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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

"Like it!" Demokratie 2.0 - Auftaktveranstaltung zum bildungspolitischen Schwerpunkt "Demokratisch gestalten", im Rahmen der Hildesheimer Pädagogischen Tage 2020 - ONLINE-Veranstaltung digitales_angebot
Nr.
khi20.40.129
Dauer
4 x 4 h
In Zusammenarbeit mit
Medienberater_innen des NLQ
Anfang
28.09.2020 , 14:00 Uhr
Ende
01.10.2020 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
20.09.2020
max. Teilnehmer
200
min. Teilnehmer
40
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter öffentlicher Schulen
Veranstaltungstypen
  • Online-Veranstaltung
Beschreibung
Wegen der schwer absehbaren Bedingungen im Zusammenhang mit der Cov-19-Pandemie finden die Hildesheimer Pädagogischen Tage 2020 als Online-Tagung statt.
In der 40. Kalenderwoche werden von Montag bis Donnerstag im Zeitraum von 14 bis 18 Uhr verschiedene Workshops zum Thema "Like it! Demokratie 2.0" angeboten.

Am Dienstag, 29.09.2020 von 14 bis 15:30 werden Frau Dr. Egbers und Herr Himmelrath (Spiegel ONLINE), die Autor_innen des Buches "Fake News - ein Handbuch für den Unterricht" die Keynote sprechen.
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„Demokratisch gestalten“ – die neue bildungspolitische Initiative des Landes wurde im September 2019 in einer überregionalen Großveranstaltung präsentiert und inspirierte mit zahlreichen Workshops und einem vielseitigen Markt der Möglichkeiten die Teilnehmenden. In diesem Jahr folgen an verschiedenen Standorten regionale Auftaktveranstaltungen. Schul- und Unterrichtsentwicklung demokratisch zu gestalten und mehr Partizipation zu wagen – dazu sollen die Tagungen und Fortbildungen beitragen.

„Like it! Demokratie 2.0“ ist die regionale Auftaktveranstaltung der Bildungsinitiative „Demokratisch gestalten“ an der Universität Hildesheim. Der inhaltliche Fokus liegt auf den Möglichkeiten und Herausforderungen, die durch die digitalen Medien für demokratische und partizipative Prozesse entstehen.

Demokratie und Partizipation sind nur denkbar, wenn Schülerinnen und Schüler über die Fähigkeit verfügen, gesellschaftliche Entscheidungen wie Entscheidungen der individuellen Lebensführung vernünftig und verantwortungsvoll zu treffen. In Diskussionen müssen sie wertschätzend miteinander umgehen und die Kraft des besseren Arguments zur Geltung kommen lassen. In der Politikdidaktik wird diese Kompetenz mit Urteilsfähigkeit benannt, in den Naturwissenschaftsdidaktiken mit Bewertungskompetenz; in vielen Fächern ist sie unter jeweils anderem Namen ein wesentlicher Schlüssel zur Förderung dessen, was klassischerweise gesellschaftliche Mündigkeit genannt wird. Im wissenschaftlichen Diskurs hat sich für die Fähigkeit, in der digitalen Welt Informationen bewerten zu können, der Begriff der „Informationskompetenz“ etabliert.

Durch die Digitalisierung sind einerseits verstärkt Möglichkeiten der Partizipation entstanden, andererseits werden über digitale Medien systematisch Falschinformationen platziert. Ökonomisch, politisch und ideologisch motivierte Kampagnen versuchen, Empörungsreflexe für ihre Sache zu mobilisieren, und die Funktionsweise der Algorithmen – etwa in Suchmaschinen – führt bei kontrovers diskutierten Themen zu einer überproportionalen Repräsentanz fragwürdiger Inhalte. Debatten zu gesellschaftlich relevanten Fragen – Klimawandel, Flüchtlingspolitik, EU – erscheinen in der digitalen Öffentlichkeit systematisch verzerrt.

Zugleich findet das politische Engagement Jugendlicher seine Heimat immer weniger in traditionellen Verbands- und Parteistrukturen, die eine demokrati-sche politische Sozialisation unterstützen und ein Abgleiten in radikale Ränder unwahrscheinlich machen. Es herrscht teils eine naive Empfänglichkeit für skandalisierende Berichte, deren Urheber allein propagandistischem Kalkül folgen.

Vor diesem Hintergrund haben die Workshops der regionalen Auftaktveranstaltung der Initiative „Demokratisch gestalten“ an der Universität Hildesheim zwei Schwerpunkte. Erstens sollen sie Möglichkeiten digitaler Partizipation in ihrem schulischen und unterrichtlichen Nutzen aufzeigen. Zweitens sollen sie Lehrkräfte befähigen, die neuen digitalen Herausforderungen – Fake-News, Hate-Speech, Cybermobbing – unterrichtlich zu thematisieren und die Schülerinnen und Schüler so in ihrer Diskurskompetenz und ethischen Kultur, insb. der Anerkennung von Diversität, zu fördern.

Dass die Zukunft digital sein wird, steht außer Frage. Inwiefern sie starke demokratische Strukturen aufweisen wird und allen Mitgliedern einer pluralistischen Gesellschaft Partizipationsräume öffnet, ist eine Frage bildungspolitischen und pädagogischen Handelns.

Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch!

Ihre Workshops wählen Sie gleich bei der Anmeldung. Bis zum Meldeschluss können Sie Ihre Workshops noch wechseln.

ACHTUNG: Die Workshopangebote werden noch ergänzt. Spätere Workshopwechsel sind bis zum Meldeschluss unproblematisch möglich.

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Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusmimnisterium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Evtl. entstandene Sach- und Materialkosten sind vor Ort direkt zu bezahlen.
Reisekosten werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Antrag gezahlt. Diesen erhalten Sie vorausgefüllt vor Ort.
Die Reisekostenabrechnungen richten sich nach der NRKVO (Niedersächsische Reisekostenverordnung)..

Es gelten die "Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums für regionale Lehrerfortbildung an der Universität Hildesheim"
Mit der Anmeldung zur Fortbildung erkennen Sie diese an.

Die Anmeldung über die VeDaB Datenbank ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung. Es gelten ebenso die „Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an dienstlichen Fortbildungen“:
http://www.nibis.de/nli1/allgemein/fortbildung/teilnahmebedingungen.pdf
Zielsetzung
Die Teilnehmenden - lernen digitale Möglichkeiten der Partizipation kennen und erproben diese; - setzen sich mit Möglichkeiten und Grenzen demokratischer Teilhabe im Netz auseinander - setzen sich mit systematischer Desinformation (Fake-News) auseinander und erhalten entsprechende Unterrichtsmaterialien zur Förderung der Bewertungskompetenz, bzw. Urteilsfähigkeit ihrer SuS; - lernen Angebote und Möglichkeiten digitaler Selbstverteidigung kennen, die sie befähigen, betroffene SuS zu beraten.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hildesheimi
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Lena Cornelius
Julia Egbers
Jürgen Ertelt
Gwendolin Güntzel
Armin Himmelrath
M.A. Heiko Idensen
Daniela Kallinich
Pascal Kubat
Anna-Lena Meyer
Sara Poma Poma
David Salim
Jessica Schattschneider
Ayla Schaub
Prof. Dr. Wolf Jürgen Schünemann
Lennart Sörnsen
Norbert Thien
Stefanie Wendeburg
Workshops

14:00

15:00

16:00

17:00

18:00

Entscheide dich

Thien, Idensen: Entscheide dich - Computerspiele mit Twine

Geht das: Zum Thema »Fake News« oder »Hate Speech« ein eigenes Computerspiel erstellen? Ja, mit »Twine« (https://twinery.org). »Twine« erlaubt es in der Form eines Textadventures, eine Geschichte mit verschiedenen Lösungswegen zu erzählen. Texte, Bilder, Töne und Videos führen durch das Abenteuer. Geht man nach links oder rechts? Reagiert man auf die »Fake News« oder ignoriert sie? Jede Entscheidung, die der Spieler trifft, hat Konsequenzen. »Twine« ist leicht erlernbar, kostenfrei und läuft auf den verschiedensten Plattformen. Ziel des Workshops ist es, am Ende erste kleine Minigames zum Tagungsthema »Demokratie, Partizipation, Manipulation« erstellt zu haben.

Demokratiebildung in der Digitalitaet

Salim: Was bedeutet Demokratiebildung in der Digitalität? – Handlungsempfehlungen für den Einsatz sozialer Medien, als Lehr- und Lernwerkzeug sowie als Hilfe für selbstbestimmte Social-Media-Nutzung von SuS!

„Im Zuge der Digitalisierung – der Ausweitung des Einsatzes digitaler Technologien – ist eine neue Infrastruktur der Wahrnehmung, der Kommunikation und der Koordination entstanden… Alte Muster des Denkens und Handelns kommen in die Krise, neue Muster entstehen. Sei es in Bezug darauf, wie jeder Einzelne sich selbst und die Welt erlebt, wie die Demokratie weiterentwickelt werden kann, oder wie sich das Verhältnis zu Natur gestalten lässt. Das ist sowohl eine Chance… als auch eine Gefahr, weil dieser notwendige Wandel tiefe Momente der Desorientierung enthält, was Gegenreaktionen auslöst, die umso heftiger werden, je mehr diese strukturellen Veränderungen eingebettet sind in politische Bestrebungen, solidarische Elemente in der Gesellschaft aufzulösen.“ Dies ist der Einstieg, aus einem Beitrag von Prof. Dr. Felix Stalder, der im Mai 2018, unter dem Titel: „Herausforderungen der Digitalität jenseits der Technologie“ erschienen ist. In diesem Kontext wird das hier vorgestellte Workshop-Angebot nach einem kurzen Impuls zur Funktionalität sozialer Medien und den sich daraus ergebenden Konsequenzen, für Lehrende, Lernende und die Gesellschaft, praxisorientierte Materialien zur Verfügung stellen, diskutieren und gemeinsam bearbeiten, die die Umsetzung von zeitgemäßen Demokratiebildungsprojekten, im Fachunterricht und fächerübergreifend, unterstützen. Der epochale Übergang, vom „Buchdruckzeitalter“ in das „digitale Zeitalter“, in dem wir uns befinden, erfordert eine stärkere Integration von jungen Menschen in demokratische Prozesse. Dieser Workshop soll Lehrkräften Inhalte, Werkzeuge, Themen und Aufgabenformate näherbringen, die dieses gesellschaftliche Ziel unterstützen. Ein Workshop für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II.

GoodNews BadNews FakeNews

Good News, Bad News, Fake News

Im Zuge der Digitalisierung sind neuartige Kommunikationsräume und -möglichkeiten sozialer Vernetzung entstanden. Verbunden mit der Möglichkeit, im Internet als Nutzer selbst aktiv zu sein, Informationen zu streuen und Themen zu setzen, findet ein Wandel der Informationsbereitstellung und -steuerung statt. Der Einfluß von „Fake News“ und „social bots“ auf Politik und Gesellschaft wird im Zusammenhang mit dem Wahlkampf von Trump oder der „Brexit“-Entscheidung in Großbritannien diskutiert. Aber auch in Deutschland geistern eine Vielzahl von gefälschten Berichten vor allem durch die sozialen Medien, die Einfluß auf das gesellschaftliche Klima haben. Im Workshop werden verschiedene Unterrichtsmaterialien zum Thema Fake News vorgestellt und ausprobiert. Diese eignen sich vor allem für den Unterricht in Politik-Wirtschaft, Deutsch sowie Werte und Normen in den Kompetenzbereichen Analysieren, Konzeptualisieren und Reflektieren.

Lovestorm

Cornelius: Lovestorm - gemeinsam gegen Hass im Netz

Das Projekt Love-Storm setzt mit seiner Plattform ein engagiertes Zeichen gegen Hass im Netz, Hatespeech und Cybermobbing. Es stellt ein Interventionstool bereit, welches es Angegriffenen ermöglicht, selbst aktiv und handlungsfähig zu werden. Dazu bietet LOVE-Storm gleichzeitig Struktur und fachliche Medienkompetenz, um Gegenrede-Aktionen anzustoßen und selbst zu organisieren. Der Workshop führt in die zentralen Bereiche der LOVE-Storm-Plattform ein. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von Grundkenntnissen der Anwendung, außerdem das Kennenlernen von Gegenredestrategien bei Hasskommentaren und Onlinemobbing. Ein weiterer Kernbereich der Fortbildung ist ein direktes Training am Laptop oder Tablet.

14:00

15:00

16:00

17:00

18:00

Eoeffnung Grusswort Keynote Like it Demokratie 20

Himmelrath, Egbers: Eröffnung, Grußwort und Keynote zur Veranstaltung "Like it! Demokratie 2.0"

Grußwort: Claudia Schanz (Niedersächsisches Kultusministerium) Eröffnung: Jürgen Menthe & Peter Düker (Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung) Keynote: Julia Egbers (Universität Oldenburg)und Armin Himmelrath (Spiegel ONLINE), Autor_innen des Buchs "Fake News: ein Handbuch für Schule und Unterricht". Titel der Keynote: In Zeiten von Fake News und Verschwörungstheorien – was können wir noch glauben? Verschwörungstheorien machen Menschen misstrauisch gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien und der Gesellschaft, die sie selber mitgestalten können. In den vergangenen Monaten sind immer wieder Menschen auf die Straße gegangen, um ihre Meinung kund zu tun – und, um Stimmung zu machen. Bundes- und weltweit verbreiten sich Informationen, die von der Berichterstattung durch Journalisten und somit von aufwändig betriebenen und professionellen Recherchen abweichen. Der amerikanische Präsident Donald Trump befeuert die Debatte um Fake News sondergleichen. In der Folge fühlen sich viele Menschen verunsichert, von einer „Spaltung der Gesellschaft“ liest man immer häufiger. Aktuelle Studien zeigen, dass Menschen, die viel über Social Media kommunizieren, besonders häufig Falschnachrichten und Verschwörungstheoreme im Netz verbreiten. Welche Gründe gibt es dafür, Fake News Glauben zu schenken und diese (un-)bewusst zu verbreiten? Welche Verantwortung tragen wir als Bürger*innen? Der Vortrag gibt einen Einblick in die (lange) Historie von „Fake News“ sowie in die Verbreitung von Verschwörungstheorien während der Covid-19-Pandemie.

Konterbunt

Poma Poma, Meyer: Mit der App der KonterBUNT gegen Stammtischparolen einschreiten

Viele kennen die Situation: In der Straßenbahn, der Kneipe oder auf dem Schulhof hört man eine Stammtischparole und sucht händeringend nach einer passenden Reaktion. Die App „KonterBUNT. Einschreiten für Demokratie“ gibt all jenen, die Stammtischparolen nicht widerspruchslos stehen lassen wollen, die Möglichkeit sich inhaltlich und strategisch damit auseinanderzusetzen und Reaktionen einzuüben. Im Workshop wird die App KonterBUNT vorgestellt. Dazu setzen wir uns gemeinsam mit der Frage auseinander, worum es sich bei Stammtischparolen eigentlich handelt und weshalb es wichtig ist und sich lohnt, dagegen einzuschreiten. Gemeinsam reflektieren wir den Umgang mit Stammtischparolen und wie die App dabei helfen kann, sich mit solchen Situationen auseinanderzusetzen. In Rahmen des Workshops besteht die Möglichkeit die App „KonterBUNT“ kennenzulernen, diese auszuprobieren und sich über Nutzungs- und Spielerfahrungen auszutauschen. Bitte halten Sie Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Laptop bereit, um die App ausprobieren zu können.

Partizipationsmoeglichkeiten Kinder Jugendliche

Kubat: Partizipationsmöglichkeiten in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Mit der Begrifflichkeit Partizipation soll sich genauer auseinandergesetzt und sich aus unterschiedlichen Perspektiven genähert werden. Hier sollen vor allem gemeinsame Motive, Formen und Felder der politischen Partizipation erarbeitet und praktische Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man bei jungen Menschen das Interesse am Partizipieren wecken kann. Zudem soll der Workshop praktisch zeigen, welche Möglichkeiten es unter der Bezeichnung "neue Medien" gibt.

Influencer Werkstatt

Influencer-Werkstatt

Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) hat gemeinsam mit der AMMMa AG die Influencer-Werkstatt erstellt. Die Unterrichtsmaterialien sollen Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisieren und ihnen Handwerkszeug mitgeben, sich in ihrem Alltag kritischer mit „ihren“ Influencern auseinanderzusetzen. Die Materialien lassen sich im Sekundarbereich I und im Sekundarbereich II einsetzen und eignen sich besonders gut für die Fächer Deutsch, Werte und Normen, Sozialkunde, Politik/Wirtschaft/Gesellschaft. Die Influencer-Werkstatt bietet interaktive Lernbausteine zum Thema Influencer mit dem Fokus auf Influencer und Werbung. Die Lernbausteine sind flexibel einsetzbar und können in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden. Sie lassen sich mit jedem modernen Browser öffnen und laufen auf allen Geräten. Die Lernbausteine der Influencer-Werkstatt ermöglichen den SuS - ihr eigenes Online- und Konsum-Verhalten einzuschätzen - sich mit den wichtigsten digitalen Plattformen der Influencer vertraut zu machen - verschiedene Typen von Influencern kennen zu lernen und ihre Webauftritte, Fotos und Videos besonders in Hinblick auf Authentizität und Wahrhaftigkeit kritisch zu analysieren - die Zusammenhänge der Akteure im Influencer-Marketing zu erarbeiten - eine fiktive Influencer-Werbekampagne zu planen - selbst tätig zu werden und ein eigenes Video im Influencer-Stil zu entwickeln Ermöglicht wird dies durch zahlreiche Fotos und Videos, die mit einem speziell entwickeltem Video-Analysetool im Hinblick auf das Themenfeld Influencer untersucht werden können. Am 27. Juni 2019 wurde die Influencer-Werkstatt mit dem Comenius-EduMedia-Siegel ausgezeichnet. Comenius-EduMedia-Auszeichnungen werden für hervorragende IKT-basierte Bildungsmedien aus allen Bildungsbereichen, Anwendungsfeldern und Bildungsinhaltsbereichen verliehen (https://www.comenius-award.de/)

14:00

15:00

16:00

17:00

18:00

Participation for future

Ertelt: Participation for future – die Jugend will und soll beteiligt werden – mit ihren Medien.

Der Workshop liefert gute Gründe für mehr Jugendbeteiligung mit digitalen Medien und Internet. Es werden Software-Tools und konzeptionelle Zugänge vorgestellt und diskutiert werden. Einige Werkzeuge für Kollaboration und Beteiligungseinstiege werden wir praktisch ausprobieren. Dazu halten Sie bitte Ihr persönliches Smartphone, Tablet oder Ihren Laptop bereit.

Politik zum Anfassen Mitrede App PLACEm

Güntzel: Mitreden an der Schule mit PLACEm – der Mitrede-App

Welche konkreten Szenarien gibt es, bei denen das Mitreden von Beteiligten im schulischen Alltag mit der App PLACEm erleichtert werden kann und welche Funktionen muss die App hierfür bieten? Politik zum Anfassen e.V. macht mit der Beteiligungs-App PLACEm Demokratie einfach mobil erlebbar - leicht administrierbar, mit hohem Aufforderungscharakter und viel Spaß! PLACEm ist eine App, die kommunalpolitische Information und Beteiligung ermöglicht und von Schulen und Jugendgruppen kostenfrei genutzt werden kann. Ein System, das die Beschäftigung mit Inhalten durch Punkte belohnt, die nicht nur in Bestenlisten verglichen, sondern in Prämien vor Ort eingelöst werden können. Mehrsprachig, niedrigschwellig, interaktiv - eine Art Facebook der Beteiligung, das mit Quizzen, Umfragen, Events und Informationen Lust auf Demokratie macht. Wir wollen Ihnen die App und Beispiele aus der (schulischen) Praxis vorstellen und gemeinsam überlegen, wo und wie man die App einsetzen kann. Dabei entwickeln wir kleine Implementierungs-Projekte und entwerfen neue Funktions-Ideen als Mockup, die später in der App auch wirklich umgesetzt werden können.

Demokratie geht digital

Schünemann: Demokratie geht digital! Wie Internet und Digitalisierung demokratisch reguliert werden können

Die Digitalisierung stellt die Demokratie vor besondere Herausforderungen und eröffnet neue Chancen. In dieser Veranstaltung stellt Prof. Dr. Schünemann von der Universität Hildesheim einen ELearning-Kurs vor, den er für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg entwickelt hat. Im Kurs geht es darum, wie Internet und Digitalisierung demokratisch reguliert werden können. Alle Kursmaterialien werden den Teilnehmer_innen zur weiteren Arbeit zur Verfügung gestellt. Die Texte des E-Learningkurses sind lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz: Nennung des Autors/ der Autorin i.A. der LpB B.-W.

Juuuport Hilfe bei Cybermobbing WhatsAppStress

Sörnsen, Schaub: Juuuport – Hilfe bei Cybermobbing, WhatsApp-Stress & Co.

JUUUPORT ist eine bundesweite Beratungsplattform, auf der sich Jugendliche gegenseitig helfen, wenn sie Probleme im oder mit dem Internet haben. Im Workshop werden folgende Fragen beantwortet: Wie funktioniert JUUUPORT? Um welche Themen geht es? Wie werden die ehrenamtlichen Berater*innen betreut und geschult? Und: Welche Angebote bietet JUUUPORT für die Schule?“

Methoden pol Bildung Beispiel FakeNews

Kubat: Methoden in der politischen Bildung am Beispiel Fake News

Die niedersächsiche Landeszentrale für politische Bildung hat zu unterschiedlichen Themen Workshopangebote, unter anderem auch zum Thema Fake News. Es sollen Handlungsmöglichkeiten speziell zum Thema Fake News in der Praxis für Pädagog*innen aufgezeigt werden. Der Workshop soll Anregungen vermitteln, wie Fake News erkannt werden können sowie ihre Bedeutung Erklärungsansetze definieren.

14:00

15:00

16:00

Beteiligungs und KooperationsTools

Thien, Idensen: Beteiligungs- und Kooperations-Tools

Freie Online Plattformen und Tools bieten interaktive und kollaborative Aktionsformen an, die vollständig in den "online-Workflow" integriert sind: sie funktionieren einfach im Browser, meist ohne Anmeldung, laufen somit auf allen Plattformen, oft auch auf Mobilgeräten und sind größtenteils OpenSource. Im Online Workshop erkunden wir Partizipationsformate, die sich gerade für politische Medienbildung ideal eignen: - gemeinschaftliche Schreib- und Ideen-Findung (Padlet, Etherpads, kollaborative Whiteboards) - Feedback und Abstimmung (onco, Kanban Board Cryptpad) - multimediale Elemente (Screencast, Annotierte Screenshots) - interaktive Momente (learningapps.org, glitch.io)

FakeNews Hatespeech Medienkompetenz

Himmelrath, Egbers: In Zeiten von Fake-News und Hatespeech – Medien- und Digitalkompetenz fördern

Kinder und Jugendliche sind in der Nutzung digitaler Medien quantitativ, nicht aber qualitativ überlegen: Sie kommunizieren digital, das Potential zur Informationsbeschaffung wird aber in der Regel nur auf einem unzureichenden Niveau ausgeschöpft. Wie können Schüler*innen vor dem Hintergrund ihres Mediennutzungsverhaltens in digitalen Räumen konstruktiv und wertschätzend kommunizieren? Welche Inhalte sieht eine digitale Kompetenzförderung konkret vor? In dem Workshop werden Antworten auf Fragen wie diese gegeben. Es geht um eine erste Sensibilisierung mit der Thematik. Insofern werden neben theoretischen Grundlagen anwenderfreundlich und handlungsbezogen ebenso Materialien aufgezeigt, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können.

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