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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

„Konflikte Bewältigen“ durch Tat-Ausgleich-Gespräche im Kontext von Schule und Schulsozialarbeit
Nr.
KOS.2207.010W
Dauer
7 Stunden
Anfang
15.02.2022 , 09:00 Uhr
Ende
15.02.2022 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
12.01.2022
max. Teilnehmende
14
min. Teilnehmende
8
Kosten
kostenlos
Adressaten
(Schul-)SozialarbeiterInnen und Lehrkräfte
Veranstaltungstypen
  • Online-Veranstaltung
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung findet als onlinebasierte Live-Veranstaltung statt. Hinweise zu dieser Veranstaltungsform und zu den technischen Voraussetzungen finden Sie unter www.kos.uos.de/webinare


In jedem zwischenmenschlichen Bereich können Konflikte entstehen. Die Bandbreite an Konflikten reicht von einfachen Meinungsverschiedenheiten bis hin zu körperlicher Gewalt. Im Bereich des Sozialen Lernens ist es für Kinder und Jugendliche besonders notwendig, einen angemessenen Umgang mit Konflikten zu erlernen.
Doch wie gelingt ein professionelles Verhalten, wenn starke Emotionen wie Wut, Überforderung und Enttäuschung oder Stress hinzukommen?
Um Stresssituationen erfolgreich zu bewältigen, braucht es Strategien zur eigenen Emotionskontrolle, Methoden zum Umgang mit Unsachlichkeit und Aggressivität des Gegenübers und die Motivation, die Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen.
Eine mögliche innerschulische Methode zur Konfliktlösung, bei dem der Geschädigte im Fokus steht, ist der Tat-Ausgleich, der in besonderer Weise bei einseitig verursachten und schwerwiegenden Konflikten eingesetzt wird. Auf Basis von Praxisbeispielen und wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeiten wir mit Ihnen einfach
umsetzbare Gesprächs- und Moderationsoptionen, die an Ihrer Einrichtung implementiert werden können. Die Teilnehmer erwartet ein praxisorientiertes Seminar mit viel Gelegenheit zur Mitarbeit und Selbsterfahrung.

„Konflikte Bewältigen“ durch Tat-Ausgleich-Gespräche im Kontext von Schule und Schulsozialarbeit
• Stärkung der Empathiefähigkeit und des Perspektivwechsels
• Wichtigkeit von Regeln, Normen und Konsequenzen
• Erfolgreiche deeskalierende Kommunikation
• Methoden im Umgang mit Aggressivität und Überforderung
• Einblick in Wahrnehmungs- und Bewertungsprozesse
• Stress- und Emotionsauslöser sowie angemessene Reaktionsmöglichkeiten
• Automatisierte Verhaltensweisen beeinflussen und steuern
• Simulation von eigenen Fallbeispielen / Konfliktgesprächen
• Moderation von Konfliktgesprächen mit hilfreichen kommunikativen Techniken
• Kooperation Schule – Schulsozialarbeit – Schüler - Eltern

Die Fortbildung findet über Zoom statt.

Die freien Plätze werden auf SchulsozialarbeiterInnen und Lehrkräfte verteilt. Die Platzvergabe erfolgt 1. durch Regionalität und 2. Eingang der Meldung.

Zur Referentin: Das Training führt Damaris Gringmuth durch. Infos zur Person finden Sie unter https://kompetenzwert.eu/ueber-uns/

Vorausichtlich wird die Veranstaltung kostenfrei als bildungspolitisches Schwerpunktthema finanziell gefördert. Vorbehaltlich der Mittelfreigabe für 2022



Für diese Veranstaltung gelten die üblichen Anmelde- und Teilnahmebedingungen des KOS in der für Online-Fortbildungen ergänzten Fassung (s.u.).
Mit Ihrer VeDaB-Meldung erklären Sie zugleich, dass Sie diese Teilnahmebedingungen vollumfänglich akzeptieren.
Zielsetzung
- Methoden zur konstruktiven Konfliktbewältigung an Schulen erweitern - Fokussierung und Stärkung der Opfer von Gewalttaten - Unterstützung der Verantwortungsübernahme von Tätern für ihr eigenes Verhalten - Förderung der Kooperation aller im schulischen Kontext Beteiligten Personen
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Osnabrück, Universität Osnabrücki
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Damaris Gringmuth
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