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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Landesfachtagung zum Übergang von der Schule in den Beruf – gelingende Formen von Zusammenarbeit (Regionen des Lernens - Jugendberufsagentur)
Nr.
22.35.06
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
07.09.2022 , 09:00 Uhr
Ende
07.09.2022 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
02.09.2022
max. Teilnehmende
200
min. Teilnehmende
100
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte und (erweiterte) Schulleitungen der berufsbildenden Schulen, Beschäftigte der Bildungsbehörden, der Jugendarbeitsagenturen, der Regionen des Lernens sowie Aktive aus dem Übergang von der Schule in den Beruf
Veranstaltungstypen
  • Präsenz
  • Tagung
Beschreibung
Landesfachtagung zum Übergang von der Schule in den Beruf – gelingende Formen von Zusammenarbeit (Regionen des Lernen - Jugendberufsagentur)

Basis einer gelingenden Zusammenarbeit ist ein aufeinander abgestimmtes Agieren vor dem Hintergrund gemeinsamer Ziele. Durch Abstimmung, Kooperation und Umsetzung werden diese nachhaltig gesichert und gewährleistet. Die Landesfachtagung soll Ideen und Erfahrungen aus der gelebten Zusammenarbeit der Leitstellen der Region des Lernens und den Jugendberufsagenturen vertiefen. Ein gemeinsames Reflektieren vorhandener Ansätze, Ideen, Bausteine zum Leitgedanken „Keine und keiner soll im Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt verloren gehen“ soll Neues hervorbringen und so ein Weiterentwickeln des gemeinsamen Wirkens stärken. So werden Synergien sowie kreatives Handeln gefördert und Kompetenzen, wie Ressourcen gebündelt.
Die Niedersächsische Landesfachtagung wendet sich vorrangig an Akteurinnen und Akteure aus Niedersachsen.

Einige Programmpunkte befinden sich noch in Planung; wir werden das Tagungsprogramm an dieser Stelle kontinuierlich aktualisieren.

Übersicht Vormittag:
Fachvortrag: Darstellung der zentralen Aspekte der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit
(Frau Dr. Kiepenheuer-Drechsler, f-bb Berlin)

Fachvortrag:
Forschungsbefunde zur Ausgestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf.
(Frau Dr. Elisabeth Maué, Universität Konstanz)

Übersicht Nachmittag:
Workshop Phasen im Dialogformat (Änderungen vorbehalten).
Jeder Workshop wird 2x angeboten (I, II). Eine Anmeldung und Änderung der Meldung zu den Workshops ist jederzeit über die VeDaB möglich. Die Anzahl der Plätze für jeden Workshop ist begrenzt.

Organisatorische Hinweise:
Reisekosten oder Vorabendübernachtungen werden vom NLQ nicht übernommen. Eine Erstattung kann bei der entsendenden Organisationseinheit z.B. BBS beantragt werden.

Bei Überzeichnung kann nur eine Lehrkraft pro Schule berücksichtigt werden. Die Teilnehmenden werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit Beteiligung der Personalvertretung gem. § 68 NPersVG ermittelt.
Schulform

Berufsbildende Schulen

Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Heike Bickmann (Leitung)
Tobias Dahnke
Almut Doberstein
Viviane Eschenbach
StR`n Christina Giese
Ralf Holzgrefe
Alexandra Huhn
Heike Huhndorf
Michael Joost
Dr. Barbara Kiepenheuer-Drechsler
Rainer Knippenberg
Johanne Lüttermann-Weinreich
Sabine Matthies
Dr. Elisabeth Maué
Sandra Mösche
Lars Niggemeyer
Elena Sannwald
Danny Schnur
Martin Scholz
Werner Schwarz
Katja von Derschau
Melanie Walter
Silke Wencker
Workshops

13:30

14:30

15:30

RdL I

Knippenberg, Matthies, Joost, Giese: (Re-)Zertifizierung der RDL

Die Netzwerkarbeit in den Regionen des Lernens ist vielfältig und von verschiedensten Rahmenbedingungen abhängig. Es gilt Gelingensfaktoren aufzuzeigen und Anregungen für die eigene Arbeit am Übergang Schule - Beruf abzuleiten. Im Workshop "(Re-)Zertifizierung der RdL" werden die zur Zertifizierung der Leitstellen entwickelte Scoring-Matrix und die geplanten Abläufe zur Zertifizierung vorgestellt. Methodisch in Form eines World Cafés sollen ausgewählte Kriterien im Austausch mit den Teilnehmer*innen genauer beleuchtet werden.

RdL II

Knippenberg, Matthies, Joost, Giese: (Re-)Zertifizierung der RDL

Die Netzwerkarbeit in den Regionen des Lernens ist vielfältig und von verschiedensten Rahmenbedingungen abhängig. Es gilt Gelingensfaktoren aufzuzeigen und Anregungen für die eigene Arbeit am Übergang Schule - Beruf abzuleiten. Im Workshop "(Re-)Zertifizierung der RdL" werden die zur Zertifizierung der Leitstellen entwickelte Scoring-Matrix und die geplanten Abläufe zur Zertifizierung vorgestellt. Methodisch in Form eines World Cafés sollen ausgewählte Kriterien im Austausch mit den Teilnehmer*innen genauer beleuchtet werden.

Inklusion I

Lüttermann-Weinreich, Dahnke: Inklusive Beschulung

In diesem Workshop werden die Rahmenbedingungen zum Übergang in die BBS unter Berücksichtigung der inklusiven Beschulung thematisiert. Inhaltliche Schwerpunkte: • Begriffsdefinitionen • Eingangsvoraussetzungen zu den Bildungsgängen unter der Berücksichtigung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung • Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung • Diskussion und Erfahrungsaustausch

Inklusion II

Lüttermann-Weinreich, Dahnke: Inklusive Beschulung

In diesem Workshop werden die Rahmenbedingungen zum Übergang in die BBS unter Berücksichtigung der inklusiven Beschulung thematisiert. Inhaltliche Schwerpunkte: • Begriffsdefinitionen • Eingangsvoraussetzungen zu den Bildungsgängen unter der Berücksichtigung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung • Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung • Diskussion und Erfahrungsaustausch

RdL-Netzwerk I

Wencker, Huhndorf, Holzgrefe: Darstellung gelungener Zusammenarbeit des Teams Jugendberufsagentur an den BBS Bersenbrück

Nähere Informationen zu den Workshops werden in Kürze veröffentlicht.

RdL-Netzwerk II

Wencker, Huhndorf, Holzgrefe: Darstellung gelungener Zusammenarbeit des Teams Jugendberufsagentur an den BBS Bersenbrück

Nähere Informationen zu den Workshops werden in Kürze veröffentlicht.

Berufswahlprozess I

von Derschau: Die Bedeutung der Eltern im Berufswahlprozess

Lassen Sie uns gemeinsam die Fragen beantworten: Wer oder Was beeinflusst die jungen Menschen bei ihrer Berufswahl? Welche Rolle spielen Eltern bei der Berufswahl ihres Kindes? Wie beeinflussen wir unbewusst junge Menschen im Berufswahlprozess? Nach dem Faktencheck und einer kleinen Selbstreflexion werden wir im Austausch neue Ideen entwickeln wie wir Eltern besser erreichen können. Ich freue mich auf einen interessanten Workshop mit Ihnen. Katja von Derschau MINT-Botschafterin der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen

Berufswahlprozess II

von Derschau: Die Bedeutung der Eltern im Berufswahlprozess

Lassen Sie uns gemeinsam die Fragen beantworten: Wer oder Was beeinflusst die jungen Menschen bei ihrer Berufswahl? Welche Rolle spielen Eltern bei der Berufswahl ihres Kindes? Wie beeinflussen wir unbewusst junge Menschen im Berufswahlprozess? Nach dem Faktencheck und einer kleinen Selbstreflexion werden wir im Austausch neue Ideen entwickeln wie wir Eltern besser erreichen können. Ich freue mich auf einen interessanten Workshop mit Ihnen. Katja von Derschau MINT-Botschafterin der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen

WfBM I

Mösche: Aus der WfBM in den Arbeitsmarkt

Im Workshop werden Modelle aus mehreren Regionen vorgestellt, mit denen Jugendlichen aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfBM) in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können.

WfBM II

Mösche: Aus der WfBM in den Arbeitsmarkt

Im Workshop werden Modelle aus mehreren Regionen vorgestellt, mit denen Jugendlichen aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfBM) in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden können.

Ausbildungsplatzgarantie I

Schnur: Die Ausbildungsplatzgarantie nach österreichischem Vorbild

Der Ausbildungsmarkt ist nicht nur durch die Corona-Pandemie, den aktuellen Lieferengpässen an Materialen oder dem Energieschock hart getroffen, sondern hat seit der Finanzkriese 2008 eine Talfahrt angenommen, die bis heute nicht gestoppt werden konnte. Die Folgewirkungen sind nun deutlich sicht- und spürbar. Die niedersächsischen Betriebe, egal ob groß oder klein, stehen vor schwierigen Zeiten mit großen Herausforderungen. Trotz großer Fachkräftebedarfe haben auch in diesem Jahr wieder tausende Jugendliche in Niedersachsen keinen Ausbildungsplatz gefunden und steuern in eine ungewisse Zukunft. Was wir jetzt brauchen, sind neben kurzfristigen Maßnahmen, die die Krisensymptome abmildern, vor allem eine strukturelle Therapie, mit einer fairen und wirtschaftsbezogenen Finanzierung, um die duale Berufsausbildung nachhaltig zu stärken und den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern. Nicht nur aus sozialen, sondern auch aus ökonomischen Gründen können wir es uns nicht leisten, junge Menschen zurückzulassen. In Österreich wurde vor einigen Jahren eine Ausbildungsplatzgarantie eingeführt. Wie genau die österreichische Ausbildungsplatzgarantie funktioniert, wird uns Sonja Schmöckel, Leiterin des Referats für die Integration Jugendlicher und junger Erwachsener in Arbeitsmarkt und Ausbildung vom Bundesministerium für Arbeit darstellen. Wir möchten mit ihnen gemeinsam über Lösungen diskutieren.

Ausbildungsplatzgarantie II

Schnur: Die Ausbildungsplatzgarantie nach österreichischem Vorbild

Der Ausbildungsmarkt ist nicht nur durch die Corona-Pandemie, den aktuellen Lieferengpässen an Materialen oder dem Energieschock hart getroffen, sondern hat seit der Finanzkriese 2008 eine Talfahrt angenommen, die bis heute nicht gestoppt werden konnte. Die Folgewirkungen sind nun deutlich sicht- und spürbar. Die niedersächsischen Betriebe, egal ob groß oder klein, stehen vor schwierigen Zeiten mit großen Herausforderungen. Trotz großer Fachkräftebedarfe haben auch in diesem Jahr wieder tausende Jugendliche in Niedersachsen keinen Ausbildungsplatz gefunden und steuern in eine ungewisse Zukunft. Was wir jetzt brauchen, sind neben kurzfristigen Maßnahmen, die die Krisensymptome abmildern, vor allem eine strukturelle Therapie, mit einer fairen und wirtschaftsbezogenen Finanzierung, um die duale Berufsausbildung nachhaltig zu stärken und den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern. Nicht nur aus sozialen, sondern auch aus ökonomischen Gründen können wir es uns nicht leisten, junge Menschen zurückzulassen. In Österreich wurde vor einigen Jahren eine Ausbildungsplatzgarantie eingeführt. Wie genau die österreichische Ausbildungsplatzgarantie funktioniert, wird uns Sonja Schmöckel, Leiterin des Referats für die Integration Jugendlicher und junger Erwachsener in Arbeitsmarkt und Ausbildung vom Bundesministerium für Arbeit darstellen. Wir möchten mit ihnen gemeinsam über Lösungen diskutieren.

Zielsetzung
Die Landesfachtagung soll Ideen und Erfahrungen aus der gelebten Zusammenarbeit der Leitstellen der Region des Lernens und den Jugendberufsagenturen vertiefen sowie das gemeinsame Reflektieren vorhandener Ansätze, Ideen und Bausteine zum Leitgedanken "Keine und keiner soll im Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt verloren gehen“ ermöglichen.
Kompetenz
  • Die Teilnehmenden reflektieren vorhandene Ansätze zum Leitgedanken „Keine und keiner soll im Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt verloren gehen“
  • Die Teilnehmenden leiten praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten zur Ausgestaltung des Übergangs in Ihrer Region ab.
Inhalte
  • Forschungsbefunde im Übergang von der Schule in den Beruf
  • Rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit
  • Leitgedanke „Keine und keiner soll im Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt verloren gehen“

Bitte beachten Sie auch:

- unsere FAQ zu den Reisekosten

- unsere Teilnahmebedingungen

Flyer Antrag zur Vorlage bei Vorgesetzten

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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