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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fachtag ES 2.0 zum Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Nr.
22.45.36
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
09.11.2022 , 09:00 Uhr
Ende
09.11.2022 , 14:30 Uhr
Anmeldeschluss
05.10.2022
max. Teilnehmende
160
min. Teilnehmende
30
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte im Primar- und Sekundarbereich
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Fortbildung
Beschreibung
Ob persönliche Krisen oder gesellschaftliche Veränderungen, ob Schule unter Pandemiebedingungen oder ob Krieg und Flucht – in den Schulen wird ein Bedarf an Unterstützung im Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die emotional-sozial belastet sind, deutlich.
Um Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in diesen Herausforderungen zu unterstützen, stellt das Kultusministerium das Konzept ES zum Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen auf diesem Fachtag näher vor. Damit sollen Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und Schulen Handlungsoptionen zur Prävention und zur Intervention eröffnet werden. So kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, die inklusive Schule weiterzuentwickeln. Zudem werden Fortbildungsbedarfe ermittelt, um Lehrkräften und Schulen auch zukünftig bedarfsgerechte, regionale Fortbildungsmaßnahmen anbieten zu können.

Nach der Vorstellung des Konzeptes ES hält Herr Dr. Robert Vrban einen praxisorientierten Einstiegsvortrag. Im Anschluss finden Workshops zu verschiedenen Themen statt, in denen die Teilnehmenden vielfältige Impulse und konkrete Handlungsoptionen zur Stärkung der eigenen Professionalität erhalten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dem Bildungsportal Niedersachsen:
https://bildungsportal-niedersachsen.de/inklusive-schule/grundlagen-inklusiven-unterrichts/standard-titel/fachtag-2022

Die Veranstaltung findet online über das Lernmanagementsystem Moodle statt. Eine Anmeldung dort erfolgt mit der Einladung.

Sollte die Veranstaltung überzeichnet sein, dann gelten die folgenden Kriterien als Rangfolge zur Auswahl:

a) Termingerechte und ordnungsgemäße Anmeldung
b) Zugehörigkeit zur Zielgruppe der Veranstaltung
c) Schwerbehinderung
d) Gründe zur Herstellung der gleichen Stellung von Frauen und Männern
e) Max. 2 Personen pro Schule
f) Losverfahren

Zur Prüfung der Kriterien dienen ausschließlich die VeDaB-Daten der angemeldeten Personen. Diese sind für die Aktualität und Korrektheit (Dienstelle, Funktion, Schwerbehinderung u. ä.) der Daten verantwortlich.
Schulform

Primarstufe,

Sek I-Bereich,

Sek II-Bereich

Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Adisa Beširovic
Bianca Denzer
Sascha Ebel
Michael Fikus
Enno Friedemann-Zemkalis
Dr. Carl-Conrad Hehmsoth
Franz-Josef Kamp
Claudia Maria Korte
Wiebke Niebuhr (Leitung)
Melanie Polke-Kleeschätzky
Christine Schlockwerder
Dr. Ann-Kathrin Schorer
Wilfried Steinert
Fabienne Stockhammer
Dr. Robert Vrban
Julia Zain
Workshops

11:15

12:15

13:15

14:15

Autismus

Schorer, Stockhammer: Schülerinnen und Schüler mit autistischen Verhaltensweisen im gemeinsamen Unterricht

Schülerinnen und Schüler im Autismus-Spektrum zeigen vielfach Besonderheiten in den Bereichen Wahrnehmungsverarbeitung, Kommunikation und soziale Fähigkeiten. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen des Workshops Empfehlungen für förderliche Bedingungen auf pädagogischer und systembezogener Ebene erarbeitet. Die Teilnehmenden erhalten viele Praxisbeispiele für die Gestaltung von schulischen Rahmenbedingungen und Unterricht.

Classroom-Management

Classroom-Management

Classroom-Management ist eines der wichtigsten Instrumente, das Lehrkräften zur Verfügung steht. Die verschiedenen Aspekte werden in diesem Workshop thematisiert, um im Anschluss die individuelle, konkrete Umsetzung zu planen.

Förderplanung mit dem Schwerpunkt ES

"Sie muss lernen, konzentriert zu arbeiten." Oder?! Förderplanung mit dem Schwerpunkt ES

Im Sinne des im Konzept ES beschriebenen Modells der gestuften Interventionen werden die Teilnehmenden sich im Rahmen dieses Workshops mit der Frage befassen, wie Förderung im Bereich ES konkret geplant und umgesetzt werden kann. Dabei wird geklärt was eine Förderung im Bereich ES konkret bedeutet und welche Möglichkeiten der präventiven Unterstützung (Universelle Ebene) es gibt und welche Maßnahmen der individuellen personenbezogenen Unterstützung (Interventionsebenen) dienen sowie wie beziehungsförderliches Handeln als Teil des Förderplans und im Alltag umgesetzt werden kann. In Kleingruppen wird der Einstieg in den Förderprozess erfolgen und konkrete Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden. Im kollegialen Austausch werden sowohl wissenschaftliche Aspekte als auch alltägliche Fördermaßnahmen beleuchtet.

Konzept ES

Fikus, Zain, Polke-Kleeschätzky, Ebel: Konzept ES - Konzept zum Umgang mit herausforderndem Verhalten

Das landesweite „Konzept ES zum Umgang mit herausforderndem Verhalten“ besteht aus den Bausteinen: Beratung und Unterstützung, Fortbildungen sowie einem online zur Verfügung stehenden Werkzeugkoffer. In diesem Workshop werden das Modell der gestuften Interventionen, mit dessen Hilfe die verschiedenen Maßnahmen dargestellt werden, sowie der Werkzeugkoffer vorgestellt und erläutert. Dabei soll ein Austausch über gelingende Ansätze und deren Umsetzung ermöglicht werden.

Kritische Beziehungssituationen

Vrban: Umgang mit kritischen Beziehungssituationen

Wie reagiere ich in kritischen Beziehungssituationen? Im Workshop werden diese gemeinsam betrachtet und nach alternativen Handlungsmöglichkeiten als pädagogische Lehr- und Fachkraft gesucht.

Psychische Belastungen

Schlockwerder: Kinder und Jugendliche mit psychischen Belastungen in der Schule

Während der Corona-Pandemie haben psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen zugenommen. Lehrkräfte fragen sich, wie sie auf Anzeichen psychischer Störungen reagieren können oder sollten. Im Workshop werden wir uns mit psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter befassen, einige Fakten und Zahlen aus neueren Untersuchungen zum Thema psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern vor, während und nach der Corona-Pandemie kennenlernen und gemeinsam überlegen, was Schule tun kann, um auch diesen SuS gerecht zu werden. Im praktischen Teil haben Sie in gemeinsamen Austausch die Gelegenheit Ihre eigenen Anliegen und Fragen zu bearbeiten und Ihre Rolle als Lehrkraft zu schärfen, um im Umgang mit belasteten SuS handlungssicher, wirksam und präsent zu sein.

Pädagogische Beziehungen

Steinert: Pädagogische Beziehungen als Basis für erfolgreichen Unterricht

Schülerinnen und Schüler fordern Aufmerksamkeit. Beziehungslosigkeit führt zur Zerstörung und zur Null-Bock-Mentalität. Wir wissen, dass zu einem guten pädagogischen Handeln immer auch emotionale Zuwendung gehört. Kinder mit positiven Beziehungserfahrungen haben Entwicklungs- und Lernvorteile. Wir wissen aber auch um die Ambivalenz pädagogischer Beziehungen. Die pädagogische Beziehung ist eine gleichwertige Beziehung zwischen den Pädagogen und SuS, wobei dennoch eine klare Rollenverteilung beachtet werden muss. In dem Workshop wird es darum gehen, wie pädagogische Beziehungen zu SuS mit Verhaltensherausforderungen aufgebaut und dabei Grenzen eines persönlich-pädagogischen Engagements gewahrt werden können. Es wird die Frage geklärt, welche Strukturen aufgebaut und genutzt werden können, um Ansätze einer pädagogischen Beziehungskultur zu schaffen und dabei auch die eigene Rolle in den pädagogischen Beziehungen zu beachten.

Traumatisierte Kinder

Hehmsoth: Förderung von traumatisierten Kindern in der Schule

Dieser Workshop vermittelt grundlegende Kenntnisse über die Entstehung von Traumafolgestörungen und ihre Folgen für die Schule und den Unterricht. In einem Praxisteil wird dieses Wissen in Arbeitsgruppen mit Impulsen zur Förderung vertieft.

Zielsetzung
Die Teilnehmenden setzen sich mit aktuellen Entwicklungen des Förderschwerpunktes ES auseinander.
Kompetenz
  • folgt
Inhalte
  • folgt
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