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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Traumatisierte Kinder- traumatisierte Lehrkräfte?
Nr.
KOL.2237.N04
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
17.09.2022 , 09:00 Uhr
Ende
17.09.2022 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
17.08.2022
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
12
Kosten
kostenlos
Adressaten
Alle an Schulen tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: Schulleiter*innen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen. päd. Mitarbeiter*innen, auch Hausmeister*innen, Schulsekretär*innen.
Veranstaltungstypen
  • Präsenz
  • Fortbildung
Beschreibung
In dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmer*innen einen umfassenden Überblick über traumasensible Hilfen in der Schule und ihre Hintergründe. In praktischen Übungen erhalten sie Einblick in die Bereiche traumasensibles Fallverstehen und traumasensible Fallbesprechung. Abgerundet wird dieses Seminar mit vielen praktischen Tipps und Tricks zum Umgang mit traumatisierten Schüler*innen.

Das ganztätige Seminar beginnt bei grundlegenden Basics der Psychotraumatologie sowie der Traumapädagogik und führt zu traumasensiblen Hilfen in der Schule, einer von Lehrkräften ausführbaren Version der Traumapädagogik, konzipiert für den überaus komplexen Kontext Schule und ihre Mitarbeiter.
Die „sieben Säulen der traumasensiblen Hilfen“ strukturieren die Unterstützung der Schule in den Bereichen Kommunikation, Bindung- und Beziehungsgestaltung, Unterricht, Selbstschutz, (Prozessorientierte-) Strukturierung der Schule, Kooperation und Einschätzung. Sie werden in diesem Seminar erläutert und in Arbeitsgruppen anhand eines Fallbeispiels vertieft.

Die Inhalte des Seminars entsprechen den neuesten pädagogischen Standards. Sie beziehen Forschungsergebnisse des amerikanischen TIA (Trauma Informed Approach) mit ein und orientieren sich an dem Curriculum der DeGPT (Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie) sowie des Fachverbands Traumapädagogik e.V. .

Die Teilnehmer*innen erhalten mehr Handlungssicherheit im Umgang mit traumatisierten und schwer belasteten Kindern und Jugendlichen in der Schule. Krisen- und Konfliktsituationen können besser angegangen und versachlicht sowie Ursachen gefunden werden.

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitischer Schwerpunkt vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Dies gilt nicht für Schulen in freier Trägerschaft! Diese müssten bei einer Teilnahme anteilige Kosten in Höhe von 50,00 Euro zahlen.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Dr. Carl-Conrad Hehmsoth (Leitung)
Zielsetzung
Vermittlung von Handlungssicherheit im Umgang mit traumatisierten Schülern und Schülerinnen.
Entwicklungsimpulse für den Unterricht und Schule durch Traumasensibilität und den Trauma - Informed- Approach (SAMSHA, 2018)
Kompetenz
  • Wissen über die Entstehung von Psychotraumata und deren Symptomatik
  • Wissen über die Ausprägung der Symptome im pädagogischen Alltag
  • Traumasensible und traumapädagogische Grundkenntnisse nach den Sieben Säulen der traumsensiblen Hilfen in der Schule
  • Professionalisierung des eigenen Handelns im Unterricht und der Schule im Umgang mit traumatisierten Kindern
  • Traumasensibles Fallverstehen und Fallbesprechung
Inhalte
  • Grundlegende Basics aus den Bereichen, Psychotherapie, Psychotraumatologie, Traumapädagogik (Entstehung von Psychotraumata, Symptomatik (klinisch), Symptomatik (Schule), grundlegende Herausforderungen und Chancen)
  • Sieben Säulen der traumasensiblen Hilfen (Kommunikation, Bindungs- und Beziehungsgestaltung, Unterricht, Selbstschutz, Strukturierung der Schule, Kooperation und Einschätzung)
  • Arbeitsgruppen zum Fallverstehen in den Bereichen Einschätzung, Selbstschutz, Bindungs- und Beziehungsgestaltung sowie Unterricht
  • Übung zur Psychohygiene bzw. Selbstschutz (Übertragung und Gegenübertragung, sekundäre und tertiäre Traumata)

Bitte beachten Sie auch:

- unsere Teilnahmebedingungen

Flyer Antrag zur Vorlage bei Vorgesetzten

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