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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Chemie: Die Plastikmüll- und Mikroplastikproblematik als Gegenstand des Sachunterrichts
Nr.
KOS.2218.043
Dauer
3 Stunden
In Zusammenarbeit mit
Universität Osnabrück - Institut für Chemie neuer Materialien
Anfang
04.05.2022 , 15:00 Uhr
Ende
04.05.2022 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
01.05.2022
max. Teilnehmende
16
min. Teilnehmende
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
MINT Lehrkräfte der Grundschule
Veranstaltungstypen
  • Fortbildung
  • Präsenzveranstaltung
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist als Präsenzveranstaltung in der Stadt Osnabrück geplant. Sollte sich die Lage vor Ort in Hinblick auf die Infektionszahlen ändern, wird sie - ggf. auch sehr kurzfristig - abgesagt oder in ein Onlineformat überführt. In diesen Fällen würden Sie rechtzeitig eine Info erhalten.

Das Thema "Mikroplastik und seine Auswirkungen auf die Umwelt" hat in den letzten Jahren nicht nur eine zunehmende mediale Aufmerksamkeit erfahren, sondern wurde weltweit zu einem neuen großen Forschungsgebiet. Ebenfalls wird dieses Thema in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft intensiv diskutiert und stellt somit eine hochaktuelle Thematik dar, die bisher jedoch nur in einem sehr geringen Umfang im schulischen Kontext umgesetzt wird. Da es für den naturwissenschaftlichen Unterricht nicht zuletzt aufgrund der Bildung für Nachhaltige Entwicklung von großer Bedeutung sein sollte, besonders aktuelle Themen aufzugreifen und für den Einsatz im experimentellen Unterricht aufzuarbeiten, wird in diesem Vortrag ein innovatives fächerübergreifendes Setting für den Unterricht II vorgestellt.

Im Verlauf der Fortbildung werden einige ausgewählte Experimente selbst durchgeführt. So wird zum Beispiel eine Mülltrennung mithilfe der Recycling-Codes simuliert. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie man bereits in die Umwelt eingetragenes Mikroplastik, sowohl primär als auch sekundär, aus Sediment mithilfe einer Dichtetrennmethode entfernen kann. Somit wird der Bogen zwischen dem direkt anthropogenen Eintrag von primärem Mikroplastik durch Kosmetikprodukte und den Schwierigkeiten der Entfernung des einmal in die Umwelt eingetragen Mikroplastiks geschlagen. Weitere Experimente, wie die Untersuchung von Windeln oder die Untersuchung von Kunststoffen runden das Setting ab. Die Experimente zeigen eine hohe Alltagsrelevanz und können durch die Umsetzung mit Hilfe der low-cost-Methode einfach in den Unterricht integriert und nachgebaut werden. Durch die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen des Plastikeintrags in die Umwelt, gerade auf experimentellem Wege, können Schülerinnen und Schüler direkt erfahren, was sonst im Verborgenen bleibt.


Zur Verhinderung der Verbreitung des Corona Virus SARS-CoV-2 und zu dessen Eindämmung, ist eine Teilnahme ist nur geimpften oder genesenen Personen möglich, die dies entsprechend nachweisen.
Bis zur Einnahme des Sitzplatzes muss außerdem eine medizinische Gesichtsmaske (sog. OP-Maske oder FFP2-Maske ohne Ausatemventil) getragen werden.



Für diese Veranstaltung gelten die üblichen Anmelde- und Teilnahmebedingungen des KOS (s.u.).
Mit Ihrer VeDaB-Meldung erklären Sie zugleich, dass Sie diese Teilnahmebedingungen vollumfänglich akzeptieren.
Zielsetzung
Diese für die Grundschule entwickelte Fortbildung beschäftigt sich mit dem gesellschaftlich relevanten Thema Kunststoffe und Mikroplastik, welches in dem hier vorgestellten fächerübergreifenden Konzept experimentell aufgearbeitet wurde, um einen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten und die Bewertungskompetenz von Schülerinnen und Schülern zu schulen.
Schulform

Grundschule

Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Osnabrück, Universität Osnabrücki
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Melanie Elixmann (Leitung)
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