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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

MINT: Die Plastikmüll- und Mikroplastikproblematik als Gegenstand des fächerübergreifenden MINT-Unterrichts
Nr.
KOS.2128.098W
Dauer
2,5 Stunden
In Zusammenarbeit mit
GDCh-Lehrerfortbildungszentrum Chemie NordWest der Universitäten Osnabrück und Bremen
Anfang
14.07.2021 , 15:00 Uhr
Ende
14.07.2021 , 17:30 Uhr
Anmeldeschluss
07.07.2021
max. Teilnehmende
50
min. Teilnehmende
8
Kosten
kostenlos
Adressaten
MINT Lehrkräfte der SEK II
Veranstaltungstypen
  • Online-Veranstaltung
Beschreibung
Diese Fortbildung findet als onlinebasierte Live-Veranstaltung statt. Hinweise zu dieser Veranstaltungsform und zu den technischen Voraussetzungen finden Sie unter www.kos.uos.de/online-fobi

Das Thema "Mikroplastik und seine Auswirkungen auf die Umwelt" hat in den letzten Jahren nicht nur eine zunehmende mediale Aufmerksamkeit erfahren, sondern wurde weltweit zu einem neuen großen Forschungsgebiet. Ebenfalls wird dieses Thema in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft intensiv diskutiert und stellt somit eine hochaktuelle Thematik dar, die bisher jedoch nur in einem sehr geringen Umfang im schulischen Kontext umgesetzt wird. Da es für den naturwissenschaftlichen Unterricht nicht zuletzt aufgrund der Bildung für Nachhaltige Entwicklung von großer Bedeutung sein sollte, besonders aktuelle Themen aufzugreifen und für den Einsatz im experimentellen Unterricht aufzuarbeiten, wird in dieser digitalen Fortbildung ein innovatives fächerübergreifendes Setting für den Unterricht der Sekundarstufe II vorgestellt. Zentrales Ziel der Konzeption ist es, einen besonderen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten, indem SchülerInnen adaptierte wissenschaftliche Experimente durchführen und somit ihre Bewertungskompetenz schulen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft dienen dabei als Basis und können mit Hilfe der entwickelten Experimente dem Unterrichtsprozess zur Verfügung gestellt werden.
Im Verlauf der Fortbildung werden einige ausgewählte Experimente per Videoaufnahme vorgestellt. So wird zum einen primäres Mikroplastik in Kosmetikartikeln mit Hilfe einer Kaffeepad-Maschine separiert. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie man bereits in die Umwelt eingetragenes Mikroplastik, sowohl primär als auch sekundär, aus Sediment mithilfe einer Dichtetrennmethode entfernen kann. Somit wird der Bogen zwischen dem direkt anthropogenen Eintrag von primärem Mikroplastik durch Kosmetikprodukte und den Schwierigkeiten der Entfernung des einmal in die Umwelt eingetragen Mikroplastiks geschlagen. Weitere Experimente, wie die Herstellung eines Biopolymers sowie der Nachweis von Weichmachern in Kunststoffen, runden das Setting ab. Die Experimente zeigen eine hohe Alltagsrelevanz und können durch die Umsetzung mit Hilfe der low-cost-Methode einfach in den Unterricht integriert und nachgebaut werden. Durch die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen des Plastikeintrags in die Umwelt, gerade auf experimentellem Wege, können Schülerinnen und Schüler direkt erfahren, was sonst im Verborgenen bleibt.


Für diese Veranstaltung gelten die üblichen Anmelde- und Teilnahmebedingungen des KOS (s.u.).
Mit Ihrer VeDaB-Meldung erklären Sie zugleich, dass Sie diese Teilnahmebedingungen vollumfänglich akzeptieren.

Die Kolleginnen und Kollegen im niedersächsischen Schuldienst melden sich ausschließlich über die Fortbildungsdatenbank VeDaB an.
Alle anderen Kolleginnen und Kollegen sowie weitere an den Fortbildungen interessierte Personen melden sich bitte per Mail über johschmidt@uos.de an.
Zielsetzung
Diese für den MINT-Unterricht in der Sek. II entwickelte Fortbildung beschäftigt sich mit dem gesellschaftlich relevanten Thema Mikroplastik, welches in dem hier vorgestellten fächerübergreifenden Konzept experimentell aufgearbeitet wurde, um einen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten und die Bewertungskompetenz von Schülerinnen und Schülern zu schulen.
Schulform

Sek II-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Osnabrück, Universität Osnabrücki
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Prof. Dr. Marco Beeken
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