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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fachtag: „Spielen wir nur oder lernen wir auch?“ - Interkulturalität in Schulleben und Unterricht
Nr.
KBED22.13.007
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
30.03.2022 , 08:30 Uhr
Ende
30.03.2022 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
16.03.2022
max. Teilnehmende
30
min. Teilnehmende
15
Kosten
125,- bis 189,- € je nach Teilnehmendenzahl (inkl. Verpflegung)
Adressaten
Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen, pädagogisches Personal sowie Schulleitungen aller Schulformen - Die Teilnehmenden müssen an einer niedersächsischen Schule tätig sein.
Veranstaltungstypen
  • Präsenzveranstaltung
Beschreibung
Neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler und deren Eltern kommen mit unterschiedlichsten Bildungs-Vorerfahrungen in die Schulen.
Doch welche sind das? Und wie können diese in das Schulleben und den Unterricht Gewinn bringend mit einbezogen werden?

Diesen Fragen widmet sich der Fachtag mit folgender Agenda:

08:30 Uhr: Ankommen bei Stehkaffee
09:00 Uhr: Start und Begrüßung
09:15 Uhr: „Schulleben und Unterricht in islamischen/arabischen Ländern“ - Julia Nohn, Vortrag
10:25 Uhr: Kaffeepause
10:45 Uhr: Fortsetzung des Vortrags - Fragen und Diskussion
12:00 Uhr: Mittagessen
13:00 Uhr: Arbeit im gewählten Workshop - incl. Kaffeepause
16:00 Uhr: Ende


Im Vortrag „Unterricht und Lernen in afrikanischen und arabischen Ländern“ wird anhand von konkreten Fallbeispielen veranschaulicht, wie das Bildungssystem in exemplarisch ausgewählten afrikanischen und arabischen Ländern aufgebaut ist und funktioniert.
Im Vortrag werden ausgewählte Originalschulbücher vorgestellt.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen und Diskussion.

Innerhalb der sich anschließenden Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiver mit zwei interkulturellen Themenstellungen auseinander zu setzen und Ideen für die Praxis zu gewinnen.

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Bitte wählen Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung EINEN der folgenden zwei Workshops aus:
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Workshop 1:
„Unterricht und Lernen in Schulen der Herkunftsländer“ (Vertiefung)


Im Workshop setzen wir uns intensiver mit islamisch geprägten Lernkulturen auseinander. Was und wie wird in den Herkunftsländern gelernt? Welches Wissen – und vor allem – welche Weltbilder und Werte werden Schülerinnen und Schülern vermittelt?
Um Antworten auf diese zentralen Fragen zu finden, besprechen und analysieren wir gemeinsam Text- und Bildmaterial ausgewählter arabischer Schulbücher.
Ziel des Workshops ist eine kritische Auseinandersetzung mit Selbst- und Fremdbildern. Wir versuchen, uns auch weltanschaulich schwierigen und konfliktbehafteten Themen anzunähern.
Durch Perspektivenwechsel kann es gelingen, Verhaltensweisen und ungewohnte Denkmuster neuzugewanderter Schüler/innen und Eltern im deutschen Schulalltag besser zu verstehen.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher in Ihrer schulischen Arbeit gemacht? Im Workshop besteht Zeit und Raum für offene Fragen und Meinungsaustausch.

Referentin:
Julia Nohn
Islamwissenschaftlerin M.A., Interkulturelle Trainerin (Universität Jena), jahrelange Erfahrung im Bereich Studium, Forschung und Lehre in islamisch geprägten Ländern (Ägypten, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen, Türkei), Referentin und Beraterin im Bereich interkulturelle Kompetenzentwicklung, Beauftragte für interkulturelle Kompetenz; Landkreis Wolfenbüttel


Workshop 2:
Hand in Hand – Elternarbeit im interkulturellen Kontext
:

Nicht erst seit Corona, aber seitdem besonders deutlich, besteht für Lehrkräfte und alle an Schule Beteiligten die Notwendigkeit zu einer guten Zusammenarbeit mit den Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache, um einen erfolgreichen Bildungsweg zu gewährleisten. Diese besondere Herausforderung wird begleitet von Schwellenängsten und Unsicherheiten auf beiden Seiten, von sprachlichen Hürden und der Suche nach guten Kontaktmöglichkeiten.
Nach einem kurzen Impulsvortrag sollen die Teilnehmenden verschiedene Facetten und Möglichkeiten der Elternarbeit im interkulturellen Kontext kennenlernen, sich darüber in Verbindung mit eigenen Erfahrungen und „good-practice-Beispielen“ in Partner- und/ oder Gruppenarbeiten austauschen und konkrete Ideen und Perspektiven für die eigene schulische Arbeit entwickeln. Sensibilisierungsübungen fördern den Perspektivwechsel der Teilnehmenden, der den Weg zum Abbau von kulturellen Barrieren ebnet.

Referentinnen:
Victoria Dahling, Liliana Sinkevic-Kuhlmann
Beraterinnen für Sprachbildung und interkulturelle Bildung am Sprachbildungszentrum Lüneburg – Zentrum für Sprachbildung und interkulturelle Bildung

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Sollte bis zum Anmeldeschluss im neuen Haushaltsjahr 2022 eine Finanzierungszusage durch das NLQ vorliegen, wird der Teilnehmendenbeitrag nicht erhoben und Reisekosten werden erstattet.
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Wichtiger Hinweis:
Die Einladung zur Veranstaltung erfolgt nach dem Anmeldeschluss, i. d. R. ca. 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn per e-mail. Eine Absage der Veranstaltung erfolgt im gleichen Zeitraum.
Dienstrechtl. Versicherungsschutz wird gewährt, wenn eine Genehmigung der Schulleitung vorliegt.
Bitte beachten Sie, dass Sie mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung die *Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an Veranstaltungen* akzeptieren. Sie finden die Bedingungen unter:
http://kompetenzzentrum.ev-bildungszentrum.de/teilnahmebedingungen/
Zielsetzung
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einen grundlegenden Einblick in das Schulleben und den Unterricht in ausgewählten afrikanischen und arabischen Ländern zu erhalten. Sie bekommen konkrete Anregungen, wie man mit diesen Vorerfahrungen bei Schüler(inne)n und Eltern gut umgehen kann, wie man diese nutzbar macht und können so ihre interkulturelle Kompetenz erweitern.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Bad Bederkesa Ev. Bildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Victoria Dahling
Alexa Müller (Leitung)
Julia Nohn
Martina Novara
Petra Röpken (Leitung)
Liliana Sinkevic-Kuhlmann
Kathrin Watzdorf
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