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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

4. Fachtag „Soziale Arbeit“ – „Ich bin ich! Bin ich ICH? - Herausforderungen für die Soziale Arbeit an Schulen“
Nr.
KBED22.38.154
Dauer
mehrtägige Veranstaltung
Anfang
19.09.2022 , 08:30 Uhr
Ende
20.09.2022 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
05.09.2022
max. Teilnehmende
30
min. Teilnehmende
30
Kosten
0,10€
Übernachtung
Eine Übernachtung wird vom Anbieter angeboten
Adressaten
Schulsozialpädagog*innen in schulischer Verantwortung
Veranstaltungstypen
  • Präsenz
  • Fortbildung
Beschreibung
KOSTEN:
239,-- € p. P. OHNE Übernachtung/EZ
280,-- € p. P. MIT Übernachtung/EZ

(Das etwas weiter oben stehende Kostenfeld ist bitte als gegenstandslos zu betrachten.)
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Die sehr unterschiedlichen Anforderungen an die sozialpädagogischen Fachkräfte in schulischer Verantwortung erfordern eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. Auch der vierte Fachtag bietet dazu wieder die Gelegenheit.


In Workshops kann zu ZWEI Themen intensiv gearbeitet werden.
Bitte wählen Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung EIN UND DASSELBE THEMA für BEIDE Veranstaltungstage aus, zu welchem Sie arbeiten möchten:


THEMA 1
Geschlechtlicher- und sexueller Vielfalt in der Schule kompetent begegnen

Né Fink
- Trainer- und Berater für geschlechtliche Vielfalt, Systemischer Berater, M.A. in Gender & Ethnicity



THEMA 2
Sicher und souverän in (stark) konflikthaften Situationen handeln

Peter Döscher
Dipl. Verwaltungswirt, Personal- und Teamtrainer, Kinderschutzfachkraft, Berater für schulische Gewaltprävention


ABLAUF:

19.09.2022

08:30 Uhr Ankommen bei Stehkaffee
09:00 Uhr Start in den Fachtag
09:30 Uhr Start in die Arbeit in den Workshops
12:30 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Weiterarbeit in den Workshops (indiv. Pause)
18:00 Uhr Abendessen, anschließend Beisammensein


20.09.2022

08:15 Uhr Frühstück und Auschecken (für Übernachtende)
09:15 Uhr Weiterarbeit in den Workshops (indiv. Pause)
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Weiterarbeit in den Workshops (indiv. Pause)
15:00 Uhr Kaffeepause
15:20 Uhr Zusammenkunft im Plenum – Aussichten und Abschluss


Wenn Sie am 19.09.2022 gern mit zu Abend essen möchten, auch wenn Sie nicht übernachten wollen, übermitteln Sie uns bitte diesen Wunsch unter „Bemerkungen“.

Die am Veranstaltungsort geltenden Corona-Bestimmungen sind einzuhalten: https://ev-bildungszentrum.de/
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Wichtiger Hinweis:
Die Einladung zur Veranstaltung erfolgt nach dem Anmeldeschluss, i. d. R. ca. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn per e-mail. Eine Absage der Veranstaltung erfolgt im gleichen Zeitraum.
Dienstrechtl. Versicherungsschutz wird gewährt, wenn eine Genehmigung der Schulleitung vorliegt.
Bitte beachten Sie, dass Sie mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung die *Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an Veranstaltungen* akzeptieren. Sie finden die Bedingungen unter:
http://kompetenzzentrum.ev-bildungszentrum.de/teilnahmebedingungen/
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Bad Bederkesa Ev. Bildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Matthias Dahle
Diplom Sozialpädagog Sigrid Koppelmann
Bettina Kreher
Rainer Siegmund (Leitung)
Workshops

9:30

10:30

11:30

12:30

13:30

14:30

15:30

16:30

17:30

18:30

Thema 1

Geschlechtlicher- und sexueller Vielfalt in der Schule kompetent begegnen

Wir begegnen auch im Kontext Schule mehr und mehr offen lebenden queeren Schüler*innen. Im Schulalltag wird ein Coming-Out in Bezug auf die geschlechtliche Verortung oder die sexuelle Orientierung jedoch noch oft als Herausforderung erlebt. Wie können Schulsozialarbeiter*innen u.a. trans* Schüler*innen kompetent im Schulalltag unterstützen und begleiten? In dieser Fortbildung geht es um den kompetenten Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Kontext Schule. Was gehört alles zur sozialen Transition und wie kann ich als Ansprechperson unterstützend und kritisch begleiten? Welche rechtlichen und medizinischen Möglichkeiten stehen jungen Menschen überhaupt offen und welchen Einfluss haben diese auf den Schulalltag? Wie gestalten sich die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen ich agieren kann? Welche Möglichkeiten habe ich, mit meinen eigenen Zweifeln und Ängsten in Bezug auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt umzugehen? Wie verhandle ich das Thema am besten mit den anderen Schüler*innen, Eltern und im Kollegium? Diese wichtigen Fragen werden wir uns im Workshop gemeinsam stellen und darauf mit unterschiedlichen Methoden Antworten finden. Es ist Raum für alle Fragen und Bedenken, die den Teilnehmer*innen rund um diese Themen unter den Nägeln brennen. ZIELSETZUNG: Die Teilnehmer*innen entwickeln eine Sensibilität für die Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung. Sie haben Kenntnisse über Begriffe und die Unterschiede verschiedener Gruppe und deren Alltagserfahrungen/ Bedarfen. Ein Wissensaufbau zur spezifischen Situation von trans*, inter* und abinären Menschen u.a. in Bezug auf Lebensrealitäten, Bedarfe, Umgang und Diskriminierungserfahrungen findet statt. Nach der Fortbildung können die Teilnehmer*innen eine angemessene fachliche Berücksichtigung von geschlechtlicher Vielfalt und sexueller Orientierung im Schul- und Beratungsalltag umsetzen.

Thema 2

Sicher und souverän in (stark) konflikthaften Situationen handeln

Im Umgang mit herausfordernden Schülern und auch Eltern kommt es leider in Schule vor, dass Pädagogen*innen mit Verweigerungen, Konflikten oder Aggressionen konfrontiert werden. Das führt auf Dauer zu emotionalen Belastungen und Stressreaktionen, denen insbesondere die Schulsozialarbeit im besonderen Maße ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden Inhalte (siehe unten), Techniken und Lösungsstrategien anhand von praktischen Beispielen aus unserem oder dem Arbeitsalltag der Teilnehmer*innen vermittelt. Dabei sind praxisnahe und umsetzbare Techniken und Strategien wichtiger als Theorien und Modelle. In der Durchführung wird auf eine vielfältige Mischung aus praktischem Erkenntnisgewinn und Erleben gesetzt. Dabei lösen sich Vortrag, Gruppenarbeit, die Arbeit an Fallbeispielen, Rollenspiele, Konflikt- und Stresssimulation oder Videoanalysen mit kollegialem Coaching ab. ZIELSETZUNG: Die Teilnehmer*innen lernen das Konfliktpotential in angespannten Situationen rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu intervenieren; wie sie selbst unter starkem Stress einen kühlen Kopf bewahren können und welche Strategien des Konfliktmanagements wirklich angemessen sind, um Unsachlichkeit, Verweigerung und Eskalation zu vermeiden.

9:15

10:15

11:15

12:15

13:15

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15:15

Thema 1

Geschlechtlicher- und sexueller Vielfalt in der Schule kompetent begegnen

Wir begegnen auch im Kontext Schule mehr und mehr offen lebenden queeren Schüler*innen. Im Schulalltag wird ein Coming-Out in Bezug auf die geschlechtliche Verortung oder die sexuelle Orientierung jedoch noch oft als Herausforderung erlebt. Wie können Schulsozialarbeiter*innen u.a. trans* Schüler*innen kompetent im Schulalltag unterstützen und begleiten? In dieser Fortbildung geht es um den kompetenten Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Kontext Schule. Was gehört alles zur sozialen Transition und wie kann ich als Ansprechperson unterstützend und kritisch begleiten? Welche rechtlichen und medizinischen Möglichkeiten stehen jungen Menschen überhaupt offen und welchen Einfluss haben diese auf den Schulalltag? Wie gestalten sich die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen ich agieren kann? Welche Möglichkeiten habe ich, mit meinen eigenen Zweifeln und Ängsten in Bezug auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt umzugehen? Wie verhandle ich das Thema am besten mit den anderen Schüler*innen, Eltern und im Kollegium? Diese wichtigen Fragen werden wir uns im Workshop gemeinsam stellen und darauf mit unterschiedlichen Methoden Antworten finden. Es ist Raum für alle Fragen und Bedenken, die den Teilnehmer*innen rund um diese Themen unter den Nägeln brennen. ZIELSETZUNG: Die Teilnehmer*innen entwickeln eine Sensibilität für die Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung. Sie haben Kenntnisse über Begriffe und die Unterschiede verschiedener Gruppe und deren Alltagserfahrungen/ Bedarfen. Ein Wissensaufbau zur spezifischen Situation von trans*, inter* und abinären Menschen u.a. in Bezug auf Lebensrealitäten, Bedarfe, Umgang und Diskriminierungserfahrungen findet statt. Nach der Fortbildung können die Teilnehmer*innen eine angemessene fachliche Berücksichtigung von geschlechtlicher Vielfalt und sexueller Orientierung im Schul- und Beratungsalltag umsetzen.

Thema 2

Sicher und souverän in (stark) konflikthaften Situationen handeln

Im Umgang mit herausfordernden Schülern und auch Eltern kommt es leider in Schule vor, dass Pädagogen*innen mit Verweigerungen, Konflikten oder Aggressionen konfrontiert werden. Das führt auf Dauer zu emotionalen Belastungen und Stressreaktionen, denen insbesondere die Schulsozialarbeit im besonderen Maße ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden Inhalte (siehe unten), Techniken und Lösungsstrategien anhand von praktischen Beispielen aus unserem oder dem Arbeitsalltag der Teilnehmer*innen vermittelt. Dabei sind praxisnahe und umsetzbare Techniken und Strategien wichtiger als Theorien und Modelle. In der Durchführung wird auf eine vielfältige Mischung aus praktischem Erkenntnisgewinn und Erleben gesetzt. Dabei lösen sich Vortrag, Gruppenarbeit, die Arbeit an Fallbeispielen, Rollenspiele, Konflikt- und Stresssimulation oder Videoanalysen mit kollegialem Coaching ab. ZIELSETZUNG: Die Teilnehmer*innen lernen das Konfliktpotential in angespannten Situationen rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu intervenieren; wie sie selbst unter starkem Stress einen kühlen Kopf bewahren können und welche Strategien des Konfliktmanagements wirklich angemessen sind, um Unsachlichkeit, Verweigerung und Eskalation zu vermeiden.

Zielsetzung
Der 4. Fachtag bietet Sozialpädagog*innen wieder die Möglichkeit, sich gemeinsam zwei herausfordernden Themen ihrer Arbeit zu widmen. Zum einen können sie sich mit der Geschlechter- und sexuellen Vielfalt in Schule intensiv auseinandersetzen, können Wissen über die spezifischen Situationen von trans*, inter* und abinären Menschen u.a. in Bezug auf Lebensrealitäten, Bedarfe, Umgang und Diskriminierungserfahrungen aneingen. Dabei spielen auch spezifische Anforderungen in Beratungssituationen eine Rolle.

Zum anderen können die Teilnehmenden ihre Handlungskompetenz bezogen auf sehr stark konflikthaften Situationen erweitern. Sie lernen, das Konfliktpotential in angespannten Situationen rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu intervenieren. So können sie mehr Sicherheit und Souveränität für ihre Arbeitspraxis erlangen.
Kompetenz
  • haben Kenntnisse über Geschlechter- und sexuelle Vielfalt in der Gesellschaft sowie bezogen auf den Kontext Schule
  • kennen spezifische Anforderungen in Beratungssituationen
  • haben Handlungsrepertoire in konflikthaften Situationen nachhaltig erweitert und können Deeskalationsstrategien wirksam anwendenen
  • können in konflikthaften Alltagssituationen angemessen und souverän agieren
Inhalte
  • Die Sozialpädagog*innen setzen sich intensiv mit zwei Themen auseinander. Sie erlangen dazu vielfältiges Wissen.
  • Konkret und praxisbezogen werden Handlungsmöglichkeiten kennengelernt, diskutiert und erprobt.
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