Detailansicht

Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Geschichte / Online-Seminar: Der deutsch-polnische Geschichtsdialog in der neueren europäischen Geschichte einschließlich Einsatzmöglichkeiten im Zentralabitur
Nr.
KBS141526
Dauer
1 Nachmittag
In Zusammenarbeit mit
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung TU Braunschweig
Anfang
12.10.2021 , 15:00 Uhr
Ende
12.10.2021 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
24.09.2020
max. Teilnehmende
25
min. Teilnehmende
5
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte des Faches Geschichte in der Sek II-Stufe sowie der gymnasialen Sek I-Stufe und im Bereich Demokratiebildung
Veranstaltungstypen
  • Online-Veranstaltung
  • Fortbildung
Beschreibung
Im ersten Teil der Fortbildung wird der Hintergrund des deutsch-polnischen Geschichtsdialogs geschildert. Hier werden die Lehrkräfte auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der deutschen und polnischen Tradition im Geschichtsunterricht aufmerksam gemacht. Anschließend werden Lösungen in den Bildungsmedien präsentiert, die es ermöglichen, die europäische und Weltgeschichte aus der deutschen und polnischen Perspektive zu beleuchten. Diese neuartige methodisch-didaktische Umsetzung soll die Vermittlung eines offenen Geschichtsbildes, Multiperspektivität sowie Kontroversität stärken und somit die Grundlage für ein gemeinsames, europäisches Geschichtsnarrativ bilden.

Im zweiten Teil der Fortbildung werden die Lehrkräfte mit einem Beispielkapitel eines deutsch-polnischen Geschichtsbuch arbeiten und die dargestellten didaktischen Methoden gemeinsam diskutieren. Der thematische Schwerpunkt der Fortbildung bezieht sich auf das 19. und 20. Jahrhundert und orientiert sich somit an den Vorgaben des Zentralabiturs 2022.

Neue Inhalte, neue Didaktik, neue Methoden: Im Kontext von Wahlmodul 1/Rahmenthema 3 des Niedersächsischen Kerncurriculums für die Oberstufe (Abiturthema 2022) sowie weiterer Module mit Polen-Bezug werden Einsatzmöglichkeiten der von Verlagen, Expertinnen und Experten aus Deutschland und Polen entwickelten und deutscherseits durch das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig und das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften wissenschaftlich koordinierte Lehrwerkreihe "Europa - Unsere Geschichte" aufgezeigt bzw. ausgelotet.

Die teilnehmenden Lehrkräfte lernen Materialien kennen, die bei der Bearbeitung der polnischen und ostmitteleuropäischen Geschichte zum Einsatz kommen können, und setzen sich mit Potentialen eines transnationalen Zugriffs auf Lehrplaninhalte für den Dialog über historische Erfahrungen in Europa auseinander.

Das Online-Seminar wird voraussichtlich auf der Plattform Zoom über das GEI angeboten. Die Einladung zur Veranstaltung erfolgt nach dem Anmeldeschluss, i. d. R. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail. Bitte kontrollieren Sie Ihre in der VeDaB hinterlegte E-Mail-Adresse, damit die Daten Sie erreichen. WenigeTage vor der Veranstaltung erhalten Sie den Link sowie die Zugangsdaten, welche nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen!
Die Voraussetzungen für die Online-Teilnahme sind: ein Telefonanschluss, ein stabiles Internet, eine Webcam (die TN werden gebeten, durchgehend ihre Kamera einzuschalten) sowie Lautsprecher und ein Mikrofon. Es wird empfohlen ein Headset zu benutzen. Teilnahmebescheinigungen werden Ihnen nach der erfolgreichen Teilnahme im Nachhinein zugesendet.

Teilnahmekosten werden nicht erhoben.

Es gelten die »Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der TU Braunschweig (KLBS)«: http://www.tu-braunschweig.de/klbs Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an.
Zielsetzung
Das Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, die Vermittlung von Kompetenzen historischen Denkens mit Berücksichtigung der deutschen und polnischen Schulbuchtradition zu stärken und neuwertige didaktische Lösungen zu besprechen, die einen transnationalen und multiperspektivischen Ansatz im Geschichtsunterricht ermöglichen. Somit werden neue Ideen und Materialien angeboten, die die Lehrkräfte z.B. bei der Realisierung des Rahmenthemas „Das deutsch-polnische Verhältnis im 19. Und 20. Jahrhundert“ unterstützen. Die Fortbildung nimmt damit zudem die Förderung demokratischer Teilhabe in einem vereinigten Europa sowie einer von Diversität geprägten Gesellschaft in den Blick sowie die interkulturelle Bildung im Sinne einer Befähigung zum Dialog über unterschiedliche historische Erfahrungen.
Schulform

Gymnasium,

Gymnasium Sek II,

Integrierte Gesamtschule Sek II,

Kooperative Gesamtschule Sek II,

Oberschule Sek II,

Sek I-Bereich,

Sek II-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung der Technischen Universität Carolo-Wilhemina Braunschweigi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Dr. Frank Walter (Leitung)
Drucken
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln