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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Das Spannungsfeld von Nähe und Distanz - Professionelle Beziehungsgestaltung in der schulischen Sozialarbeit
Nr.
KH.2139.FK36
Dauer
1 Tag
Anfang
27.09.2021 , 09:00 Uhr
Ende
27.09.2021 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
01.09.2021
max. Teilnehmende
16
min. Teilnehmende
10
Kosten
85,00
Adressaten
Schulische Sozialarbeiter*innen
Veranstaltungstypen
  • Präsenzveranstaltung
Beschreibung
Schulische Sozialarbeit ist unter anderem Beziehungsarbeit. Der Versuch, eine Bindung zur Klientel aufzubauen oder sich vom Gegenüber abzugrenzen, kann schnell zur Herausforderung werden. Oftmals entstehen Konflikte bei der richtigen „Dosierung“ von Nähe und Distanz, was zu Grenzüberschreitungen führen kann.

Der Aufbau einer tragfähigen Beziehung erfordert ein hohes Maß an Vertrauen und Einfühlungsvermögen und damit auch ein gewisses Maß an emotionaler Nähe. Gleichzeitig ist es sinnvoll, professionelle Distanz zu Personen und Problemen der Zielgruppe zu haben, da zu viel Nähe zur Folge haben kann, dass man sich zu sehr mit den Problemen identifiziert. Ist die Distanz zu groß, kann der Eindruck der Gleichgültigkeit entstehen, die die Zielgruppe als Desinteresse oder Ablehnung wahrnimmt. Wie viel Nähe notwendig und welches Maß an Distanz erforderlich ist, hängt von einer Reihe Faktoren ab - dem konkreten Arbeitsfeld und dem Klientel, aber auch von ganz persönlichen, individuellen Faktoren.

Diese Fortbildung soll Anregungen geben, das individuelle, optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zu finden, um angemessen und wirksam in der schulischen Sozialarbeit zu agieren.

Inhalt
• Reflexion des eigenen Verständnisses von Nähe und Distanz in der schulischen Sozialarbeit
• Echtheit und Authentizität, Akzeptanz und positive Wertschätzung, Einfühlendes Verstehen und Empathie als Grundorientierungen in „helfenden Berufen“
• Wie nah ist nah genug?
• Grenzen finden und durchsetzen
• Strategien zur Wahrung eines angemessenen Nähe-Distanz-Verhältnisses

Eigene "Fälle" aus der Schulpraxis können gerne mitgebracht werden.

Die Dozentin Jenny Lutz ist Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin IACC, Psychodrama-Leader IACC und ist seit vielen Jahren mit dem Themenfeld befasst (u.a. an der Leibniz Universität Hannover).

Für die Verpflegung mit Essen und Getränken vor Ort sorgen Sie bitte selbst!

Die Teilnahmekosten werden der Schule in Rechnung gestellt. Soweit erforderlich, beantragen Sie bitte die Dienstreisegenehmigung bei der für Sie zuständigen Dienststelle (Dienststelle der Lehrkräfte ist die Schulleiterin bzw. der Schulleiter). Die entsprechenden Formulare hat die NLSchB hier eingestellt: http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/service/formulare

Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an:
https://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/teilnahmebedingungen.html

Zielsetzung
Diese Fortbildung soll Anregungen geben, das individuelle, optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zu finden, um angemessen und wirksam in der schulischen Sozialarbeit zu agieren.
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich
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