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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Schulische Sozialarbeit: „Ist das noch radikal?“ – Radikalität in der Jugendphase
Nr.
KH.2220.SO03
Dauer
Halbtagsveranstaltung
Anfang
18.05.2022 , 14:00 Uhr
Ende
18.05.2022 , 17:30 Uhr
Anmeldeschluss
08.05.2022
max. Teilnehmende
12
min. Teilnehmende
4
Kosten
kostenlos
Adressaten
Schulische SozialarbeiterInnen
Veranstaltungstypen
  • Online
  • Online-Veranstaltung BBB
Beschreibung
Radikalität: Ein Jugendphänomen oder ein Fall für die Sicherheitsbehörden? Jugendliche begeistern sich für den Klimaaktivismus, sie setzen sich mit Ideen neuer Gesellschaftsordnungen auseinander oder identifizieren sich mit Moral- und Wertevorstellungen von denen man nicht weiß, in welches (politische) Spektrum sie einzuordnen sind. Vor allem (Schul-)Sozialarbeiter:innen können verschiedene Interessen- und Verhaltensentwicklungen bei Jugendlichen beobachten. Aber wie können Veränderungen oder Aussagen dieser eingeordnet werden? Wann müssen (Schul-)Sozialarbeiter:innen beim Verdacht einer ideologischen Radikalisierung eingreifen? Was können sie überhaupt im Rahmen ihrer Zuständigkeit tun?

Im Online-Workshop werden Ihnen Anhaltspunkte vermittelt, um radikale Einstellungen in der Adoleszenz von ideologischen Radikalisierungen zu unterscheiden. Hierzu möchten wir mit Ihnen die Bedeutung von Brückennarrativen diskutieren. Diese finden sich als thematische Fragmente in politischen und religiösen Ideologien wieder und deuten auf die Notwendigkeit von Präventions- und Interventionsmaßnahmen hin. In Zusammenhang mit dem „Entwicklungsorientierten Modell der Radikalisierung“, lernen Sie Einflussfaktoren kennen, die Radikalisierungsprozesse positiv oder negativ beeinflussen können. Mit diesem Wissenszuwachs haben Sie die Möglichkeit im Workshop auf Basis Ihrer beruflichen Erfahrungen und der Ihnen im Berufsalltag zur Verfügung stehenden Ressourcen gemeinsam Handlungsoptionen zu erarbeiten. Ziel des Workshops ist es, dass Sie die Einflussfaktoren erkennen und beeinflussen können.

Neben dem Workshop zum Thema Radikalisierungsprozesse bietet die Bildungs- und Beratungsstelle PHÄNO zwei weitere Workshops zu den Themen Verschwörungsideologien und Online-Propaganda an.

TECHNISCHER HINWEIS: Für die Teilnahme am Workshop ist ein PC oder Laptop erforderlich. Tablets und Handys können nicht die Inhalte und Anwendungen, die im Workshop genutzt werden wiedergeben. Bitte beachten Sie, dass wir in den Workshops den beruflichen Austausch zwischen den Teilnehmenden fördern und zur Erarbeitung der Inhalte gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen möchten. Zur Herstellung einer angenehmen Arbeitsatmosphäre tragen Bild und Ton der Teilnehmenden erheblich bei. Es wäre daher sehr hilfreich, wenn Sie während des Workshops die Kamera aktivieren.

Durch den Workshop begleiten Sie Frau Saskia Schindler und Frau Carolin Ullrich von der Bildungs- und Beratungsstelle PHÄNO der Stiftung SPI. Frau Schindler ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitete in ihrer vorherigen Tätigkeit besonders zu Themen des religiös begründeten Extremismus und zur Sekundärprävention. Frau Ullrich ist Sozial- und Religionswissenschaftlerin und war im Bereich der Informationswissenschaft tätig und betreut als Projektkoordinatorin die Bildungs- und Beratungsstelle PHÄNO. Beide Referent:innen sind seit 2020 für die Stiftung SPI tätig.

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist damit kostenfrei.

Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an:
https://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/teilnahmebedingungen.html
Zielsetzung
Nach dem Besuch des Workshops können Sie

- verschiedene Phasen der Radikalisierung und jugendlichen Entwicklungsprozesse beschreiben
- relevante Brückennarrative benennen und aufgrund dessen zwischen ideologisch geprägten Radikalisierungsprozessen und normalen Entwicklungsbildern in der Jugendphase differenzieren
- Risiko- und Schutzfaktoren für ihren relevanten Arbeitskontext bestimmen und daraus Handlungsstrategien ableiten und/oder entwickeln
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Carolin Ullrich (Leitung)

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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