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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Schulische Sozialarbeit: Wann wird aus einer exzessiven Beschäftigung mit Computerspielen eine Sucht? Die Bedeutung digitaler Spiele im Alltag von Kindern ab 10 Jahren
Nr.
KH.2245.SO06
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
09.11.2022 , 09:00 Uhr
Ende
09.11.2022 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
12.10.2022
max. Teilnehmende
18
min. Teilnehmende
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
Schulsozialarbeiter*innen
Veranstaltungstypen
  • Präsenz
  • Fortbildung
Beschreibung
Junge Menschen begeistern sich für digitale Spiele. Neben der eigentlichen Beschäftigung mit dem Spielinhalt geht es auch darum, sich online mit anderen zu messen, Let‘s Playern auf Spieleplattformen wie Twitch beim Spielen zuzugucken, das Geschehen bei Discord zu kommentieren oder eSport-Wettbewerbe im Live-Stream zu verfolgen.

Neben der Begeisterung und den Potenzialen, die digitale Spiele bieten, ist es wichtig, mögliche Risiken im Blick zu behalten: In den Chatgruppen auf den Spieleplattformen geht es nicht immer freundlich zu. Auch junge Menschen können dort beleidigt, bloßgestellt, von der Community ausgegrenzt oder sexuell belästigt werden.

Der Gesetzgeber hat sich, durch die Änderung des Jugendschutzgesetzes zur Aufgabe gemacht, Kommunikations- und Interaktionsrisiken zukünftig in der Alterskennzeichnung zu berücksichtigen. Wie dieses Bestreben in die Praxis umgesetzt werden soll, wird in der Fortbildung erläutert.

Aus der Sicht des Jugendschutzes wird es problematisch, wenn aus einer exzessiven Beschäftigung mit Computerspielen eine Sucht erwächst: In welchem Umfang und Ausmaß das Zocken erfolgen und inwiefern es zu Problemen in anderen Lebensbereichen kommen muss, damit es als Krankheit gilt, wird in der Fortbildung bearbeitet.

Die Veranstaltung richtet sich an Schulsozialarbeiter*innen und gibt Einblicke in die Computerspielewelten von Mädchen und Jungen ab 10 Jahren. In Kleingruppen können die Teilnehmenden die Spielevorlieben der Mädchen und Jungen kennenlernen, analysieren und die Alterskennzeichen diskutieren. Eine reflektierte Haltung zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln und sie im pädagogischen Alltag umzusetzen, ist das Ziel der Fortbildung.

Die Referentin Eva Hanel ist stellvertretende Leitung der Landesstelle Jugenschutz Nds. und seit vielen Jahren mit dem Arbeitsschwerpunkt Medienpädagogik befasst.

Es wird keine Verpflegung angeboten. Bitte bringen Sie sich Getränke und Speisen selbst mit. In der Mittagspause kann man sich in umliegenden Cafés versorgen.

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist damit kostenfrei.

Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an:
https://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/teilnahmebedingungen.html
Zielsetzung
Entwicklung einer reflektierten Haltung zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und Umsetzung im pädagogischen Alltag
Schulform

Sek I-Bereich,

Sek II-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Karin Griesbach (Leitung)
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