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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Corona und psychische Belastungen für Kinder
Nr.
KOS.2245.158W
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
08.11.2022 , 09:00 Uhr
Ende
08.11.2022 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
25.10.2022
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
14
Kosten
75,00€
Adressaten
Lehrkräfte aller Schulformen
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Online-Veranstaltung - Andere
Beschreibung
Organisatorischer Hinweis: Diese Fortbildung ist als Onlineveranstaltung geplant. Mit der Einladung erhalten Sie mindestens eine Woche vor dem Termin auch die Zugangsdaten zum Webinar. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie eine Einladung erhalten haben. In Einzelfällen landen diese im SPAM-Ordner, bitte sehen Sie zunächst auch dort nach.

Die aktuellen Studien zeigen, wie massiv sich die Pandemie auf den Alltag von Kindern
und Jugendlichen auswirkt. Insgesamt blicken die Kinder negativer in die Zukunft,
viele fallen in der Schule zurück oder leiden an Essstörungen, Aggressivität oder
Depressionen. Mittlerweile ist gar von einer „Generation Corona“ die Rede.
Kinder und Jugendliche brauchen einander; sie lernen, sich gegenseitig zuzuhören,
Rücksicht zu nehmen, Freundschaften zu pflegen und Konflikte auszutragen. Doch aufgrund
von fehlendem bzw. unregelmäßigem Schul- oder Kitabesuch, nicht stattfindenden Hobbys
oder fehlenden gemeinsamen Unternehmungen mit Freund:innen können Kinder all das nur
erschwert lernen, sodass Entwicklungs- und Entfaltungsschritte vermehrt nicht altersgerecht
stattfinden können. Darüber hinaus waren oder sind immer mehr Kinder und Jugendliche
durch die lange Zeit zuhause vermehrt körperlicher und psychischer Gewalt ausgesetzt.
Während alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen, geraten viele Eltern aufgrund der
Doppelbelastung von Home Office und Home Schooling, finanziellen Sorgen oder Jobverlust,
aber auch aufgrund der verringerten Unterstützung durch Institutionen und die erweiterte
Familie an ihre Belastungsgrenze. Die Folgen sind psychische Erkrankungen der Eltern,
vermehrter Streit oder gar zunehmende (häusliche) Gewalt.
All dies stellt Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, vor neue
Herausforderungen: Immer mehr Kinder und Jugendliche können sich schlechter
konzentrieren, ziehen sich zurück, das Miteinander der Kinder ist oft konfliktträchtiger, es gibt
mehr Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung.
Die ganztägige Schulung „Corona und psychische Belastungen für Kinder“ hat das Ziel,
Fachkräfte darin zu stärken, Kinder und Jugendliche in dieser Zeit ressourcenorientiert und
sensibel zu begleiten und deren Resilienz zu fördern. Die Teilnehmenden erhalten
Anregungen und lernen Übungen kennen, die in der Arbeit mit belasteten Kindern und
Jugendlichen hilfreich sind. Darüber hinaus wird im kollegialen Austausch die Situation der
Kinder reflektiert und es werden Fallbeispiele besprochen.

Lerneinheit 1
Zahlen, Daten und Fakten zu Corona & Psyche
Orientierung über die unterschiedlichen Realitäten von Kindern während der CoronaPandemie
Soziale und gesundheitliche Auswirkungen der Corona-Pandemie mit Fokus auf
psychischen Belastungen

Lerneinheit 2
Umgang mit bestehender Unsicherheit
Übergang in die Normalität pädagogisch gestalten
Sensibler Umgang mit anhaltenden psychischen Belastungen
Selbstfürsorge und begleiteter Austausch

Referentin:
Johanna Fagiani, M.Sc. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin i.A.
(Systemische Therapie), Traumafachberaterin und Traumapädagogin

Für diese Veranstaltung gelten die üblichen Anmelde- und Teilnahmebedingungen des KOS (s.u.).
Mit Ihrer VeDaB-Meldung erklären Sie zugleich, dass Sie diese Teilnahmebedingungen vollumfänglich akzeptieren.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Osnabrück, Universität Osnabrücki
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Melanie Elixmann (Leitung)
Zielsetzung
Die Fachkräfte sind für die Bandbreite an Lebenswirklichkeiten von Kindern und
Jugendlichen während der Pandemie sensibilisiert und erkennen mögliche
Anzeichen von psychischen oder körperlichen Belastungen, die dadurch entstanden
sind. Sie sind gestärkt, um Kinder und Jugendliche in der Übergangsphase zu
begleiten und Lösungswege bei anhaltenden Belastungsanzeichen anzustoßen.
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