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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Verschoben auf ALTERNATIVTERMIN 27.09.2021 (KH.2139.SO02) Schulische Sozialarbeit: Das Spannungsfeld von Nähe und Distanz - Professionelle Beziehungsgestaltung im schulischen Kontext
Nr.
KH.2119.SO02
Dauer
1 Tag
Anfang
10.05.2021 , 09:00 Uhr
Ende
10.05.2021 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
18.04.2021
max. Teilnehmende
16
min. Teilnehmende
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
Schulische Sozialarbeiter*innen
Veranstaltungstypen
  • Präsenzveranstaltung
Beschreibung
Schulische Sozialarbeit ist unter anderem Beziehungsarbeit. Der Versuch, eine Bindung zur Klientel aufzubauen oder sich vom Gegenüber abzugrenzen, kann schnell zur Herausforderung werden. Oftmals entstehen Konflikte bei der richtigen „Dosierung“ von Nähe und Distanz, was zu Grenzüberschreitungen führen kann.

Der Aufbau einer tragfähigen Beziehung erfordert ein hohes Maß an Vertrauen und Einfühlungsvermögen und damit auch ein gewisses Maß an emotionaler Nähe. Gleichzeitig ist es sinnvoll, professionelle Distanz zu Personen und Problemen der Zielgruppe zu haben, da zu viel Nähe zur Folge haben kann, dass man sich zu sehr mit den Problemen identifiziert. Ist die Distanz zu groß, kann der Eindruck der Gleichgültigkeit entstehen, die die Zielgruppe als Desinteresse oder Ablehnung wahrnimmt. Wie viel Nähe notwendig und welches Maß an Distanz erforderlich ist, hängt von einer Reihe Faktoren ab - dem konkreten Arbeitsfeld und dem Klientel, aber auch von ganz persönlichen, individuellen Faktoren.

Diese Fortbildung soll Anregungen geben, das individuelle, optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zu finden, um angemessen und wirksam in der schulischen Sozialarbeit zu agieren.

Inhalt
• Reflexion des eigenen Verständnisses von Nähe und Distanz in der schulischen Sozialarbeit
• Echtheit und Authentizität, Akzeptanz und positive Wertschätzung, Einfühlendes Verstehen und Empathie als Grundorientierungen in „helfenden Berufen“
• Wie nah ist nah genug?
• Grenzen finden und durchsetzen
• Strategien zur Wahrung eines angemessenen Nähe-Distanz-Verhältnisses

Eigene "Fälle" aus der Schulpraxis können gerne mitgebracht werden.

Die Dozentin Jenny Lutz ist Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin IACC, Psychodrama-Leader IACC und ist seit vielen Jahren mit dem Themenfeld befasst (u.a. an der Leibniz Universität Hannover).

Vorbehaltlich der Mittelzuteilung werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Diese Veranstaltung wird dann als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist damit kostenfrei. Anderenfalls werden Teilnahmegebühren ca. in Höhe von 100,00 Euro erhoben.

Soweit erforderlich, beantragen Sie bitte die Dienstreisegenehmigung bei der für Sie zuständigen Dienststelle (Dienststelle der Lehrkräfte ist die Schulleiterin bzw. der Schulleiter). Die entsprechenden Formulare hat die NLSchB hier eingestellt: http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/service/formulare
Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an:
https://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/teilnahmebedingungen.html

Zielsetzung
Diese Fortbildung soll Anregungen geben, das individuelle, optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zu finden, um angemessen und wirksam in der schulischen Sozialarbeit zu agieren.
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrkräftefortbildungi
verantwortlich

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