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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Kompetent kommunizieren und handeln, auch wenn «die Hecke brennt»
Nr.
KOL.2308.N01
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
21.02.2023 , 09:00 Uhr
Ende
21.02.2023 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
20.01.2023
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
Das Angebot richtet sich an das gesamte pädagogische Personal aller Schultypen und - stufen
Veranstaltungstypen
  • Präsenz
  • Fortbildung
Beschreibung
Termine: Modul 1: 21.02.2023, Modul 2: 21.03.2023, Modul 3: 18.04.2023, jeweils von 09:00 - 16:00 Uhr.

Wo Menschen zusammen leben und arbeiten kommt es unweigerlich zu Konflikten. An unseren Schulen sind wir täglich mit ihnen konfrontiert: mit Kindern oder Jugendlichen, die Streit haben, oder sich auf eine Art verhalten, die nicht mit unserem Unterricht im Einklang steht, mit Uneinigkeiten im Team der Kolleg*innen, mit unzufriedenen oder unkooperativen Eltern etc.

Leicht kommt es dazu, dass eine schlechte Stimmung die Zusammenarbeit oder das gemeinsame Lernen erschwert. Unsere Lehramtsausbildung hat uns oft nur unzureichend vermittelt, wie wir auf brenzlige Situationen deeskalierend einwirken, auf schwierige Themen reagieren oder sie ansprechen und Konflikte moderieren können. Dadurch bleiben belastende Situationen oft unaufgelöst und erschweren uns nachhaltig die Arbeit.

In diesem drei-moduligen Workshop soll vermittelt werden,

- was Menschen dazu bringt, sich so zu verhalten, wie sie es tun.
- wie wir ihnen Verständnis entgegenbringen und sie motivieren können, sich so zu verhalten, dass die Zusammenarbeit beiden Seiten mehr Freude macht.
- wie wir streitende Kinder oder Jugendliche dabei unterstützen können, sich gegenseitig zuzuhören und eine Lösung zu finden, mit der es allen gut geht.
- wie wir Kinder, die unter Mobbing zu leiden haben, aus ihrer Misere helfen können.
- wie wir Elterngespräche professionell vorbereiten und gestalten können.
- wie wir mit Eltern, Kolleg*innen und Mitgliedern des Leitungsteams auf Augenhöhe kommunizieren und kreative Lösungen für schwierige Situationen finden können.

Hierzu stelle ich Ihnen unter anderem die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg und ein selbstentwickeltes Material – das ich das Klärungsspiel nenne – vor, das Sie dabei unterstützen kann, für die Kinder oder Jugendlichen in Ihren Klassen Empathie erlebbar zu machen. Wenn Ihre Schüler*innen damit vertraut gemacht wurden, können sie es auch selbstständig nutzen, um ihre Konflikte zu lösen. Ich erkläre Ihnen den sogenannten „No blame Approach“ zur Mobbing Intervention und eine sehr wirkungsvolle Konfliktmoderationsweise, die sich Restorative Circles nennt und in Brasilien mit großem Erfolg an vielen Schulen praktiziert wird. Sie eignet sich sowohl für die Konfliktmoderation zwischen zwei Streitenden wie auch in einer großen Gruppe oder zwischen zwei Gruppen.

An diesen drei Workshoptagen, gibt es sowohl Input, wie auch reichlich Gelegenheit, das Gelernte in Kleingruppenübungen zu erproben. Dabei ist es wünschenswert, dass Sie eigene Themen und Situationen mitbringen, die Sie dann im Rahmen der Übungen bearbeiten können.

Diese Workshopreihe eignet sich für das gesamte pädagogische Personal an allen Schulformen und – Stufen.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Petra Kumm (Leitung)
Zielsetzung
In schwierigen Situationen professionell kommunizieren und handeln, Konflikte moderieren, Mobbing Intervention
Kompetenz
  • Erweiterung der Sozialkompetenz in den Bereichen Deeskalation, Kommunikation, Konfliktmoderation
Inhalte
  • Vorgestellt werden die Prinzipien und die Haltung der gewaltfreie Kommunikation und das Klärungsspiel zu deren Anwendung, der No-Blame-Approach zur Mobbing Intervention und das Setting von Restorative Circles zur Konflikt Moderation.
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