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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fortbildung Rechenschwäche Sekundarstufe: Rechenschwach nach der Grundschule - was tun?
Nr.
KH.2246.VI16
Dauer
Halbtagsveranstaltung
Anfang
14.11.2022 , 16:00 Uhr
Ende
14.11.2022 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmende
25
min. Teilnehmende
5
Kosten
kostenlos
Adressaten
Eintrag folgt
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Fortbildung
Beschreibung
Nicht selten wechseln rechenschwache Kinder in die Sekundarstufe, ohne dass eine Dyskalku-
lie in der Grundschule erkannt wurde. Daher gibt es einen nicht geringen Anteil unter den
Haupt- und Realschülern mit erheblichen Schwierigkeiten im Fach Mathematik. Seltener, aber
auch nicht ungewöhnlich, ist die Rechenschwäche bei Gymnasiasten. In der Regel handelt es
sich um Kinder und Jugendliche, denen es mit großer Anstrengung und unter erheblichem
Übungseinsatz gelingt, über einen gewissen Zeitraum hinweg zumindest ausreichende Leis-
tungen zu erbringen – meist indem sie Rechenstrategien sowie ganze Aufgabensätze unbeg-
riffen, mechanisch auswendig lernen.
Eine Lernstandserhebung zu Beginn der 5. Klasse gibt zwar zuverlässig Auskunft darüber, wel-
che Schüler die Schwächsten unter den Neuanfängern sind. Worin deren mathematischen
Schwierigkeiten im Einzelnen bestehen und welchen mathematischen Nachholbedarf sie ha-
ben, lässt sich jedoch nicht am Prozentsatz richtig gelöster Aufgaben ablesen; hierfür bedarf
es vielmehr einer qualitativen Analyse der Lösungsstrategien und der Fehler (subjektiven Al-
gorithmen), die – nicht nur – für eine Rechenschwäche typisch sind.
Um Sicherheit in der Beurteilung der mathematischen Leistungen der SchülerInnen zu Beginn
der weiterführenden Schule zu erlangen und so den zusätzlichen Förderbedarf beurteilen zu
können, erarbeiten wir die folgenden Themen:
? Die mathematische Entwicklung einer Rechenschwäche im Verlauf der Grundschule:
Vom Abzählen zum „Ziffernrechnen“.
? Die kompensatorischen Strategien, die rechenschwache Kinder entwickeln, um den
Anforderungen im Fach Mathematik trotz allem gerecht zu werden: „Schriftliches
Rechnen statt Kopfrechnen, Auswendiglernen, Zählen, Vermuten, Raten und Täuschen -
statt verstehen.
? Qualitative Fehleranalyse anhand einer aktuellen Lernstandserhebung der 5. Klasse.
Diese führt zur inhaltlichen Bestimmung des mathematischen Lernstands und dem
daraus folgendem Förderbedarf.
? Die vier wesentlichen, weil grundlegenden mathematischen Einsichten und Fertikeiten
des mathematischen Grundschlustoffs: Zahlzerlegung, Zehnerübergang, Stellenwert-
system und das kleine Einmaleins.
Schulform

Sek I-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Svenja Höxbroe (Leitung)
M.A. Pädagogik Hermann Theisen
Zielsetzung
Kompetenz zur Einschätzung und Förderung von Rechenstörungen in der Sekundarstufe
Kompetenz
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Inhalte
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