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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Zuwanderung und berufliche Bildung. Wie die Berufsorientierung von Schüler*innen mit Flucht- und Migrationshintergrund gelingen kann
Nr.
KVEC.22.05.043W
Dauer
3 Tage, 03.02.22 (14 - 18 Uhr), 17.02.22 (16 - 18 Uhr) & 03.03.22 (16 - 18 Uhr)
Anfang
03.02.2022 , 14:00 Uhr
Ende
03.03.2022 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
27.01.2022
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
6
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte der Sek. 1 und BES-Schule, sozialpädagogische Fachkräfte (Schulsozialarbeit), multiprofessionelle Teams und sonstige an der Berufsorientierung beteiligte Akteur*innen
Veranstaltungstypen
  • Fortbildung
  • Online-Veranstaltung
Beschreibung
Die Berufsorientierung von Schüler*innen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung stellt Lehrkräfte und Begleiter*innen vor große Herausforderungen, z. B. aufgrund der mangelnden Sprachkenntnisse oder des fehlenden Zugangs zu informellem und impliziten Wissen aus Interaktionen und Erfahrungen. So können Zugewanderte weder auf Vorbilder noch auf Informationen zurückgreifen, die einheimischen Jugendlichen teils qua Sozialisation lernen. Insofern hat die schulisch-institutionelle Berufsberatung einen hohen Stellenwert für zugewanderte Jugendliche.

In dieser Fortbildung erarbeiten wir, gestützt auf Praxisbeispiele, eine spezifische Kommunikationsmethode, bei der anhand von Metaphern die Wünsche, Vorstellungen und Ressourcen Jugendlicher mit Flucht- und Migrationserfahrung gezielt herausgearbeitet werden können. Gleichzeitig geht der Blick auf unser eigenes Wissen, das wir (möglicherweise) bei den Schüler*innen voraussetzen.

Ablaufplan

1. Termin
Donnerstag 03.02. 14-18:00 Uhr
Anhand von Praxisbeispielen werden die spezifischen Herausforderungen aus Sicht der Schüler:innen und der Beratenden erarbeitet. Auf dieser Grundlage wird eine metapherorientierte Fragetechnik (Clean Language und Decoding the Disciplines) trainiert und für Ihren Anwendungsbereich angepasst.

2. und 3. Termin Supervision und Training
Donnerstag 17.02. 16-18:00 Uhr und Donnerstag 03.03. 16-18:00 Uhr
Im zweiten und den weiteren Terminen werden die in der Zwischenzeit gesammelten Praxiserfahrungen gemeinsam reflektiert. Die erworbenen Erkenntnisse werden ausgetauscht, vertieft und auf die jeweiligen Bedarfe angepasst.

Eine Fortsetzung, damit Sie Kolleg:innen hinsichtlich einer verbesserten Kommunikation mit Zugewanderten beraten können, ist optional nach Absprache möglich.

Eine weitere Vernetzung der Teilnehmenden ist erwünscht, aber nicht verpflichtend.

Ca. 1 Woche vor Kursbeginn erhalten Sie von uns über die von Ihnen in der VeDaB hinterlegte E-Mail-Adresse eine schriftliche Einladung.
Bitte kontrollieren Sie ggf. Ihren Spamordner.
Ebenso informieren wir Sie über diese E-Mail-Adresse, falls diese Fortbildung nicht stattfinden sollte.


Zielsetzung
Die Teilnehmenden… - können gezielt Interessen, Vorstellungen und den Informationsstand von Geflüchteten und Zugewanderten zur Berufswahl (und darüber hinaus) herausarbeiten. - können in der Interaktion und im Selbstcoaching ihr eigenes implizites Wissen erkennen und für Schüler*innen explizieren. - (optional) sind in der Lage, die erarbeitete Methodik fachübergreifend an Kolleg:innen weiterzugeben bzw. mit ihnen implizites Fachwissen so aufzubereiten, dass es für Schüler:innen besser zugänglich wird.
Schulform

Berufsbildende Schulen,

Sek I-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Vechtai
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Kirsten Rusert (Leitung)
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