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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Politik-Wirtschaft: Zwischen Wertebezug und „Neutralitätsgebot“ – Ziele und Ansätze der Demokratiebildung im politischen Fachunterricht
Nr.
KGÖ.NLF22.05.08
Dauer
mehrtägige Veranstaltung
Anfang
19.05.2022 , 14:00 Uhr
Ende
20.05.2022 , 14:00 Uhr
Anmeldeschluss
08.05.2022
max. Teilnehmende
15
min. Teilnehmende
10
Kosten
kostenlos
Übernachtung
Eine Übernachtung wird vom Anbieter angeboten
Adressaten
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, die in den Sekundarstufen I und II Politik (bzw. Politik und Wirtschaft, Sozialkunde, Gesellschaftslehre) unterrichten und gerne ihre fachlichen Kenntnisse auffrischen, aktualisieren und ausbauen sowie ihr methodisches Repertoire im Bereich der Demokratiebildung erweitern möchten. Dabei adressiert die analoge Fortbildung insbesondere Lehrkräfte, die in Hessen, Niedersachsen oder Thüringen tätig sind.
Veranstaltungstypen
  • Präsenz
  • Fortbildung
Beschreibung
Demokratien stehen heute unter Druck. Auch etablierte demokratische Systeme haben keineswegs eine „Ewigkeitsgarantie“. So stellt die Kultusministerkonferenz in ihrer aktuellen Erklärung zur schulischen Demokratiebildung fest: „Eine rechtsstaatlich verfasste Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie musste und muss immer wieder erlernt, erkämpft, gelebt und verteidigt werden.“ In der schulischen Demokratiebildung kommt dem Politikunterricht eine große Bedeutung zu, da hier eine fundierte Auseinandersetzung mit Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und auch Herrschaftsform erfolgen kann. Wie eine schüler*innen- und handlungsorientierte, kognitiv aktivierende und methodisch vielfältige Demokratiebildung im politischen Fachunterricht gelingen kann, steht im Zentrum dieser Fortbildung. Über verschiedene Fachvorträge und zahlreiche Praxis- und Reflexionsphasen vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse zu den Grundprinzipien und Spannungsverhältnissen unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung und erwerben Fähigkeiten für deren erfolgreiche Vermittlung. Dabei lernen sie vielfältige unterrichtspraktische Ansätze, Methoden und Medien kennen, die zu einer gelingenden Umsetzung von Demokratiebildung im Unterricht beitragen.
Zielsetzung
Die Fortbildung möchte Politiklehrkräfte für eine schüler*innen- und handlungsorientierte, kognitiv aktivierende und methodisch vielfältige Demokratiebildung im politischen Fachunterricht in anwendungsorientierter Weise fortbilden. Die Fortbildung will Lehrkräfte darin unterstützen, Schüler*innen in ihrer Resilienz gegen antidemokratisches, menschenfeindliches Denken und Handeln zu fördern sowie sie zu demokratischer Teilhabe zu ermutigen und zu befähigen. Die Etablierung eines dauerhaft bestehenden Lehrkräftenetzwerkes ist wünschenswert.
Schulform

Berufsbildende Schulen,

Gymnasium,

Hauptschule,

Integrierte Gesamtschule,

Kooperative Gesamtschule,

Realschule

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Göttingen - Netzwerk Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Prof. Dr. Monika Oberle (Leitung)
Henrike Schneider

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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