

Es gelten die "Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums für regionale Lehrerfortbildung an der Universität Hildesheim"
Mit der Anmeldung zur Fortbildung erkennen Sie diese an.

Die Anmeldung über die VeDaB Datenbank ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung. Es gelten ebenso die „Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an dienstlichen Fortbildungen“:
https://www.nibis.de/formulare-des-nlq_593
Schulform

Grundschule,

Sek I-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hildesheimi
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Dr. Alan Fabian
Lara Halbrock
Tobias Kantorski
Dr. Christina Lentz (Leitung)
Marvin Scott Schlamelcher
Laura Schultze
Mira Wittenberg
Workshops

10:30

11:30

12:30

13:30

14:30

15:30

Algorithmen Mathematik

Wittenberg: Algorithmen im Mathematikunterricht

Unsere digitalisierte Welt basiert auf Algorithmen. Für eine gesellschaftliche Teilhabe sind Kenntnisse über die Funktionsweise von Algorithmen, deren Anwendungsbereiche, Chancen und Grenzen eine Voraussetzung. Doch das Wissen über Algorithmen ist in der Gesellschaft noch nicht ausreichend verankert. Eine schulische Thematisierung bietet sich vor allem im Mathematikunterricht an, da Algorithmen dort als fundamentale Idee in jeder Jahrgangsstufe eine Rolle spielen. Eine implizite Auseinandersetzung mit Algorithmen beginnt bereits in der Primarstufe, wenn Schülerinnen und Schüler mathematische Verfahren nutzen, um Rechenaufgaben zu lösen. Wie aber können Algorithmen spannend, ertragreich und flexibel in den schulischen Unterricht integriert werden? In dieser Fortbildung erhalten Lehrkräfte Einblick in eine erprobte Unterrichtssequenz zu Algorithmen und durchlaufen die Lehr- und Lernprozesse ihrer Schüler*innen zunächst selbst. Sie entwickeln daraufhin konkret auf den eigenen Unterricht abgestimmte Sequenzen, die sie anschließend unter Begleitung von Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim praktisch umsetzen können. Die Materialen, die hierbei entwickelt werden, können anschließend ausgetauscht werden. Ziel der Fortbildung ist es, die Relevanz von Algorithmen im Mathematikunterricht und im Alltag zu erkennen und zu erproben, wie Algorithmen im Unterricht expliziert werden können, um eine tiefere Auseinandersetzung mit diesen zu ermöglichen. Dazu werden auch digitale Werkzeuge genutzt und ein Ausblick auf die Verbindung zur informatischen Grundbildung (Programmierung) gegeben.

Erklaervideos Englisch

Schultze: Im Dschungel der Erklärvideos: Auswahl und Einsatz von Erklärvideos im schulischen Unterricht

Erklärvideos liefern Antworten auf alltägliche Fragen und erklären komplexe Zusammenhänge in einfacher Weise. Das macht ihren Einsatz auch in schulischen Zusammenhängen zunehmend attraktiv und relevant. Dieser Einsatz ist allerdings auch mit Herausforderungen verbunden: Jeder, der schon einmal nach einem passenden Erklärvideo für seinen Unterricht gesucht hat, weiß, dass es nicht leicht ist, sich in der quantitativen und qualitativen Vielfalt des Angebots zurechtzufinden. Damit der Einsatz von Erklärvideos gelingt, den Unterricht bereichert und das Lernen der Schüler*innen unterstützt, gilt es deshalb, wichtige methodische und didaktische Kriterien zu berücksichtigen. Im Rahmen der Fortbildung werden Lehrkräfte systematisch anhand konkreter Beispiele aus dem Englischunterricht in den schulischen Einsatz von Erklärvideos eingeführt. In einem ersten Teil lernen die Teilnehmenden, was es bei der Auswahl von Erklärvideos für die jeweiligen Inhalte und Zwecke zu beachten gilt. Dabei erhalten sie praktische Tipps, die dabei helfen, sich im Dschungel der Erklärvideos zu orientieren, das richtige Video für den eigenen Unterricht auszuwählen und es in einem passenden Rahmen einzubetten. Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmer*innen selbst die Möglichkeit, das Erlernte konkret und praktisch auf den eigenen Unterricht angepasst umzusetzen und eine Unterrichtsstunde zu einem Thema ihrer Wahl zu planen. Im Anschluss an den Fortbildungstag werden die Lehrkräfte bei der Umsetzung ihrer Entwürfe begleitet, können sich untereinander und mit Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim austauschen und gemeinsam Lösungen für mögliche Herausforderungen in der Umsetzung finden. Ziel der Fortbildung ist es, Lehrkräften Kompetenzen für die reflektierte Auswahl und den routinierten Einsatz von Erklärvideos zu vermitteln. Das Mitbringen eines eigenen Tablets für den Workshop ist wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.

Erklaervideos Sachunterricht

Kantorski: Komplexes einfach machen – schülergesteuerte Produktion von Erklärvideos im Sachunterricht

Durch die schülergesteuerte Produktion von Erklärvideos können Kinder selbst zu Idolen wie Fritz Fuchs („Löwenzahn“) werden, sie können Lehr-Lern-Perspektiven wechseln und erfahren, Komplexes einfach, bzw. vielmehr verständlich zu machen. So können sie fachspezifische Lerninhalte festigen oder vertiefen. Die praktische Umsetzung solcher Projekte im Sachunterricht erweist sich allerdings oft als Herausforderung im Schulalltag. Was ist eigentlich ein Erklärvideo und inwiefern unterscheidet es sich vom klassischen Lehrfilm – etwa „Der Sendung mit der Maus“? Was zeichnet ein gelungenes Erklärvideo aus? Welche didaktisch-methodischen Aspekte muss man bei der Einführung in die Erklärvideoproduktion berücksichtigen? Und nicht zuletzt: Wie können Kinder selbst Erklärvideos mit einfachen technischen Mitteln produzieren? In der Fortbildung erhalten Sie Input zur Lernpsychologie des Erklärvideos (Lernen durch Lehren) und Sie lernen eine konkrete, erprobte Unterrichtseinheit zur schülergesteuerten Erklärvideoproduktion kennen. Sie durchlaufen selbst die Lernprozesse Ihrer Schüler*innen und entwickeln passgenaue, praktische Konzepte für Ihren Unterricht, die Sie – betreut durch Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim – umsetzen können. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Informationskompetenz Naturwissenschaften

Halbrock: Impfskepsis, Klimawandelleugnung und Co: Informationskompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Wie lassen sich „seriöse“ von „unseriösen“ (internetbasierten) Informationen unterscheiden? Wie können Fake News entlarvt werden? Wie können Schülerinnen und Schüler dazu gebracht werden, in social media verlässliche Informationen zu identifizieren? Solche und ähnliche Fragen sind für Lehrkräfte nicht erst seit dem Aufkommen von ChatGPT Teil des beruflichen Alltags. Vor allem mit dem Bedeutungsverlust der klassischen Gatekeeper (wie z.B. den öffentlich-rechtlichen Medien) und dem Aufstieg sozialer Medien, die den Diskursraum öffnen, aber auch für die gezielte Verbreitung falscher Informationen missbraucht werden, besteht die Herausforderung, Schülerinnen und Schüler zu informationskompetenten Menschen auszubilden. Diese Fragen berühren in besonderer Weise auch den Unterricht in den Naturwissenschaften, da viele gesellschaftspolitische Themen wie der Klimawandel oder das Impfen wesentlich auf naturwissenschaftlichen Inhalten basieren. Im Rahmen des ganztätigen Workshops erhalten Sie praktischen Einblick in eine erprobte Unterrichtseinheit für den Umgang mit (naturwissenschaftlichen) „Fake News“ sowie das nötige (fachdidaktische) Rüstzeug [Hintergrundinformationen, Gütekriterien etc.], um selbst eine auf den eigenen (Fach-) Unterricht zugeschnittene Einheit zur Förderung der Informationskompetenz zu entwickeln. Neben der Analyse der auf Video dokumentierten Unterrichtseinheit durchlaufen Sie – im Sinne eines didaktischen Doppeldeckers – die Lernprozesse Ihrer Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss an den Workshop erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Ideen in Kleingruppen weiter zu konkretisieren und in die unterrichtliche Praxis zu überführen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Klassenmusizieren

Fabian: Klassenmusizieren mit Musikapp & Schrittenotation

Digitales Musizieren mit Musikapps auf Mobile Devices ergibt sich aus dem musikalischen Spiel mit Samples, Loops und Sequencing. Mit der Musikapp ShakeSampler, im Zusammenspiel mit der Step Notation on the Floor, treffen Sie auf ein musikpädagogisches Lernsetting, das diese drei Grundfunktionen digitalen Musizierens in Bewegung versetzt, d. h., körperlich und räumlich erfahrbar macht. Dieses Setting ermöglicht, unabhängig von musikalischen Genres – vom Pachelbel-Kanon über Kinderlieder bis hin zu Top-10-Popsongs – ein Ensemblespiel, bei dem auf niederschwelligster Art die drei Grundkompetenzen des Ensemblespiels (Ensemble Skills) Timing, Antizipation und geteilte Aufmerksamkeit herausgefordert und gefördert werden. Dabei ist dieses Lernsetting für jede*n Spieler*in, Schulform und Klassenstufe anpassbar. In der Fortbildung lernen Sie praxisnah, wie Sie ShakeSampler im Musikunterricht einsetzen können. Hierfür erhalten Sie Einblick in eine erprobte Unterrichtssequenz und können die App selbst aktiv ausprobieren. Abschließend entwickeln Sie eigene Ideen für den Einsatz der App in Ihrem Unterricht, die Sie – begleitet von Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim – im Anschluss an die Fortbildung umsetzen können. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Adressat*innen: Lehrer*innen aller Schulformen. Für die Teilnahme sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse nötig, d. h., die Veranstaltung richtet sich auch an Lehrer*innen, die Musik fachfremd unterrichten. Alle nötigen Geräte werden gestellt, d.h.: "kommen Sie mit ihren leeren Händen und dafür mit umso mehr Musikspielspaß-Bereitschaft!"

Sport Videofeedback Bewegungslernen

"So sehe ich aus?!" - Möglichkeiten des Videofeedbacks beim Bewegungslernen.

Digitale Tools können im Sportunterricht eine Ergänzung und Bereicherung zum „traditionellen“ Lernen darstellen. Richtig eingesetzt tragen Apps beispielsweise dazu bei, dass Schüler*innen ihre technischen Fertigkeiten in ganz verschiedenen Sportarten reflektieren und optimieren. Aber welche Apps eignen sich hierfür und wie können digitale Tools sinnvoll eingesetzt werden, um das motorische Lernen der Schüler*innen zu unterstützen? In dieser Fortbildung lernen Sie praxisnah, wie Sie eine Bewegungsanalyse-App zum Bewegungslernen in den verschiedenen Sportarten einsetzen können. Anhand einer erprobten Unterrichtssequenz zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Hilfe einer App und mittels verschiedener Feedbackmethoden Schüler*innen dabei unterstützen können, ihre technischen Bewegungsausführungen zu reflektieren und zu verbessern. Im gemeinsamen Austausch diskutieren Sie die Vorteile und Herausforderungen beim Einsatz von Bewegungsanalysetools. Abschließend entwickeln Sie eigene Ideen für den Einsatz der App in Ihrem Unterricht, die Sie – begleitet von Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim – im Anschluss an die Fortbildung umsetzen können. Vorkenntnisse sind nicht notwendig und alle notwendigen Materialien für die Fortbildung (z. B. Tablets, Sportmaterialien) werden vor Ort gestellt.

Virtuelle Exkursionen Geographie

Schlamelcher: Virtuelle Exkursionen mit Google Earth im Geographieunterricht

Gelände-Exkursionen sind für den Geographieunterricht charakteristisch, doch angesichts des damit verbundenen Zeit- und Kostenaufwands nicht immer leicht umzusetzen. Digitale Exkursionen können daher eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zu physischen Exkursionen darstellen. Doch wie lassen sich digitale Exkursionen adäquat in den regulären Geographieunterricht integrieren? Und wie müssen sie gestaltet sein, um möglichst lernwirksam zu sein? Diesen und weiteren Fragen rund um virtuelle Exkursionen mit Google Earth soll im Rahmen dieser Fortbildung nachgegangen werden. In einer ganztägigen Veranstaltung erhalten Sie praktischen Einblick in eine erprobte virtuelle Exkursion zum Thema Klimawandel und das nötige „Werkzeug“ (Hintergrundinformationen, Tutorials, Gestaltungskriterien etc.), um selbst mit Google Earth eine auf den eigenen Unterricht zugeschnittene virtuelle Exkursion zu entwickeln. Bei der Umsetzung im Anschluss an den Fortbildungstag arbeiten Sie in Teams und werden von Mitarbeiter*innen der Universität Hildesheim unterstützt. Die zu verschiedenen Themen des Geographieunterrichts entwickelten Google-Earth-Exkursionen können im Anschluss an die Fortbildung unter den Workshopteilnehmer*innen ausgetauscht werden, um einen breiten Materialfundus für den eigenen Unterricht zu schaffen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich und alle notwendigen Materialien für die Fortbildung (z. B. Tablets) werden vor Ort gestellt.

Zielsetzung
In dieser mehrphasigen Fortbildungsveranstaltung erhalten Sie konkrete Einblicke in praxiserprobte Unterrichtsentwürfe zu digitalisierungsbezogenen Inhalten. Sie lernen medienpädagogische und didaktische Konzepte kennen und arbeiten in fachspezifischen Workshops an Entwürfen für Ihren eigenen Unterricht.
Kompetenz
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Inhalte
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