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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

3. Fachtag für sozialpädagogische Fachkräfte in schulischer Verantwortung
Nr.
KBED21.39.115
Dauer
mehrtägige Veranstaltung
Anfang
27.09.2021 , 08:30 Uhr
Ende
28.09.2021 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
13.09.2021
max. Teilnehmende
46
min. Teilnehmende
30
Kosten
siehe bitte Beschreibung
Adressaten
Sozialpädagog(inn)en in schulischer Verantwortung
Veranstaltungstypen
  • Präsenzveranstaltung
Beschreibung
Die Tradition aus 2018 und 2019 fortsetzend, findet im Jahr 2021 wieder ein Fachtag für sozialpädagogische Fachkräfte in schulischer Verantwortung statt. Um weiterhin die gute Qualität unserer Arbeit zu sichern und für neue Herausforderungen im beruflichen Alltag gerüstet zu sein, wird es - anknüpfend an den Themenvorschlägen der Teilnehmer/innen der Fortbildung 2019 - drei interessante praxisrelevante Themen geben.

Bitte wählen Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung EIN Thema aus. Sie haben während der zweitägigen Veranstaltung die Möglichkeit, sich intensiv damit auseinanderzusetzen.

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Fortbildung 1
Und was jetzt? Kollegiale Beratung als Methode zur Unterstützung von Lehrkräften und Kolleg(inn)en

Als Schulsozialarbeiter/innen unterstützen Sie Kolleg(inn)en in ihren beruflichen Herausforderungen. Die Methode der Kollegialen Beratung kann eine Möglichkeit dafür sein.
Die Fortbildungs-Teilnehmer/innen lernen Kollegiale Beratung als wirksame Methode zur Unterstützung von Kolleg(inn)en kennen. So kann diese u. U. an der eigenen Schule mit einer festen Gruppe installiert werden. Das Kennenlernen dieser Methode erfolgt durch das praktische Anwenden und das Einbringen eigener Erfahrungen, eigener Fälle und Konflikte, die dann in der Gruppe anhand vorgegebener Werkzeuge bearbeitet werden.
Eine Bereitschaft zum Einbringen solch eigener Fälle sollte bei der Teilnahme an diesem Workshop gegeben sein.

Referentin:
Sophie Mattscheck
Förderschullehrerin, Fachberaterin für Inklusion, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Fortbildungen in Kollegialer Beratung und Supervision

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Fortbildung 2
Denn sie wissen, was sie tun - Konzeptarbeit in meiner Schule

„Ich möchte mit meiner Arbeit in der Schule präsent, sichtbar und wirksam sein.“
In diesem Sinne finden wir gemeinsam mit Ihnen Antworten auf die folgenden Fragen:
- Was sind meine Stärken, Ressourcen und Angebote?
- Wer sind meine Klient(inn)en?
- Wer hat welche Erwartungen an meine Tätigkeit?
- Wie will ich mein Arbeitsfeld an der Schule gestalten und was ist dafür notwendig?
- Welche Schwerpunkte möchte ich setzen?
- Wer sind meine Schlüsselpartner/innen?
- Welche Wege der Kommunikation will ich nutzen?
- Wie schaffe ich Präsenz und Aufmerksamkeit für meine Arbeit?
- Was davon möchte ich schriftlich festhalten, vereinbaren und kommunizieren?
Aus diesen Überlegungen heraus entwickeln Sie Bausteine Ihres schuleigenen Konzepts, Material für die öffentliche Darstellung und einen Umsetzungsplan.

Referent/in:
Lydia Kötter
Schulentwicklungsberaterin der NLSchB,
Andreas Schaefer, Fachberater für Unterrichtsqualität der NLSchB

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Fortbildung 3 (ACHTUNG: NEUER WORKSHOP:) ***AUSGEBUCHT***
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während und nach der COVID-19 Pandemie

Die COVID-19 Pandemie stellt international eine Herausforderung für Kinder und Jugendliche und ihre Familien sowie für Beschäftigte im schulischen Kontext dar. Viele Menschen entwickeln Ängste, Gefühle von Kontrollverlust und Hoffnungslosigkeit, erfahren finanzieller Unsicherheit und nehmen das Risiko für die eigene Gesundheit und die Gesundheit nahestehender Personen als bedrohlich wahr. Erste Studienergebnisse weisen auf einen Einstieg von Angstsymptomen, Depression und Sorgen sowie eine Abnahme der subjektiven Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen hin. Diese psychosozialen Auffälligkeiten werden oft erst im schulischen Kontext gemerkt und stellen eine weitere Herausforderung für das Schulpersonal dar. Somit werden auch sozialpädagogische Fachkräfte mit den Anforderungen konfrontiert, den erhöhten Unterstützungsbedarf von Kindern während und nach der Pandemie flexibel anzugehen. Nicht zu vergessen ist es, dass auch sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte eier höheren Belastung durch die Pandemie ausgesetzt sind und die individuellen Belastung gleichzeitig zu ihren fachlichen Verantwortungen bewältigen müssen.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über Forschungsergebnisse zu den psychosozialen Folgen der COVID-19 Pandemie. Psychische Auffälligkeiten und Störungen, die sich als Folge der Pandemie entwickeln können (z.B. Angststörungen, komplexe Trauerreaktion), oder die Verschlimmerung von bereits bestehenden Problemen (z. B. Mobbingerfahrungen) werden besprochen. Es werden Grundlagen über die emotionale und körperliche Reaktion auf Stress dargestellt. Praktische Tipps zur Erkennung und Umgang mit Belastung, die durch die Pandemie entstanden ist, werden diskutiert. Darüber hinaus zielt die Fortbildung darauf, die Fähigkeiten und Skills zur eigenen psychischen Hygiene zu stärken.

Die Teilnehmenden lernen Grundlegendes über emotionale und körperliche Reaktionen auf Stress allgemein und konkret im Kontext der COVID-19 Pandemie kennen. Sie können erfahren, wie sie Folgen der Pandemie erkennen und wie sie damit umgehen können. Außerdem wird ein sensibler Umgang mit der eigenen psychischen Hygiene gefördert.

Die Fortbildung beinhaltet die Vermittlung von Inhalten anhand von PowerPoint Präsentation sowie interaktive Methoden wie Gruppenarbeiten, Selbstreflexion und Diskussion im Plenum.

Referentin:
Dr. Mira Vasileva
Bachelor „Psychologie“ (2009-2012) und Master „Klinische Psychologie“ (2012-2014), Promotion im Fach Klinische Psychologie an der Universität Bremen (2014-2018). Postdoc Stelle an der Universität Melbourne, Australien (ab 2019), gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Mitglied des Lenkungsausschusses im internationalen Projekt „COVID-19 Unmasked“, das die psychische Gesundheit von Kindern während der COVID-19 Pandemie untersucht und in neun Ländern durchgeführt wird (COVID-19 projects | Global Collaboration (global-psychotrauma.net).
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Tagungsablauf

27. September 2021

08:30 Uhr Ankommen bei Stehkaffee
09:00 Uhr Begrüßung
09:30 Uhr Start in die Fortbildungen
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Fortsetzung der Fortbildungen (inkl. Kaffeepause)
18:00 Uhr Abendessen - geselliges Beisammensein

28. September 2021

09:15 Uhr Fortsetzung der Fortbildungen (inkl. Kaffeepause)
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Fortsetzung der Fortbildungen
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr Zusammenkunft im Plenum - u.a. Planung des 4. Fachtages 2022
16:00 Uhr Ende


Des Weiteren kreuzen Sie bitte im Rahmen Ihrer Anmeldung ggf. Ihren Übernachtungswunsch an sowie unter Bemerkungen die gewünschte Teilnahme am Abendessen am ersten Seminartag.

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Kosten:
- 182,50 € bis 225,00 € p. P. je nach Teilnehmendenzahl inkl. Verpflegung (ohne Übernachtung)
- 220,00 € bis 262,50 € p. P. je nach Teilnehmendenzahl inkl. Verpflegung (mit Übernachtung)
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Wichtiger Hinweis:
Die Einladung zur Veranstaltung erfolgt nach dem Anmeldeschluss, i. d. R. ca. 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn per e-mail. Eine Absage der Veranstaltung erfolgt im gleichen Zeitraum.
Dienstrechtl. Versicherungsschutz wird gewährt, wenn eine Genehmigung der Schulleitung vorliegt.
Bitte beachten Sie, dass Sie mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung die *Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an Veranstaltungen* akzeptieren. Sie finden die Bedingungen unter:
http://kompetenzzentrum.ev-bildungszentrum.de/teilnahmebedingungen/
Zielsetzung
Der 3. Fachtag der Schulsozialpädagoginnen und Schulsozialpädagogen im Landesdienst bietet neben der Möglichkeit, sich in einem von drei Fachthemen fortzubilden, auch Raum und Zeit zum Austausch sowie zur Vernetzung.
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Kompetenzzentrum Bad Bederkesa Ev. Bildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Matthias Dahle (Leitung)
Diplom Sozialpädagog Sigrid Koppelmann
Bettina Kreher
Lydia Kötter
Sophie Mattscheck
Andreas Schaefer
Rainer Siegmund
Dr. Mira Vasileva
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