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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

„Jugendliche in Bewegung. Linker Protest am Beispiel der historischen Schüler- und Lehrlingsbewegung.“ – Vorstellung und Erprobung eines Workshops für die politische Bildung von Schüler*innen im Phänomenbereich Linke Militanz.
Nr.
KGÖ.NLF21.17.04
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
26.04.2021 , 09:00 Uhr
Ende
26.04.2021 , 15:30 Uhr
Anmeldeschluss
19.04.2021
max. Teilnehmende
24
min. Teilnehmende
8
Kosten
kostenlos
Adressaten
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, politische Bilder*innen und andere Multiplikator*innen, die mit jugendlichen Zielgruppen arbeiten.
Veranstaltungstypen
  • Online-Veranstaltung
Beschreibung
Die Bundesfachstelle Linke Militanz wird im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit« vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung im Phänomenbereich Linke Militanz, die Konzeption, Erprobung und Begleitforschung politischer Bildungsangebote sowie die Vernetzung und der Austausch mit den bundesweit vertretenen Modellprojekten im Phänomenbereich gehören dabei zu ihren Schwerpunkten. Im Rahmen der pädagogischen Arbeit wird zudem das Ziel verfolgt, aktuelle Forschungsergebnisse und Konzepte der politischen Bildung im Bereich Linke Militanz zu reflektieren und neue Bildungsangebote zu entwickeln. Die Bildungsangebote werden von uns für andere Träger und Akteure der politischen Bildung bereitgestellt und im Erfahrungsaustausch weiterentwickelt.

In der Fortbildung wird ein von der Bundesfachstelle konzipierter Workshop vorgestellt, durchgeführt und hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten in der eigenen Bildungspraxis der Teilnehmenden reflektiert und evaluiert. Der Workshop knüpft inhaltlich an die historische Schüler- und Lehrlingsbewegung der 1960/-70er Jahre an. Über die Beschäftigung mit den Biographien von Personen, die im Kontext der damaligen Bewegung aktiv waren, und der Erarbeitung historischer Quellen, erschließen sich die Schüler*innen dabei zunächst den gesellschaftlichen Kontext der Bewegung sowie die individuellen als auch kollektiven Beweggründe der damaligen Schüler*innen und Lehrlinge. Weiter soll im Workshop eine kritische reflexive Auseinandersetzung mit der gesellschaftspolitischen Idee dieser linken Bewegung angeregt werden. Insgesamt lädt die Fortbildung, insbesondere die Erprobung des Workshops, dazu ein, vom historischen Beispiel der Schüler- und Lehrlingsbewegung zu abstrahieren und eine Verknüpfung zu politisch-sozialen Protest- und Bewegungsformen der Gegenwart herzustellen.
Darüber hinaus bietet die Fortbildung Gelegenheit für die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Linke Militanz im politischen Bildungsbereich.
Zielsetzung
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Multiplikator*innen anwendungsorientiert für die politische Bildung im Phänomenbereich Linke Militanz sensibilisiert und fortgebildet werden. Die Teilnehmenden sollen anschließend die von der Bundesfachstelle Linke Militanz entwickelten Bildungsangebote – insbesondere den neuen Workshop zu politischem Protest am Beispiel der Schüler- und Lehrlingsbewegung – im Rahmen ihrer bildnerischen Tätigkeit selbst durchführen können. Weiter soll Anregung für Austausch und Diskussion über politische Bildungsarbeit im Phänomenbereich der Linken Militanz geschaffen werden.
Schulform

Berufsbildende Schulen,

Berufsschule,

Gymnasium,

Integrierte Gesamtschule,

Kooperative Gesamtschule,

Oberschule Sek I,

Oberschule Sek II,

Realschule

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Göttingen - Netzwerk Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Prof. Dr. Monika Oberle (Leitung)
Birgit Redlich

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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