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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Sexuell grenzverletzendes Verhalten und sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
Nr.
KOS.2247.159W
Dauer
mehrtägige Veranstaltung
Anfang
23.11.2022 , 09:00 Uhr
Ende
24.11.2022 , 13:00 Uhr
Anmeldeschluss
08.11.2022
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
14
Kosten
95,00€
Übernachtung
Eine Übernachtung wird nicht angeboten
Adressaten
Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter/innen aller Schulformen
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Online-Veranstaltung - Andere
Beschreibung
Organisatorischer Hinweis: Diese Fortbildung ist als Onlineveranstaltung geplant. Mit der Einladung erhalten Sie mindestens eine Woche vor dem Termin auch die Zugangsdaten zum Webinar. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie eine Einladung erhalten haben. In Einzelfällen landen diese im SPAM-Ordner, bitte sehen Sie zunächst auch dort nach.

Sexualität ist nach wie vor häufig ein Tabuthema. Sexuell grenzverletzendes Verhalten
und sexuelle Übergriffe sind meist mit hoher emotionaler Betroffenheit und großer
Handlungsunsicherheit verbunden. Bei Kindern und Jugendlichen sehen sich
Fachkräfte zusätzlich dem Spannungsfeld ausgesetzt, ob Verhalten noch im Rahmen
der sexuellen Entwicklung zuzuordnen ist oder es bereits davon abweicht.
Insbesondere auch bei Grenzverletzungen und Übergriffen im digitalen Raum stehen
Fachkräfte häufig vor Herausforderungen. Doch gerade in diesem Kontext sind präventive
Maßnahmen und überlegte Interventionsmaßnahmen wichtig, um Kinder vor sexuellen
Übergriffen zu schützen und auch Schädiger:innen/grenzverletzenden Kindern
wertschätzend zu begegnen und sie in ihrer weiteren Entwicklung zu unterstützen. Daher ist
es wichtig, die Dynamiken und Motive, die hinter sexuell übergriffigem Verhalten sowohl onals auch offline zwischen Kindern und Jugendlichen stecken, erkennen zu können, um im
Alltag adäquat in Bezug auf das übergriffige Kind als auch das betroffene Kind zu reagieren.
In der Schulung lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der sexuellen Entwicklung von
Kindern und Jugendlichen in der jeweiligen Entwicklungsstufe kennen. Sie wissen, wie
sexuell grenzverletzendes Verhalten sowie sexuelle Übergriffe zu definieren und
abzugrenzen sind und kennen deren Ursachen, Risikofaktoren und Folgen sowie die Formen
im digitalen Raum. Weiterhin reflektieren die Teilnehmenden im Rahmen der Schulung Ihre
professionelle Haltung im Berufsalltag in Bezug auf sexuell grenzverletzendes Verhalten. Sie
wissen um wichtige Ansprechpartner:innen und erlangen mehr Handlungssicherheit in Bezug
auf Prävention, Intervention und Aufarbeitung.

Lerneinheit 1
Ziele der Schulung
Begriffsklärung und Differenzierung
Grundlagen der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

Lerneinheit 2
Gewaltformen und Rahmenbedingungen
Sexuelle Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen im digitalen Rau

Lerneinheit 3
Professionelle Haltung in Bezug auf sexualisierte Gewalt und Sexualität
Prävention, Intervention und Aufarbeitung
Schnittstellen und Akteur:innen in Bezug auf die Themati

Die Online Veranstaltung besteht aus 2 Teilen:
23.11.2022, 09:00 bis 16:00 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause)
und
24.11.20200, 09:00 bis 13:00 Uhr

Referentin:
Lisa Bienholz, Heilpädagogin (B.A.); Therapeutin für opfergerechte Täterarbeit,
systemische Interaktionsberaterin

Für diese Veranstaltung gelten die üblichen Anmelde- und Teilnahmebedingungen des KOS (s.u.).
Mit Ihrer VeDaB-Meldung erklären Sie zugleich, dass Sie diese Teilnahmebedingungen vollumfänglich akzeptieren.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Osnabrück, Universität Osnabrücki
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Melanie Elixmann (Leitung)
Zielsetzung
Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen der sexuellen Entwicklung von Kindern
und Jugendlichen. Sie wissen, wie sexuell grenzverletzendes Verhalten sowie
sexuelle Übergriffe zu definieren und abzugrenzen sind und kennen deren Ursachen,
Risikofaktoren und Folgen sowie die Formen im digitalen Raum. Weiterhin
reflektieren die Teilnehmenden Ihre professionelle Haltung, wissen um wichtige
Ansprechparter:innen und erlangen mehr Handlungssicherheit in Bezug Prävention,
Intervention und Aufarbeitung
Kompetenz
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