Detailansicht

Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fachtag: Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an (sonder-)pädagogischer Unterstützung im Bereich emotionale und soziale Entwicklung
Nr.
20.39.43
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
23.09.2020 , 09:30 Uhr
Ende
23.09.2020 , 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
30.08.2020
max. Teilnehmer
120
min. Teilnehmer
60
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte und pädagogisch Mitarbeitende der allgemein bildenden Schulen im Landesdienst
Veranstaltungstypen
  • Präsenzveranstaltung mit Onlineanteilen
  • Tagung
Beschreibung
ACHTUNG:
Aus gegebenem Anlass bitten wir Sie, unbedingt die folgenden Anmeldemodalitäten zu beachten:

Bitte melden Sie sich ordnungsgemäß zur Veranstaltung an, indem Sie sich zwischen einer Teilnahme NUR in Präsenz bzw. NUR online entscheiden. Hierzu wählen Sie verbindlich zwei Workshops, die entsprechend gekennzeichnet sind. Eine Mischform ist NICHT möglich! Jeder Workshop findet einmal vormittags und einmal nachmittags statt.
Bitte beachten Sie auch die unten genannten Kriterien zur Auswahl bei einer möglichen Überzeichnung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf folgender Homepage: www.wordpress.nibis.de/es-tag20


In den Schulen ist ein steigender Bedarf an Unterstützung für den pädagogischen Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die Auffälligkeiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung aufweisen und bei denen ggf. ein entsprechender sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf festgestellt wurde, zu verzeichnen. Dieser Fachtag soll Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und Schulen Handlungsoptionen eröffnen. So kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, die inklusive Schule weiterzuentwickeln. Zudem werden Fortbildungsbedarfe ermittelt, um Lehrkräften und Schulen auch zukünftig bedarfsgerechte regionale Fortbildungsmaßnahmen anbieten zu können.

Nach einem Grußwort des Kultusministers halten Frau Prof. Dr. Vanier, Frau Prof. Dr. Jürgens und Herr Wilfried Steinert einen Teamvortrag zu dem Thema "Schwierigen Schülerinnen und Schülern gelingende Entwicklungen ermöglichen: Selbstregulation, Teamstrukturen und Verhaltenssicherheit aufbauen". Im Anschluss finden handlungsorientierte Workshops statt, in denen die Teilnehmenden Impulse und konkrete Handlungsoptionen zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Auffälligkeiten im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung erhalten. Nach einer zweiten Workshoprunde endet die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abschluss.

Bitte beachten Sie:
Der Fachtag wird als „Hybrid-Veranstaltung“ durchgeführt. Das bedeutet, dass 60 Personen vor Ort im Tagungshaus teilnehmen und weitere 60 Personen die Veranstaltung als Online-Angebot verfolgen können. Die technische Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum des Landkreises Harburg.

Kompetenzerwerb:
Die Teilnehmenden…
(1) erkennen unterschiedliche Wege im Umgang mit herausfordernden Schülerinnen und Schülern.
(2) tauschen sich über Erfahrungen aus der Schulpraxis aus, reflektieren diese und beziehen sie auf die eigene Situation,
(3) nutzen Modelle erfolgreicher Praxis zur Optimierung ihres eigenen pädagogischen Handelns,
(4) entwickeln für sich neue Wege zum Umgang mit diesen Schülerinnen und Schülern,
(5) veranschaulichen sich systemische Zusammenhänge im Bereich von emotionalen und sozialen Auffälligkeiten in der Entwicklung von Schülerinnen und Schülern und
(6) formulieren eigene Fortbildungsbedarfe.

Die erforderlichen Kosten (inkl. Reisekosten) nach den Bestimmungen der Niedersächsischen Reisekostenverordnung werden vom NLQ übernommen.

Sollte die Veranstaltung überzeichnet sein, dann gelten die folgenden Kriterien als Rangfolge zur Auswahl:

a) Termingerechte und ordnungsgemäße Anmeldung
b) Zugehörigkeit zur Zielgruppe der Veranstaltung
c) Schwerbehinderung
d) Gründe zur Herstellung der gleichen Stellung von Frauen und Männern
e) Max. 2 Personen pro Schule
f) Losverfahren

Zur Prüfung der Kriterien dienen ausschließlich die VeDaB-Daten der angemeldeten Personen. Diese sind für die Aktualität und Korrektheit(Dienstelle, Funktion, Schwerbehinderung u. ä.) der Daten verantwortlich.
Zielsetzung
Die Teilnehmenden erhalten Impulse und konkrete Handlungsoptionen zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Auffälligkeiten im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung, die in der inklusiven Schule unterrichtet werden.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Jörg Bratz
Dr. Helga Breuninger
Christian Fleer (Leitung)
Sebastian Gottschlich
Hermann Grams
Prof. Dr. Barbara Jürgens
Volkmar-Sebastian Knoke
Tammo Krüger
Anna Peschke
Dr. Rieke Petersen
Christiane Piens
Sandra Schumacher
Wilfried Steinert
Prof. Dr. Dietlinde Vanier
Michael Witte
Workshops

11:00

12:00

13:00

14:00

15:00

16:00

Beziehungslernen1 online

Breuninger: Kinder und Jugendliche brauchen Beziehung

Lernstörungen sind immer auch Beziehungsstörungen. Deshalb führt der schnellste Weg zum erfolgreichen Lernen über die pädagogische Beziehung. Das Trainingsprogramm "Beziehungslernen" stärkt Ihre Intuition und Empathie als Lehrkraft für den gelingenden Kontakt mit Kindern und Jugendlichen im Klassenverband. Das hilft nicht nur diesen, sondern vor allem Ihnen selbst: Sie werden ruhiger, gelassener und souveräner. Im Potenzialblick lernen Sie wertzuschätzen, was Ihnen begegnet, statt es zu bewerten (=entwerten!). Sie lernen, Bedürfnisse zu erkennen und Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten zu ermutigen. Das Trainingsmaterial sind kurze Filmsequenzen aus der Plattform "intus3" (www.intushochdrei.de). Sie zeigen sowohl gelungene als auch herausfordernde Szenen aus dem pädagogischen Alltag.

Beziehungslernen2 online

Breuninger: Kinder und Jugendliche brauchen Beziehung

Lernstörungen sind immer auch Beziehungsstörungen. Deshalb führt der schnellste Weg zum erfolgreichen Lernen über die pädagogische Beziehung. Das Trainingsprogramm "Beziehungslernen" stärkt Ihre Intuition und Empathie als Lehrkraft für den gelingenden Kontakt mit Kindern und Jugendlichen im Klassenverband. Das hilft nicht nur diesen, sondern vor allem Ihnen selbst: Sie werden ruhiger, gelassener und souveräner. Im Potenzialblick lernen Sie wertzuschätzen, was Ihnen begegnet, statt es zu bewerten (=entwerten!). Sie lernen, Bedürfnisse zu erkennen und Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten zu ermutigen. Das Trainingsmaterial sind kurze Filmsequenzen aus der Plattform "intus3" (www.intushochdrei.de). Sie zeigen sowohl gelungene als auch herausfordernde Szenen aus dem pädagogischen Alltag.

Dysregulation1 online

Petersen: Umgang mit emotionaler Dysregulation

Probleme im Bereich der emotionalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen führen zu Verhaltensproblemen, die besonders im schulischen Kontext deutlich werden. Dies kann sich durch Ängste, aggressives Verhalten, Rückzug, körperliche Symptome und Essstörungen sowie auch durch Ritzen zeigen. Die Teilnehmenden lernen Zusammenhänge zwischen Aspekten der emotionalen Entwicklung und solchen "Symptomen" kennen. Möglichkeiten zur Förderung der emotionalen Entwicklung sowie zum Umgang mit solchen Problemverhaltensweisen werden diskutiert.

Dysregulation2 online

Petersen: Umgang mit emotionaler Dysregulation

Probleme im Bereich der emotionalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen führen zu Verhaltensproblemen, die besonders im schulischen Kontext deutlich werden. Dies kann sich durch Ängste, aggressives Verhalten, Rückzug, körperliche Symptome und Essstörungen sowie auch durch Ritzen zeigen. Die Teilnehmenden lernen Zusammenhänge zwischen Aspekten der emotionalen Entwicklung und solchen "Symptomen" kennen. Möglichkeiten zur Förderung der emotionalen Entwicklung sowie zum Umgang mit solchen Problemverhaltensweisen werden diskutiert.

Klassenassistenz1 Praesenz

Steinert, Vanier: Strategien für multiprofessionelle Teamarbeit

In diesem Workshop geht es um gelingende Teamarbeit in der (inklusiven) Schule. Erfahrungsgemäß wird ihr wenig professionelle Aufmerksamkeit zuteil, obwohl sie nicht nur in der Forschung als Gelingensbedingung schlechthin gilt. Vorgestellt und in Übungsteams bearbeitet wird ein alltagstaugliches Modell zur Teamentwicklung, wie es z. B. im Modellprojekt Klassenassistenz eingesetzt und evaluiert wird. Dafür wird zunächst die Ausgangslage reflektiert, werden gegenseitige Erwartungen und Befürchtungen geklärt sowie die jeweils in die Teamarbeit eingebrachten Kompetenzen thematisiert. Im zweiten Schritt treffen die jeweiligen Teams – ausgehend von Fallbeispielen – Entscheidungen zum Umgang mit als problematisch wahrgenommenen Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern und entwickeln alternative Reaktionsmöglichkeiten. Dabei diskutieren sie Aspekte von Selbst- und Fremdregulation, von Motivation und Konfliktlösung sowie von Verhaltenssicherheit im und für das Team.

Klassenassistenz2 Praesenz

Steinert, Vanier: Strategien für multiprofessionelle Teamarbeit

In diesem Workshop geht es um gelingende Teamarbeit in der (inklusiven) Schule. Erfahrungsgemäß wird ihr wenig professionelle Aufmerksamkeit zuteil, obwohl sie nicht nur in der Forschung als Gelingensbedingung schlechthin gilt. Vorgestellt und in Übungsteams bearbeitet wird ein alltagstaugliches Modell zur Teamentwicklung, wie es z. B. im Modellprojekt Klassenassistenz eingesetzt und evaluiert wird. Dafür wird zunächst die Ausgangslage reflektiert, werden gegenseitige Erwartungen und Befürchtungen geklärt sowie die jeweils in die Teamarbeit eingebrachten Kompetenzen thematisiert. Im zweiten Schritt treffen die jeweiligen Teams – ausgehend von Fallbeispielen – Entscheidungen zum Umgang mit als problematisch wahrgenommenen Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern und entwickeln alternative Reaktionsmöglichkeiten. Dabei diskutieren sie Aspekte von Selbst- und Fremdregulation, von Motivation und Konfliktlösung sowie von Verhaltenssicherheit im und für das Team.

Handlungsstrategien1 Praesenz

Jürgens: Strategien für den Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern

"Schwierige" Schülerinnen und Schüler machen es ihren Lehrerinnen und Lehrern sehr schwer nachzuvollziehen, was sie zu ihrem problematischen Verhalten bewegt. Außerdem erfordert der Umgang mit ihnen ein Ausmaß an professionellen sozialen Fähigkeiten, das weit über das übliche hinausgeht. Im Workshop lernen die Teilnehmenden einerseits Strategien zum besseren Verständnis z. B. von Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an (sonder-)pädagogischer Unterstützung im Bereich soziale und emotionale Entwicklung kennen. Andererseits erfahren sie Strategien zur Unterstützung von Selbstregulation, Lernmotivation und respektvollem Verhalten bei diesen Kindern und Jugendlichen. Ausgehend von schulischen Alltagskonflikten erproben die Teilnehmenden in praktischen Übungen alternative Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten und arbeiten an ihrer Kommunikationsklarheit und Verhaltenssicherheit.

Handlungsstrategien2 Praesenz

Jürgens: Strategien für den Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern

"Schwierige" Schülerinnen und Schüler machen es ihren Lehrerinnen und Lehrern sehr schwer nachzuvollziehen, was sie zu ihrem problematischen Verhalten bewegt. Außerdem erfordert der Umgang mit ihnen ein Ausmaß an professionellen sozialen Fähigkeiten, das weit über das übliche hinausgeht. Im Workshop lernen die Teilnehmenden einerseits Strategien zum besseren Verständnis z. B. von Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an (sonder-)pädagogischer Unterstützung im Bereich soziale und emotionale Entwicklung kennen. Andererseits erfahren sie Strategien zur Unterstützung von Selbstregulation, Lernmotivation und respektvollem Verhalten bei diesen Kindern und Jugendlichen. Ausgehend von schulischen Alltagskonflikten erproben die Teilnehmenden in praktischen Übungen alternative Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten und arbeiten an ihrer Kommunikationsklarheit und Verhaltenssicherheit.

Selbstverantwortung1 Praesenz

Piens, Peschke, Bratz: Systemgestützte Verantwortungsübernahme von Schülerinnen und Schülern für das eigene Verhalten

In der systematischen Entwicklung des pädagogischen Personals einer Schule hin zu einer gemeinsam gelebten Haltung sehen wir an der GS am Lerchenberg Wesendorf die Voraussetzung für einen lösungsorientierten Umgang mit schwierigen Verhaltensformen. Damit wurden Gelingensbedingungen für das Pilotprojekt "Klassenassistenz an der GS am Lerchenberg Wesendorf" geschaffen. Das Pilotprojekt startete mit dem Schuljahr 2019/2020. In unserem Workshop sollen Erfahrungen aus 11 Jahren Unterrichtsentwicklung seit 2009, mit der wir notwendige Anforderungen an die inklusive Schule umgesetzt haben, kurz dargestellt werden. Schulische Inklusion verstehen wir dabei im ursprünglichen Sinne als Verpflichtung, gute (Lern-) Bedingungen für alle Schulkinder zu schaffen, also auch für solche mit Verhaltensschwierigkeiten. Der Schwerpunkt des Workshops wird die praktische Beschäftigung mit unserer schuleigenen Sozialkonzeption in Anlehnung an den systemischen Ansatz der "Neuen Autorität" sein: Wir schauen im Alltag nicht weg, zeigen beharrlich Präsenz, nehmen das Kind für sein Verhalten in die Verantwortung und fordern Wiedergutmachung, wenn ein Schaden entstanden ist. Wir machen uns nicht mehr von der Bereitschaft und Fähigkeit von Erziehungsberechtigten zur Erziehung abhängig, sondern laden sie ein, sich an den schulischen Maßnahmen zu beteiligen. Dabei bleiben wir allen Beteiligten gegenüber wertschätzend und versuchen, eine gute Beziehung aufzubauen und diese zu halten. Im Kollegium beraten wir uns täglich und regelmäßig an Terminen für "Kollegiale Fallberatung". Im Sinne dieser Konzeption sind besondere Verhaltensschwierigkeiten nicht mehr das belastende Problem der einzelnen Lehrkraft, sondern eine gemeinsame Herausforderung für das System Schule.

Selbstverantwortung2 Praesenz

Piens, Peschke, Bratz: Systemgestützte Verantwortungsübernahme von Schülerinnen und Schülern für das eigene Verhalten

In der systematischen Entwicklung des pädagogischen Personals einer Schule hin zu einer gemeinsam gelebten Haltung sehen wir an der GS am Lerchenberg Wesendorf die Voraussetzung für einen lösungsorientierten Umgang mit schwierigen Verhaltensformen. Damit wurden Gelingensbedingungen für das Pilotprojekt "Klassenassistenz an der GS am Lerchenberg Wesendorf" geschaffen. Das Pilotprojekt startete mit dem Schuljahr 2019/2020. In unserem Workshop sollen Erfahrungen aus 11 Jahren Unterrichtsentwicklung seit 2009, mit der wir notwendige Anforderungen an die inklusive Schule umgesetzt haben, kurz dargestellt werden. Schulische Inklusion verstehen wir dabei im ursprünglichen Sinne als Verpflichtung, gute (Lern-) Bedingungen für alle Schulkinder zu schaffen, also auch für solche mit Verhaltensschwierigkeiten. Der Schwerpunkt des Workshops wird die praktische Beschäftigung mit unserer schuleigenen Sozialkonzeption in Anlehnung an den systemischen Ansatz der "Neuen Autorität" sein: Wir schauen im Alltag nicht weg, zeigen beharrlich Präsenz, nehmen das Kind für sein Verhalten in die Verantwortung und fordern Wiedergutmachung, wenn ein Schaden entstanden ist. Wir machen uns nicht mehr von der Bereitschaft und Fähigkeit von Erziehungsberechtigten zur Erziehung abhängig, sondern laden sie ein, sich an den schulischen Maßnahmen zu beteiligen. Dabei bleiben wir allen Beteiligten gegenüber wertschätzend und versuchen, eine gute Beziehung aufzubauen und diese zu halten. Im Kollegium beraten wir uns täglich und regelmäßig an Terminen für "Kollegiale Fallberatung". Im Sinne dieser Konzeption sind besondere Verhaltensschwierigkeiten nicht mehr das belastende Problem der einzelnen Lehrkraft, sondern eine gemeinsame Herausforderung für das System Schule.

gestufteIntervention1 Praesenz

Witte: Konzept gestufter Intervention

Die Arbeit im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung lässt sich anhand eines gestuften Systems gezielter Unterstützung darstellen. In einem Pyramidenbild bauen die Stufen aufeinander auf. Die Basis der 5 Stufen stellt die Unterstützung in den und durch die allgemeinen Schulen dar. Die Spitze bilden Intensivgruppen und alternative schulische Maßnahmen. Dazwischen sind die sonderpädagogische Beratung und Unterstützung sowie Mobile Dienste in den allgemeinen Schulen, Kurzzeitinterventionsmaßnahmen und Angebote der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung eingegliedert. Unter der Zielstellung einer präventiven und inklusiven Förderung sollen Qualitätsaspekte der Arbeit auf den unteren drei Stufen der Pyramide thematisiert werden. Darüber hinaus werden die Übergänge zwischen den Stufen in den Blick genommen. Die Ausschöpfung der Fördermöglichkeiten der vorhergehenden Stufe(n) ist hier ebenso von Bedeutung wie das Einplanen von Möglichkeiten einer Rückführung der Unterstützung auf Maßnahmen einer niedrigeren Interventionsstufe. Den Teilnehmenden soll auf diesem Hintergrund ein Austausch über gelingende Arbeitsweisen an der Schule bzw. in der Region ermöglicht werden. Anregungen zur Verstetigung sowie Weiterentwicklung förderlicher schulischer und regionaler Angebote für die Schülerinnen und Schüler mit Besonderheiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung können ein Ergebnis der Arbeit in diesem Workshop sein.

gestufteIntervention2 Praesenz

Witte: Konzept gestufter Intervention

Die Arbeit im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung lässt sich anhand eines gestuften Systems gezielter Unterstützung darstellen. In einem Pyramidenbild bauen die Stufen aufeinander auf. Die Basis der 5 Stufen stellt die Unterstützung in den und durch die allgemeinen Schulen dar. Die Spitze bilden Intensivgruppen und alternative schulische Maßnahmen. Dazwischen sind die sonderpädagogische Beratung und Unterstützung sowie Mobile Dienste in den allgemeinen Schulen, Kurzzeitinterventionsmaßnahmen und Angebote der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung eingegliedert. Unter der Zielstellung einer präventiven und inklusiven Förderung sollen Qualitätsaspekte der Arbeit auf den unteren drei Stufen der Pyramide thematisiert werden. Darüber hinaus werden die Übergänge zwischen den Stufen in den Blick genommen. Die Ausschöpfung der Fördermöglichkeiten der vorhergehenden Stufe(n) ist hier ebenso von Bedeutung wie das Einplanen von Möglichkeiten einer Rückführung der Unterstützung auf Maßnahmen einer niedrigeren Interventionsstufe. Den Teilnehmenden soll auf diesem Hintergrund ein Austausch über gelingende Arbeitsweisen an der Schule bzw. in der Region ermöglicht werden. Anregungen zur Verstetigung sowie Weiterentwicklung förderlicher schulischer und regionaler Angebote für die Schülerinnen und Schüler mit Besonderheiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung können ein Ergebnis der Arbeit in diesem Workshop sein.

Regelverletzungen1 online

Krüger: Regeln und Umgang mit Regelverletzungen

Immer wieder gibt es Situationen im Schulalltag, in denen unser pädagogisches Handeln gefragt ist. Manchmal verstehen wir warum es zum grenzüberschreitenden Verhalten kommt, manchmal nicht. Auch sind wir mal gelassen, mal genervt. Wie reagieren wir denn nun am Besten? Gibt es das? Wenn nicht, was sind mögliche Ziele und Handlungsoptionen? Was ändert sich, wenn ein Kind "gar nicht anders kann"? In dieser Impulsveranstaltung werden "Denkzeuge" und Handlungsoptionen für den Umgang insbesondere mit Regelverletzungen im Schulalltag vorgestellt. Themen sind dabei: - Regelkonfliktdefinition: Unterschied zwischen Personen– und Regelkonflikten - Pädagogische Rollen in Konflikten und ihre jeweiligen Ziele - Die eigene Haltung als RegelhüterIn - Pädagogischer Sinn von Regeln - Sofortintervention bei Regelverletzungen – Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Ziele in einer Sofortintervention - Was tun bei "Meldung" von Regelverstößen durch Dritte? - Nachgespräche: Eine Ablaufskizze zu 4-Augen-Gesprächen mit Regelverletzenden in Theorie und Praxis; Denken in Lernschritten Methodisch werden wir abwechselnd mit Inputphasen, Kleingruppenarbeit und Gesprächen zu den Themen arbeiten.

Regelverletzungen2 online

Krüger: Regeln und Umgang mit Regelverletzungen

Immer wieder gibt es Situationen im Schulalltag, in denen unser pädagogisches Handeln gefragt ist. Manchmal verstehen wir warum es zum grenzüberschreitenden Verhalten kommt, manchmal nicht. Auch sind wir mal gelassen, mal genervt. Wie reagieren wir denn nun am Besten? Gibt es das? Wenn nicht, was sind mögliche Ziele und Handlungsoptionen? Was ändert sich, wenn ein Kind "gar nicht anders kann"? In dieser Impulsveranstaltung werden "Denkzeuge" und Handlungsoptionen für den Umgang insbesondere mit Regelverletzungen im Schulalltag vorgestellt. Themen sind dabei: - Regelkonfliktdefinition: Unterschied zwischen Personen– und Regelkonflikten - Pädagogische Rollen in Konflikten und ihre jeweiligen Ziele - Die eigene Haltung als RegelhüterIn - Pädagogischer Sinn von Regeln - Sofortintervention bei Regelverletzungen – Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Ziele in einer Sofortintervention - Was tun bei "Meldung" von Regelverstößen durch Dritte? - Nachgespräche: Eine Ablaufskizze zu 4-Augen-Gesprächen mit Regelverletzenden in Theorie und Praxis; Denken in Lernschritten Methodisch werden wir abwechselnd mit Inputphasen, Kleingruppenarbeit und Gesprächen zu den Themen arbeiten.

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

Drucken
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln