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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Lehren und Lernen mit digitalen Medien - Fortbildungsreihe; Modul 4: Rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht; Freie Bildungsmedien - TERMINVERSCHIEBUNG auf 6. Oktober
Nr.
khi20.40.112
Dauer
7 h
Rhythmus
unregelmäßig
Anfang
06.10.2020 , 09:00 Uhr
Ende
06.10.2020 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
29.09.2020
max. Teilnehmer
20
min. Teilnehmer
5
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte aller Schulformen
Beschreibung
ACHTUNG: Falls die Termine aufgrund der Coronakriese nicht vor Ort stattfinden können, wird der Kurs als Online-Lösung angeboten.

TERMIN: Der Termin dieses Moduls musste auf den 6. Oktober verschoben werden.

Die komplette Fortbildungsreihe „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“ kann bei Besuch von mindestens fünf der sechs Module mit einem Zertifikat abgeschlossen werden.
Jedes Modul kann jedoch auch einzeln angewählt werden. Für die Teilnahme an einem Modul gibt es unabhängig vom Zertifikat eine Teilnahmebescheinigung.

Die Termine der Module: 2. Juni (M1), 16. Juni (M2), 7. Juli (M3), 29. September (M4), 3. November (M5) und 24. November (M6).

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Alle Informationen zur Fortbildungsreihe finden Sie hier als PDF: https://www.digiducation.de/wp-content/uploads/2020/05/Fortbildungsreihe_Lehren-und-Lernen-mit-digitalen-Medien-2020_Uni-Hildesheim.pdf
Zur Website der Referentin: https://bernadette-spieler.com/
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Die Fortbildungsreihe "Lehren und Lernen mit digitalen Medien"

Die Fortbildungsreihe ist ein Beitrag zur Verbreiterung von digitalen Kompetenzen in Unterrichtsprozessen. Eine Ihrer Aufgaben als Lehrkraft ist es, Schülerinnen und Schüler im Zeitalter der Digitalisierung auf ihre Lebenswelt und ihren (Berufs-)Alltag vorzubereiten. Konzepte wie fächerübergreifender und fächerintegrativer Unterricht zeigen, dass informatisches Denken sowie der richtige aber auch kritische Umgang mit Medien – daher das Herausbilden einer Medienkompetenz - zu den neuen Schlüsselqualifikationen gehören. Im Zuge der Module werden unter anderen verschiedene spielerische Konzepte, Lernsoftware, Lernapps oder Audience-Response-Systeme (ARS) für mehr Vielfalt in der Lehre präsentiert, sowie Chancen und Risiken besprochen und rechtliche Grundlagen zum Einsatz dargestellt.

Modul 4:
Rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht; Freie Bildungsmedien

Dieses Modul vermittelt Grundlagen (Basis!) des Urheberrechtsgesetzes in Deutschland und über die Möglichkeiten von Lizenzierungen für eigenes Lehrmaterial. Unter Open Educational Resources (OER) versteht man offene oder freie Lehr- und Lernmaterialien, die (meist) als elektronische Ressourcen in den unterschiedlichsten Formaten über das Internet zur Verfügung gestellt werden. OER stehen in der Regel unter einer Lizenz, die es erlaubt frei auf die Materialien zuzugreifen, diese zu verwenden, weiterzugeben oder sogar zu bearbeiten. Insofern kann das Konzept der OER als eine neue Art der Erstellung und des Teilens von Materialien im Bildungsbereich verstanden werden. Die Teilnehmenden arbeiten in diesem Modul an konkreten eigenen OER-Beispielen. Im Rahmen der Bearbeitung werden theoretische Zugänge, Methoden und Tools (Checklisten) erläutert und genutzt. Inhalte zu Sicherheit und Datenschutz werden in diesem Modul ebenso im Überblick behandelt.

Themen
- Medienrecht: Urheberrecht und freie Bildungsressourcen
- Rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht
- Creative Commons Lizenzierung
- Kreation digitaler Inhalte (digitale Inhalte entwickeln, integrieren und neu erarbeiten, Werknutzungsrecht und Lizenzen, Abläufe automatisieren), grundlegende Informationen zu OER
- Sicherheit (Geräte schützen, personenbezogene Daten und Privatsphäre schützen, vor Überwachung schützen, etc.)

Lernziele
1. Erarbeiten der wesentlichen Inhalten des Urheberrechts in Deutschland
2. Kenntnisse über freie Lizenzen wie Creative Commons
3. OER zum Lernen oder Lehren zu nutzen, eigene Materialien anderen als OER zur Verfügung zu stellen
4. Sicherheit und Datenschutz Richtlinien in der eigene Praxis
5. erlangen einer kritische Haltung gegenüber neuen innovativen digitalen Technologien

Folgende Module

Modul 5:
Einsatz und Wirkung digitaler Medien im Schulalltag

Handlungsorientiert und praxisnah werden ausgewählte Werkzeuge, wie Lernsoftware, Lernapps, Audience Response Systeme (ARS), Gamification und GBL Ansätze dargestellt. Des Weiteren wird die der Making-Bewegung vorgestellt und konkrete Beispiele für ihren Einsatz gegeben, sowie Herausforderungen und Tipps genannt. Dieses Modul gibt einen Überblick über aktuelle Trends bei Tools wie zum Beispiel Mobile Learning oder MOOCs, gleichzeitig werden auch unterrichts- und fachspezifische Möglichkeiten angesprochen. Diese Trends und Phänomene werden dabei aus einer theoretischen und einer praktischen Perspektive beleuchtet.

Innerhalb dieses Modules werden auch Bildungsmethoden der Zukunft, die auf der Entwicklung von Innovationen und praktischen Aktivitäten aufbauen gezeigt, wobei sowohl Workshop-Designs und Making Ansätze dargestellt werden. Abschließend wird eine Aussicht auf die Zukunft der Bildungsmedien präsentiert.

Themen:
- Nutzung von digitalen Medien im Schulalltag
- Medieninformatik: Software, Applikationen und Programme für den Unterricht
- Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes
- Mediennutzung: Tools zu Kommunikation (Messenger, Chats), Kollaboration (ARS), Wissensmanagement (Blogs, Wikis) usw.
- Ausblick: Bildungsmedien der Zukunft

Lernziele:
1. Neue Unterrichts-Designs und Werkzeuge kennenlernen
2. Neue Medien einsetzen und in den eigenen Unterricht integrieren
3. Selbst Making anwenden zb durch Prototypen
4. Erarbeiten von neuen Lehr-/Lernsettings (wie Mobile Learning oder Cooperative Learning)
5. Beispiele aus der Praxis für eigene Unterrichtsfächer adaptieren und anwenden

Modul 6:
Präsentation der Praxisarbeiten, Abschluss

Das Abschlussmodul widmet sich den Ergebnissen der Praxisarbeiten.
Bei der Reflexion der Inhalte der Fortbildungsreihe werden Transfermöglichkeiten ins eigene Arbeits- und Unterrichtsfeld diskutiert. Verschiedene Qualitätsmodelle und -kriterien dienen als Orientierung für die zukünftige Umsetzung.
Die Expertise anderer Teilnehmer*innen der Fortbildungsreihe ermöglicht intensiven Austausch und Feedback zu Möglichkeiten und Herausforderungen in der Zukunft.

Themen:
- Qualitätssicherung, Qualitätskriterien und Qualitätsmodelle
- Selbstevaluation der eigenen zukünftigen Rolle
- Präsentation und kritische Würdigung der Praxisarbeiten

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Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusmimnisterium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Evtl. entstandene Sach- und Materialkosten sind vor Ort direkt zu bezahlen.
Reisekosten werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Antrag gezahlt. Diesen erhalten Sie vorausgefüllt vor Ort.
Die Reisekostenabrechnungen richten sich nach der NRKVO (Niedersächsische Reisekostenverordnung)..

Es gelten die "Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums für regionale Lehrerfortbildung an der Universität Hildesheim"
Mit der Anmeldung zur Fortbildung erkennen Sie diese an.

Die Anmeldung über die VeDaB Datenbank ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung. Es gelten ebenso die „Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an dienstlichen Fortbildungen“:
https://www.nibis.de/formulare-des-nlq_593


Zielsetzung
Selbstbestimmtes Lernen: Die Teilnehmer_innen - sind in der Lage, sowohl selbstgesteuertes als auch kooperatives Lernen digital zu unterstützen und bei der Implementierung innovativer Ansätze, wie problembasiertes oder forschendes Lernen, Hilfestellung zu leisten; - übernehmen Verantwortung und Gestaltung bei der Planung, Reflexion und Dokumentation des eigenen Lernweges. Konzeptentwicklung Die Teilnehmer_innen - sind in der Lage die Bedeutung von Medien und Digitalisierung in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu erkennen; - können den adäquaten Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge planen, durchzuführen und reflektieren; - Können lerntheoretische und didaktische Möglichkeiten der digitalen Medien effektiv nutzen; - können aus der Vielzahl der angebotenen Bildungsmedien anhand von Qualitätskriterien geeignete Materialien und Programme identifizieren; - lernen gemeinsam mit anderen Lehrkräften und außerschulischen Partnern Lern- und Unterstützungsangebote zu entwickeln und durchzuführen; - lernen über Themen zu Urheberecht, Datenschutz und Datensicherheit sowie Jugendmedienschutz den Unterricht als sicheren Raum zu gestalten. Digitale Kompetenzen in der Lehre Die Teilnehmer_innen - sind befähigt, Kenntnisse zu digitale Bildung und Lernen in die eigene Berufspraxis zu übersetzen; - können neue didaktische Methoden zur Digitalisierung im eigenen Unterricht anwenden, d.h. Medienkompetenz umsetzen; - lernen Methoden für den Bereich Digitalisierung kennen und reflektieren die situationsbedingten Vor- und Nachteile der Methoden; - erkennen Digitalisierung als Möglichkeit der dynamischen Diskurs-Gestaltung und können Entwicklungs-Prozesse partizipativ (statt normativ) gestalten; - können Erkenntnisse aus der Forschung bzw. neue Enwicklungen in die eigene Lehre übernehmen.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hildesheimi
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Dr. Bernadette Spieler

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