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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Wenn Schüler*innen stören – Interventionsleitlinien bei kleinen und großen Unterrichtsstörungen
Nr.
KH.2118.VI9
Dauer
3 1/4 Stunden
Anfang
07.05.2021 , 14:30 Uhr
Ende
07.05.2021 , 17:45 Uhr
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmende
20
min. Teilnehmende
12
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte, die in der 1 - 6 Klasse unterrichten.
Veranstaltungstypen
  • Online-Veranstaltung
Beschreibung
Die meisten Unterrichtsstörungen sind kleine Störungen. Wenn es uns gelingt, diese professionell zu bewältigen, fördern wir unsere Position in unserer Klasse. Aber einfach ist das nicht.

Noch anspruchsvoller wird unsere Arbeit bei großen Unterrichtsstörungen.
Fallbeispiel: Beim Betreten des Klassenzimmers schlägt ein Schüler einem Mitschüler mit der Faust richtig fest auf den Rücken.
Fallbeispiel: Die 10-jährige Manuela, die sich mit Lernen schwertut, hat gerade das Aufgabenblatt für eine Prüfung zerrissen. Wütend sagt sie zu ihrer Lehrperson: „Diese Aufgaben bearbeite ich nicht – die sind ja bescheuert.“

Die Vorteile von kompetentem Intervenieren:
Wenn es uns gelingt, genau dann souverän zu handeln, wenn Schüler*innen stören, strahlt das positiv auf unsere Klasse aus, stärkt unsere Autorität als Lehrperson und schützt unsere Beziehung zu unseren Schüler*innen. Unterrichten wird einfacher und unsere Schülerinnen und Schüler fühlen sich besser, wenn sie spüren, dass wir in der Lage sind, Störungen gut zu bewältigen.

Es kommt häufig vor, dass ein Schüler oder eine Schülerin stört – selbst wenn die Lehrkräfte eigentlich alles richtig machen. Und eigentlich ist allen Lehrpersonen sehr daran gelegen, bei Stören kompetent zu handeln. Zu Recht. Denn davon hängen zentrale Aspekte des Unterrichts ab, aber auch dsa Wohlfühl- oder Stresslevel.
.
Die Bedeutung unseres Themas zeigt auch die aktuelle Bildungsforschung. Demnach ist die Kompetenz „Störungen undramatisch zu beenden“ einer von drei Hauptfaktoren, die guten Unterricht auszeichnen (Andreas Schleicher, OECD)

In dieser Veranstaltung wird konkretisiert, was sich in der Praxis bei kleinen und großen Störungen bewährt.

Inhalte:

- Interventionsleitlinien bei kleinen Störungen

- Interventionsleitlinien bei großen Störungen


Diese Veranstaltung wird als bildungspolitischer Schwerpunkt vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Der Referent, Christoph Eichhorn, ist Lehrbeauftragter für Classroom Management an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Deutschland, Schweiz und Österreich. Er hat für die Lehrerfortbildung in Bulgarien, der Slowakei und Ägypten Unterlagen zu Classroom-Management entwickelt.

Sein wichtigstes Buch ist: Classroom-Management Basiswissen kompakt: Stören
- Die wichtigste Störungsprävention: Classroom-Management
- Interventionsleitlinien bei kleinen Störungen
- Interventionsleitlinien bei großen Störungen.
2. überarbeitete Auflage.

Zielsetzung
Sie erhalten klare Vorstellungen davon, wie man kleine Störungen so bewältigt, dass kleine Störungen auch wirklich klein bleiben. Sie erfahren, wie Sie bei großen Störungen vorgehen können.
Schulform

Primarstufe

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
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