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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Handlungsfähigkeit im Kinderschutz
Nr.
KH.2316.K01
Dauer
mehrtägige Veranstaltung
Gewalt gegen Kinder: 17.04.2023-17.04.2023, 10:00 - 11:30
Rechtlicher Hintergrund: 26.04.2023-26.04.2023, 15:00 - 16:30
Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung: 16.05.2023-16.05.2023, 15:00 - 16:30
Einschätzun g einer Kindeswohlgefährdung - aus der Praxis: 31.05.2023-31.05.2023, 11:00 - 12:30
Elterngespräche: 05.06.2023-05.06.2023, 15:00 - 16:30
Institutionelle Kinderschutz-Konzepte: 15.06.2023-15.06.2023, 15:00 - 16:30
Anmeldeschluss
26.03.2023
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
15
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Fortbildung
Beschreibung
In dieser Veranstaltung wird es um unterschiedliche Themen rund um den Kinderschutz gehen. Dabei werden Formen von Gewalt gegen Kinder behandelt sowie gesetzliche Rahmenbedingungen aufgegriffen und hierbei insbesondere beleuchtet wie der Verfahrensablauf im Falle einer Kindeswohlgefährdung und der damit verbundene Kinderschutzauftrag nach §8a SGB VIII rechtlich geregelt ist.

Gemeinsam werden vor allem Fragen geklärt, wie gewichtige Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung erkannt werden sowie in diesem Zusammenhang Möglichkeiten der Gefährdungseinschätzung vorgestellt. Zusätzlich wird der Aspekt der Gesprächsführung im Kontext von Kindeswohlgefährdung thematisiert.

In einem weiteren Punkt wird es um institutionelle Kinderschutz-Konzepte gehen und hier im Besonderen um deren Notwendigkeit und Umsetzung. Generelles Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit möglichen Gefährdungsfällen zu geben und damit Handlungsfähigkeit zu schaffen.

Diese Veranstaltungsreihe setzt sich aus insgesamt 6 Terminen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen. Ziel jeder einzelnen Einheit in der Veranstaltungsreihe ist es, zu informieren und den Teilnehmenden Orientierung und Sicherheit zu geben. Die Module können nicht einzeln gebucht werden!

In jeweils 90 Minuten sollen folgende Themen vorgestellt und gemeinsam besprochen werden:

Modul 1: Gewalt gegen Kinder
Hier wird es vor allem um die unterschiedlichen Formen von Gewalt gegen Kinder gehen. In diesem Zusammenhang wird sich auch angeschaut, wie häufig die unterschiedlichen Gewaltformen auftreten und welche Auswirkungen diese haben können. Es werden Risiko- sowie Schutzfaktoren thematisiert. (Henrike Horster)

Modul 2: rechtlicher Hintergrund
In dieser Einheit werden gesetzliche Rahmenbedingungen zum Thema Kinderschutz aufgegriffen, wobei insbesondere die rechtlichen Regelungen in Bezug auf den Verfahrensablauf im Falle einer Kindeswohlgefährdung und der damit verbundene Kinderschutzauftrag nach §8a SGB VIII thematisiert werden. (Henrike Horster)

Modul 3: Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung
Hier wird geklärt, wie gewichtige Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung erkannt werden. Verschiedene Möglichkeiten zur Gefährdungseinschätzung werden besprochen. (Alexandra von Garmissen)

Modul 4: Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung – aus der Praxis
In dieser Einheit liegt der Fokus darauf, sich ganz konkrete Fälle und Situationen aus der eigenen Praxis anzuschauen. Wie verläuft eine Falleinschätzung und welche konkreten Handlungsschritte folgen der Einschätzung. Welche gut etablierten Routinen der Falleinschätzung gibt es bereits in meinem Arbeitsbereich? Wo besteht Entwicklungsbedarf? (Alexandra von Garmissen)

Modul 5: Elterngespräche
In diesem Modul geht es darum, die besonderen Herausforderungen von Elterngesprächen im Kontext von Kindeswohlgefährdung zu beleuchten und gute Strategien für eine sichere Gesprächsführung zu erlangen. Einen besonderen Stellenwert nimmt hier die konstruktive Beteiligung von Kindern und Eltern ein. (Alexandra von Garmissen)

Modul 6: institutionelle Kinderschutz-Konzepte
In dieser Einheit wird näher auf institutionelle Kinderschutz-Konzepte eingegangen, wobei insbesondere die einzelnen Bausteine eines Kinderschutz-Konzeptes vorgestellt werden. Zudem soll ein Eindruck vermittelt werden wie die Erstellung eines Kinderschutz-Konzeptes in Institutionen gelingen kann und welche Schritte dafür notwendig sind. (Dr. Anja Stiller)

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum in Hannover statt. Folgende DozentInnen sind dabei:
- Heinrike Horster (Dipl.-Päd., Fachkraft gem. §8a SGB VIII, Mediatorin),
- Alexandra von Garmissen (Dipl. Religionspäd., Religionswissenschaft/ Politikwissenschaft M.A., Fachkraft gemäß § 8a SGB VIII, systemische Beraterin),
- Dr. Anja Stiller (Dipl.-Psych., Leitung Kinderschutz-Zentrum in Hannover)

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist damit kostenfrei.

Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
uniplus Kurshotline (Leitung)
Zielsetzung
Sicherheit im Umgang mit möglichen Gefährdungsfällen entwickeln und damit Handlungsfähigkeit schaffen
Kompetenz
  • Analyse- und Beurteilungsvermögen
  • Konfliktmanagement
  • Entscheidungsfähigkeit
Inhalte
  • Formen von Gewalt gegen Kinder
  • gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Anzeichen für Kindeswohlgefährdung
  • Instrumente und Methoden der Gefährungseinschätzung
  • Möglichkeiten der Gesprächsführung
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