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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Differenzierung von Lerninhalten und Möglichkeiten ihrer Umsetzung (Input - Erprobung - Reflexion (Online-Fortbildung)
Nr.
KVEC.20.45.299RW
Dauer
2 Tage, 04.11.2020 & 03.12.2020 (jew. von 15:00 - 17:00 Uhr)
Anfang
04.11.2020 , 15:00 Uhr
Ende
03.12.2020 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
28.10.2020
max. Teilnehmer
25
min. Teilnehmer
12
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte aller Schulformen
Veranstaltungstypen
  • Fortbildung
Beschreibung
Diese Veranstaltung bezieht sich auf das niedersächsische Curriculum zur Fortbildung der Lehrkräfte zur inklusiven Schule und wird aktuell vom Niedersächsischem Kultusministerium finanziell gefördert – vorbehaltlich der Genehmigung.

Die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in Schule nimmt immer mehr zu und es ist kaum leistbar, dass jedes Kind die gleichen Ziele zur selben Zeit erreichen kann und durch die gleiche Prüfung gemessen wird. Durchschnittliche Anforderungen sind nur durch wenige Kinder umsetzbar und sind deshalb kein geeignetes Mittel, Leistungsbereitschaft und vor allem Spaß am Lernen zu entwickeln (vgl. ebd.). Außerdem verstärken diese Anforderungen bereits bestehende Ungleichheiten zwischen den Kindern. Oftmals bleibt dann der Erfolg, dass die Kinder den Zusammenhang zwischen ihren Anstrengungen und dem Lernerfolg erkennen, aus. Als Folge des ausbleibenden Erfolgs lässt ihre Anstrengungsbereitschaft immer weiter nach (vgl. Bartnitzky/Christiani 1987: 14).
Inklusion in Schule bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen und vor allem unterschiedlich starken Defiziten gemeinsam beschult werden. Die Lernenden dürfen jedoch nicht entmutigt werden, weil die festgelegten Lernziele unerreichbar erscheinen. Das Ziel ist die Zugehörigkeit, nicht aber die Ausgrenzung.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es von großer Wichtigkeit, dass man unterscheidet und individuelle Lernmöglichkeiten anbietet, ohne aber dabei die fachlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Ansprüche zu verlieren (vgl. Bönsch 2011: 14).
Die Fortbildung verfolgt den Dreischritt aus Input – Erprobung – Reflexion. Zunächste werden dazu verschiedene Modelle von Differenzierung an konkreten Beispielen vorgestellt und vor dem Hintergrund der eigenen Unterrichtserfahrungen diskutiert. Anschließend sollen die Modelle und Möglichkeiten in der eigene Unterrichtspraxis erprobt werden. In einem dritten Schritt werden diese Praxisefahungen gemeinsam in der Gruppe reflektiert, um die Modelle der Differenzierung zu modifizieren und anzupassen.

Aufbau der Fortbildung:
1. Der theoretische Input
2. Erprobung in der Praxis
3. Austausch „im Plenum“

Ein zentrales Element der Fortbildung ist die Erprobung des Gelernten in der eigenen Unterrichtspraxis. Hierzu steht den Teilnehmer*innen Zeit zwischen dem ersten und dritten Fortbildungstermin zur Verfügung. Beim Termin „Austausch“ werden die eigenen Erfahrungen gemeinsam reflektiert und vertiefende Aspekte zur Differenzierung thematisiert.


Mit der Einladung bekommen Sie zeitgleich einen Link sowie die Zugangsdaten zu der Online-Fortbildung. Diese Daten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden!
Zielsetzung
Die Teilnehmer*innen kennen Modelle der Differenzierung von Lerninhalten und Möglichkeiten ihrer Umsetzung und können diese anwenden. Durch die anschließende Anwendung in der eigenen Unterrichtspraxis und den anschließednen Austausch darüber sind sie in der Lage, die Anwendungsmöglichkeiten kritisch zu reflektieren und zu modufizieren.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Vechtai
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Marieke Pannenborg (Leitung)
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