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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Schulmanagement-Tagung 2022 - "Kooperation stärken – Chancen nutzen – Zukunft gestalten" (Online-Tagung)
Nr.
KOL.2222.001
Dauer
Halbtagsveranstaltung
Anfang
31.05.2022 , 08:30 Uhr
Ende
31.05.2022 , 13:15 Uhr
Anmeldeschluss
16.05.2022
max. Teilnehmende
300
min. Teilnehmende
30
Kosten
30,00€
Adressaten
Schulleitungen sowie Lehrkräfte und pädagogisches Personal mit Führungsaufgaben.
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Tagung
Beschreibung
Tagungsablauf:

8:30-9:45 Uhr Begrüßung und Hauptvortrag

9:45-10:15 Pause

10:15-11:30 Uhr Impulsvorträge A

11:30-12:00 Pause

12:00-13:15 Uhr Impulsvorträge B


Sie haben die Möglichkeit, in jeder Zeitleiste einen Impulsvortrag auszuwählen. Die Übersicht finden Sie am Ende dieser Ankündigung.

08:30 bis 09:45 Uhr Einführung & Hauptvortrag "Innovationen an Schulen – Bedeutung von Kooperation"
Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Bergische Universität Wuppertal

Schulen werden immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert und dementsprechend sind Schulleitungen gefordert, die Umsetzung von Innovationen zu unterstützen.
Neuere Forschungsarbeiten geben Hinweise darauf, dass solche Innovationen in Kollegien besonders gut umgesetzt werden, die sich durch ein hohes Ausmaß an Kooperation auszeichnen. Kooperation dient als Motor für schulische Entwicklungsprozesse, schafft höhere Identifikationsgrade und steigert die Beteiligungsbereitschaft.
Nach einem Forschungsüberblick zu diesem Thema wird eine eigene Studie mit Schulpreisschulen vorgestellt, die Beispiele gelungener Kooperation zeigt. Vor diesem Hintergrund werden Gelingensbedingungen und Empfehlungen dafür abgeleitet, wie Schulleitungen Kooperation erfolgreich anregen und unterstützen können.


Impulsvorträge A (10:15 bis 11:30 Uhr)

Impulsvortrag A1, 10:15 bis 11:30 Uhr
"Förderung von Kooperation im Kollegium: kollegiale Arbeitsgruppen" Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Bergische Universität Wuppertal

Aus der Schulforschung ist bekannt, dass für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen an Schulen die Kooperation im Kollegium unabdingbar ist. Daher stellt sich die Frage, wie Schulleitungen Kooperation im Kollegium gezielt unterstützen können – z.B. durch die Bildung und Moderation von Arbeitsgruppen.
Das Impulsangebot gibt einen Einblick in die Merkmale von Kooperation in der Differenzierung ihrer unterschiedlichen Formen. Im Anschluss werden die spezifischen Gelingensbedingungen im Rahmen des Formats der kollegialen Arbeitsgruppen thematisiert.
Der Schwerpunkt des gemeinsamen Austauschs in diesem Impulsangebot liegt auf der Frage, was Schulleitungen tun können, um Kooperation über kollegiale Arbeitsgruppen anzuregen. Unter dieser Fragestellung werden konkrete Fallbeispiele für die Gewinnung konkreter Anregungen beraten und diskutiert.
CORNELIA GRÄSEL ist Professorin am Institut für Bildungsforschung der Bergischen Universität Wuppertal, Arbeitsbereich für Lehr-, Lern- und Unterrichtsforschung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Verbreitung von Innovationen (Implementation) im Bildungssystem und die Kooperation von Lehrkräften.


Impulsvortrag A2, 10:15 bis 11:30 Uhr
"Partizipation ab Klasse 1 – Wie gelingt frühe Schüler*innenmitbestimmung?"
Sabine Cordes, Schule am Wingster Wald, Wingst

Schüler*innenmitbestimmung ist eine große Herausforderung, bietet jedoch auch die Chance, Kinder in demokratische Prozesse einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Demokratie zu leben. Doch wie kann Partizipation in der Grundschule – auch schon ab Klasse 1 – gelingen?
Die Schule am Wingster Wald arbeitet seit Jahren an alltagstauglichen Möglichkeiten der Mitbestimmung für alle Schüler*innen. Das Impulsangebot stellt die Aufgaben und Strukturen des Schüler*innenrates vor sowie Beispiele für die Übernahme von Verantwortung und die Mitgestaltung im Schulleben.
Das Impulsangebot bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam vorhandene Strukturen in den eigenen Schulen zu sammeln und individuelle Anregungen für den Schulalltag mitzunehmen.
SABINE CORDES leitet seit 2010 die zweizügige Grundschule am Wingster Wald im Landkreis Cuxhaven. Seit vielen Jahren arbeitet ihre Schule als Nachhaltigkeitsschule mit vielen Erfahrungen im Bereich des globalen Lernens. Schulorganisatorisch haben sie eine jahrgangsgemischte Eingangsstufe.


Impulsvortrag A3, 10:15 bis 11:30 Uhr
"Von Mikrofortbildungen und Barcamps – Wie kann Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen?"
Daniel Feldkamp, Berufsbildende Schulen Haarentor der Stadt Oldenburg

Vor allem die letzten Monate haben der Unterrichts- und Schulentwicklung, besonders in Bezug auf die Kultur der Digitalität, einen großen Schub gegeben. Ausgehend von den vielfältigen Herausforderungen aus dem Wechsel der Szenarien, dem Distanzlernen und dem auch im Präsenzunterricht verstärkten Einsatz digitaler Medien, hat sich in jedem Kollegium eine neue Expertise des Unterrichtens entwickelt, um mit diesen neuen Situationen und der Digitalität in Schule umzugehen. In jedem schulischen Kollegium finden sich kleine und große Schatzkammern, Kolleg*innen, die tolle Ideen und inspirierende Ansätze für den eigenen Unterricht haben,die es zu entdecken und zu teilen gilt.
Doch wie können diese im Sinne eines «better together» allen an der Schule Beschäftigten eine Hilfe sein? Und wie können diese Schätze für die ganze Schule sichtbar werden?
In diesem Seminar sollen mögliche Wege aufgezeigt werden, wie sich Kollegien selbst weiterbilden und die Ideen aus den einzelnen Klassenzimmern in die ganze Schule transportiert werden können. Ideen wie Mikrofortbildungen, digitale Sprechstunden und Barcamps werden an Beispielen vorgestellt und diskutiert.
DANIEL FELDKAMP ist Lehrer an der BBS Haarentor (Sport, Wirtschaft). Er ist ehemaliger medienpädagogischer Berater in Niedersachsen. Seit Herbst 2019 ist er PS-Leiter am Studienseminar Oldenburg für BBS.


Impulsvortrag A4, 10:15 bis 11:30 Uhr
"Professionell kooperieren – Inklusion gestalten" Prof. Dr. Clemens Hillenbrand, Universität Oldenburg

Die Kooperation verschiedener Professionen stellt eine Bedingung für die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems dar. Störungen des Unterrichts durch Verhaltens- und Lernstörungen belasten alle Beteiligten. Wirksames pädagogisches Handeln und deren Implementation durch den erprobten Ansatz der Lesson Study werden vorgestellt.
CLEMENS HILLENBRAND ist Professor für Sonderpädagogik mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Er verantwortet Projekte zur Qualifizierung für Inklusion (Lehrkräfte, Schulleitungen,Prävention von Verhaltensstörungen und Lernschwierigkeiten.


Impulsvorträge B (12:00 bis 13:15 Uhr)

Impulsvortrag B1, 12:00 bis 13:15 Uhr
"Entwicklung der Elternarbeit von einem 'Muss' zur qualitativen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft"
Heike Schaadt, Oldenburg

Laut einer Forsa-Umfrage (2019) wird die Zusammenarbeit mit Eltern von jeder fünften Lehrkraft als eine der größten Herausforderungen gesehen. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass unterschiedliche Sichtweisen auf die Kinder und Heranwachsenden zwischen Eltern und Lehrkräften bestehen und gegenseitige Bewertungen den Austausch belasten können. Dabei profitieren alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung von einer qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Gerade während der Corona-Krise zeigte sich, wie wichtig eine gut funktionierende Kommunikation von Schule und Elternhaus ist. Um gute Voraussetzungen für eine fruchtbare, kooperative Beziehung zu schaffen, die von Transparenz und Vertrauen geprägt ist, sollte Elternarbeit als ein wichtiges Thema der Schulentwicklung erkannt werden. In dem Impulsangebot werden hierfür Theoriebausteine, Forschungsergebnisse und praxisnahe Anregungen sowie übertragbare Materialien und Erfolgsbeispiele aus Modellversuchen für eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern angeboten.
HEIKE SCHAADT ist ehemalige didaktische Leiterin einer IGS, Konzeptentwicklerin und Leiterin von Fortbildungen sowie Beraterin einer Grundschule.


Impulsvortrag B2, 12:00 bis 13:15 Uhr
"Von einer Krise in die nächste – Bewältigung von besonderen Herausforderungen durch Kooperationen und Netzwerke: Ein Praxisaustausch" Jan-Henning Paul

Ob Digitalisierung, Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie, Sanierung der Schulen, Inklusion oder der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen: In der Schule geraten wir von einer Krise und besonderen Herausforderung in die nächste. Ohne Kooperationen innerhalb unserer Schule und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen lassen sich diese Anforderungen kaum mehr bewältigen. In der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden ihre in der Praxis erprobten schulischen Kooperationen und Netzwerke vorstellen und Umsetzungsideen für die eigene Schule mitnehmen.
JAN-HENNING PAUL ist Schulleiter der RS Möörkenschule in Leer, Mitglied der Arbeitsstelle Schulentwicklung (AS) des Zentrums für Lehrkräftebildung - Didaktisches Zentrum (DiZ) an der Universität Oldenburg mit dem Arbeitsschwerpunkt Koordination und Moderation von Netzwerken zur Unterrichtspraxis.


Impulsvortrag B3, 12:00 bis 13:15 Uhr
"Schule jenseits von pädagogischer Professionalität? Pädagogische Laien als Akteure im Ganztag"
Prof. Dr. Till-Sebastian Idel, Universität Oldenburg

Die Durchführung von Ganztagsschule wäre ohne die Beteiligung von nicht-professionalisiertem Personal, sogenannten „Pädagogischen Laien“, kaum möglich. Im Vortrag wird diese Guppe beleuchtet und aus schulpädagogischer Perspektive diskutiert, was sie zur Entwicklung von Schule beitragen kann.
TILL-SEBASTIAN IDEL ist seit 2020 Professor für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik am Institut für Pädagogik in der Fakultät I – Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zuvor hat er in Mainz, Heidelberg und Bremen gelehrt. Er forscht zur Veränderung und Entwicklung von Schule, pädagogischer Professionalität und der schulischen Lernkultur.


Impulsvortrag B4, 12:00 bis 13:15 Uhr
"Kooperation von Schule und Schulträger – das Beispiel des Campus Osterholz-Scharmbeck"
Susanne Fedderwitz & Dr. Ulrike Baumheier, Stadt Osterholz-Scharmbeck

Macht es wirklich noch Sinn, dass Schulträger nur für Gebäude und Hausmeister zuständig sind? Sind nicht vielmehr Schulträger und Schule gemeinsam verantwortlich für die Entwicklungschancen „ihrer“ Kinder und Jugendlichen? In Osterholz-Scharmbeck ist die Steigerung der Attraktivität als Bildungsstandort ein zentrales Ziel der Stadtentwicklung. Die Entwicklung der Oberschule Lernhaus im Campus ist ein gutes Beispiel dafür, wie die enge Zusammenarbeit von Schulträger und Schule dazu beitragen kann, ein innovatives pädagogisches Konzept umzusetzen.
Der Impulsvortrag gibt einen Einblick, wie sich diese Zusammenarbeit entwickelte und wie sie praktisch funktioniert. Der Vortrag wird sich mit Gelingensbedingungen, aber auch mit Hürden und Stolpersteinen beschäftigen.
SUSANNE FEDDERWITZ ist Leiterin des Fachbereiches Bildung & Erziehung bei der Stadt Osterholz-Scharmbeck.
DR. ULRIKE BAUMHEIER ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet für die Stadt Osterholz-Scharmbeck als Campusmanagerin.

https://uol.de/smt2022/programm
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Dr. Ulrike Baumheier
Sabine Sabine Cordes Cordes
Susanne Fedderwitz
Daniel Feldkamp
Ulrike Heinrichs (Leitung)
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand
Jan-Henning Paul
Heike Schaadt
Workshops

10:15

11:15

12:15

13:15

Impulsvortrag A1

"Förderung von Kooperation im Kollegium: kollegiale Arbeitsgruppen"

Aus der Schulforschung ist bekannt, dass für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen an Schulen die Kooperation im Kollegium unabdingbar ist. Daher stellt sich die Frage, wie Schulleitungen Kooperation im Kollegium gezielt unterstützen können – z.B. durch die Bildung und Moderation von Arbeitsgruppen. Das Impulsangebot gibt einen Einblick in die Merkmale von Kooperation in der Differenzierung ihrer unterschiedlichen Formen. Im Anschluss werden die spezifischen Gelingensbedingungen im Rahmen des Formats der kollegialen Arbeitsgruppen thematisiert. Der Schwerpunkt des gemeinsamen Austauschs in diesem Impulsangebot liegt auf der Frage, was Schulleitungen tun können, um Kooperation über kollegiale Arbeitsgruppen anzuregen. Unter dieser Fragestellung werden konkrete Fallbeispiele für die Gewinnung konkreter Anregungen beraten und diskutiert.

Impulsvortrag A2

"Partizipation ab Klasse 1 – Wie gelingt frühe Schüler*innenmitbestimmung?" Sabine Cordes, Schule am Wingster Wald, Wingst

Schüler*innenmitbestimmung ist eine große Herausforderung, bietet jedoch auch die Chance, Kinder in demokratische Prozesse einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Demokratie zu leben. Doch wie kann Partizipation in der Grundschule – auch schon ab Klasse 1 – gelingen? Die Schule am Wingster Wald arbeitet seit Jahren an alltagstauglichen Möglichkeiten der Mitbestimmung für alle Schüler*innen. Das Impulsangebot stellt die Aufgaben und Strukturen des Schüler*innenrates vor sowie Beispiele für die Übernahme von Verantwortung und die Mitgestaltung im Schulleben. Das Impulsangebot bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam vorhandene Strukturen in den eigenen Schulen zu sammeln und individuelle Anregungen für den Schulalltag mitzunehmen.

Impulsvortrag A3

"Von Mikrofortbildungen und Barcamps – Wie kann Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen?"

Vor allem die letzten Monate haben der Unterrichts- und Schulentwicklung, besonders in Bezug auf die Kultur der Digitalität, einen großen Schub gegeben. Ausgehend von den vielfältigen Herausforderungen aus dem Wechsel der Szenarien, dem Distanzlernen und dem auch im Präsenzunterricht verstärkten Einsatz digitaler Medien, hat sich in jedem Kollegium eine neue Expertise des Unterrichtens entwickelt, um mit diesen neuen Situationen und der Digitalität in Schule umzugehen. In jedem schulischen Kollegium finden sich kleine und große Schatzkammern, Kolleg*innen, die tolle Ideen und inspirierende Ansätze für den eigenen Unterricht haben und die es zu entdecken und zu teilen gilt. Doch wie können diese im Sinne eines «better together» allen an der Schule Beschäftigten eine Hilfe sein? Und wie können diese Schätze für die ganze Schule sichtbar werden? In diesem Seminar sollen mögliche Wege aufgezeigt werden, wie sich Kollegien selbst weiterbilden und die Ideen aus den einzelnen Klassenzimmern in die ganze Schule transportiert werden können. Ideen wie Mikrofortbildungen, digitale Sprechstunden und Barcamps werden an Beispielen vorgestellt und diskutiert.

Impulsvortrag A4

"Professionell kooperieren – Inklusion gestalten"

Die Kooperation verschiedener Professionen stellt eine Bedingung für die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems dar. Störungen des Unterrichts durch Verhaltens- und Lernstörungen belasten alle Beteiligten. Wirksames pädagogisches Handeln und deren Implementation durch den erprobten Ansatz der Lesson Study werden vorgestellt.

Impulsvortrag B1

"Entwicklung der Elternarbeit von einem 'Muss' zur qualitativen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft"

Laut einer Forsa-Umfrage (2019) wird die Zusammenarbeit mit Eltern von jeder fünften Lehrkraft als eine der größten Herausforderungen gesehen. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass unterschiedliche Sichtweisen auf die Kinder und Heranwachsenden zwischen Eltern und Lehrkräften bestehen und gegenseitige Bewertungen den Austausch belasten können. Dabei profitieren alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung von einer qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Gerade während der Corona-Krise zeigte sich, wie wichtig eine gut funktionierende Kommunikation von Schule und Elternhaus ist. Um gute Voraussetzungen für eine fruchtbare, kooperative Beziehung zu schaffen, die von Transparenz und Vertrauen geprägt ist, sollte Elternarbeit als ein wichtiges Thema der Schulentwicklung erkannt werden. In dem Impulsangebot werden hierfür Theoriebausteine, Forschungsergebnisse und praxisnahe Anregungen sowie übertragbare Materialien und Erfolgsbeispiele aus Modellversuchen für eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern angeboten.

Impulsvortrag B2

"Von einer Krise in die nächste – Bewältigung von besonderen Herausforderungen durch Kooperationen und Netzwerke: Ein Praxisaustausch"

Ob Digitalisierung, Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie, Sanierung der Schulen, Inklusion oder der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen: In der Schule geraten wir von einer Krise und besonderen Herausforderung in die nächste. Ohne Kooperationen innerhalb unserer Schule und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen lassen sich diese Anforderungen kaum mehr bewältigen. In der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden ihre in der Praxis erprobten schulischen Kooperationen und Netzwerke vorstellen und Umsetzungsideen für die eigene Schule mitnehmen.

Impulsvortrag B3

"Schule jenseits von pädagogischer Professionalität? Pädagogische Laien als Akteure im Ganztag"

Die Durchführung von Ganztagsschule wäre ohne die Beteiligung von nicht-professionalisiertem Personal, sogenannten „Pädagogischen Laien“, kaum möglich. Im Vortrag wird diese Guppe beleuchtet und aus schulpädagogischer Perspektive diskutiert, was sie zur Entwicklung von Schule beitragen kann.

Impulsvortrag B4

"Kooperation von Schule und Schulträger – das Beispiel des Campus Osterholz-Scharmbeck"

Macht es wirklich noch Sinn, dass Schulträger nur für Gebäude und Hausmeister zuständig sind? Sind nicht vielmehr Schulträger und Schule gemeinsam verantwortlich für die Entwicklungschancen „ihrer“ Kinder und Jugendlichen? In Osterholz-Scharmbeck ist die Steigerung der Attraktivität als Bildungsstandort ein zentrales Ziel der Stadtentwicklung. Die Entwicklung der Oberschule Lernhaus im Campus ist ein gutes Beispiel dafür, wie die enge Zusammenarbeit von Schulträger und Schule dazu beitragen kann, ein innovatives pädagogisches Konzept umzusetzen. Der Impulsvortrag gibt einen Einblick, wie sich diese Zusammenarbeit entwickelte und wie sie praktisch funktioniert. Der Vortrag wird sich mit Gelingensbedingungen, aber auch mit Hürden und Stolpersteinen beschäftigen.

Zielsetzung
Die Krise als Chance sehen und die Zukunft kooperativ gestalten – diese Perspektive eröffnet die Schulmanagement-Tagung 2022.
Wir lenken den Blick auf kooperative Wege in der Schul- und Unterrichtsentwicklung, um damit sowohl die sozialen, personalen als auch die fachlichen Kompetenzen der Schüler*innen zu stärken.
Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
» Welche vorhandenen Kooperationspotenziale liegen in den Schulen bereit und können neu belebt werden?
» Wie fördern wir die Kooperation im Kollegium – auch zwischen Förder- und Regelschullehrkräften?
» Wie gelingt die Kooperation mit Schüler*innen?
» Wie werden außerschulische Personen und Institutionen zu aktiven Bildungspartner*innen?

Wir freuen uns auf Expert*innen aus verschiedenen schulischen Kontexten, die mit Ihnen vielfältige Perspektiven und Instrumente gelingender Kooperation in den Fokus nehmen.
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