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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Mobbing verhindern mit einem Mobbing-Interventions-Team (MIT) für die Schule
Nr.
KLG.3720.145
Dauer
Die Gesamtveranstaltung erstreckt sich über das Schuljahr 2020/2021. Die einzelnen Veranstaltungstermine entnehmen Sie bitte der Veranstaltungsbeschreibung.
Rhythmus
Auftakt - 5 Ausbildungsmodule - 3 Netzwerktreffen
Anfang
10.09.2020 , 15:00 Uhr
Ende
10.09.2020 , 18:00 Uhr
Anmeldeschluss
12.07.2020
max. Teilnehmer
30
min. Teilnehmer
14
Kosten
Auftakt: 30 € / Ausbildungsmodule insges. 310 €, Netzwerktreffen ohne Kosten
Adressaten
Schulleiterinnen/Schulleiter und zukünftige Mitglieder des MITs ((Beratungs-)Lehrkräfte/Schulsozialpädagog(inn)en) allgemeinbildender Schulen Die Teilnehmenden müssen an einer niedersächsischen Schule tätig sein.
Beschreibung
Das Thema „Mobbing in der Schule“ gewinnt in der Öffentlichkeit zunehmend an Bedeutung.
Wie Sie wissen, kann Mobbing als „stille Gewalt“ in allen Altersstufen und Schulformen stattfinden. Mobbing als gruppendynamischer Prozess z.B. in einer Klasse führt bei den betroffenen Schülerinnen und Schülern nicht nur zur Beeinträchtigung ihrer Leistungsbereitschaft, sondern hinterlässt in der körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen deutliche Spuren. Mobbing zu erkennen und die richtigen Handlungsschritte einzuleiten, ist im Kontext vielfältiger schulischer Anforderungen oftmals schwierig.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen das Gewaltpräventionsprojekt Mobbing-Interventions-Team in der Schule (MIT) vorstellen. Im Rahmen dieser Fortbildung werden Lehrkräfte und Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen zur Durchführung von Klassentrainings in von Mobbing betroffenen Klassen qualifiziert. Auf der Ebene der Organisationsentwicklung wird parallel die Etablierung des Mobbing-Interventions-Teams als Teil des schulischen Sicherheits- und Präventionskonzeptes unter Beteiligung der Schulleiterinnen und Schulleitern erarbeitet.

Aufgaben des MIT
Entsprechend gehört zu den Aufgaben des MITs, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und Eltern bereits bei einem Verdacht auf mögliche Mobbingprozesse zu beraten. Bei konkreten Mobbing-Vorfällen unter Schülerinnen und Schülern bietet das Team den betroffen Gruppen oder Klassen die Durchführung von Anti-Mobbing-Trainings in enger Absprach mit den Klassenlehrkräften an. Während der Ausbildung der MITs wird dazu u.a. die Interventionsmethode „No blame approach“ vorgestellt.

Inhalte der Ausbildungsmodule
Zentraler Ausbildungsinhalt unserer Fortbildung ist das Erlernen von Methoden zur Durchführung eines Klassentrainings, das zum Ziel hat, Mobbing verarbeiten und zukünftig zu verhindern. Gefördert wird der achtsame, wertschätzende Umgang der Schülerinnen und Schülern untereinander. Dieses Training kann insbesondere als Nachbearbeitungsintervention in von Mobbing betroffen Klassen, aber auch als präventive Maßnahme durchgeführt werden. In der Ausbildung bedienen wir uns dazu analoger Methodik d.h., die Übungen werden in der Ausbildungsgruppe durchgeführt und u.a. im Hinblick auf ihre Umsetzung im Klassenkontext reflektiert.

Zugang zur Online-Plattform der TK „Gemeinsam Klasse sein“
Fester Bestandteil der Fortbildung ist die Erarbeitung einer Projektwoche zum Themenfeld Mobbing. Die Grundlage dafür bildet die neue Online-Plattform der Techniker Krankenkasse „Gemeinsam Klasse sein“. Teilnehmer der Qualifizierung erhalten kostenfrei den Zugang zum geschützten Bereich. Er enthält unter anderem Informationsmaterial für Schüler und Eltern, Filme und Arbeitsblätter.
Voraussetzung für den Erhalt des Zugangscodes zu dieser Plattform sind ein Kurzantrag der Schule und ein Bestätigungsschreiben, dass alle relevanten Gremien der Schule dem Projekt „Gemeinsam Klasse sein“ zugestimmt haben.

Vernetzung der Schule
Im Verlauf des Projektes entwickelt und etabliert jede Schule ein auf ihre Bedürfnisse und Ziele (Leitbild, Schulprogramm) abgestimmtes Konzept für den Einsatz des Mobbing-Interventions-Teams in der Schule. Ein Gesichtspunkt hierbei ist die Klärung der Vernetzung mit der Polizei und weiteren außerschulischen Beratungs- und Unterstützungsangeboten.
Um dies zu gewährleisten erhalten die Schulen im Rahmen eines Netzwerknachmittages die Möglichkeit, gemeinsam mit den Beauftragten für Jugendsachen der jeweils zuständigen Polizeiinspektionen mögliche Verfahrensabläufe in akuten Mobbingfällen in den Blick zu nehmen. Darüber hinaus stellen kommunale Beratungsstellen ihre Angebote für Schulen vor.

Auftaktveranstaltung und Netzwerktreffen mit Schulleiterinnen und Schulleitern
Zur Unterstützung der nachhaltigen Implementierung des MITs und des Konzeptes im Rahmen der Qualitätsentwicklung der Schule werden die Schulleiterinnen und Schulleiter der beteiligten Schulen neben der Auftaktveranstaltung zu insgesamt drei Netzwerknachmittagen eingeladen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des MITs können die für Schule relevanten strukturellen Fragestellungen bearbeitet werden. Zentrale Fragestellungen sind u.a. die Gestaltung der Auftragslage des MITs im Rahmen schulischer Krisenintervention und Prävention, die Klärung zeitlicher und sächlicher Ressourcen sowie die Bearbeitung inner- und außerschulischer Schnittstellen.

Projektumfang
Insgesamt umfasst das Projekt „Mobbing-Interventions-Team in der Schule“ eine Auftaktveranstaltung, fünf Ausbildungsmodule für Lehrkräfte/Schulsozialpädagogen und 3 Netzwerknachmittage.
Das Vorhaben erstreckt sich insgesamt über ein Schuljahr. Darüber hinaus kann die Schule auch Ergänzungsangebote der NLSchB (z.B. SchiLF, Unterstützung bei der Umsetzung und Implementierung, Vorstellen des MIT in DB) in Anspruch nehmen.

Ein Jahr nach Ende der MIT-Fortbildung findet ein weiteres Treffen der ausgebildeten MITs statt. Der Termin wird mit den Teilnehmenden vereinbart. In diesem Nachtreffen geht es um Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und neue Impulse. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Themenwünsche einbringen.

Bitte wählen Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung, an welchen Fortbildungsbausteinen (Auftaktveranstaltung, 5 Ausbildungsmodule, 3 Netzwerktreffen) Sie teilnehmen möchten. Aufgrund dieser Auswahl wird auch die Rechnungsstellung erfolgen.


1. Auftaktveranstaltung
Am 10.09.2020 im Hotel Park Soltau für Schulleiterinnen und Schulleiter und die zukünftigen MITs
15:00 - 18:00 Uhr
Diese halbtägige Veranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Thema Mobbing in der Schule.

Kosten: 30,-- € p. P. , inkl. Getränke

2. 5 Ausbildungsmodule
im Hotel Park Soltau für zukünftige Mitglieder des MITs
jeweils 9.30-17.30 Uhr

1. Modul - 30.09.2020
2. Modul - 12.11.2020
3. Modul - 16.12.2020
4. Modul - 11.02.2021
5. Modul - 24.03.2021

Kosten: 310,-- € p. P. , inkl. Mittagessen und Getränke


3. Netzwerktreffen
in einer der teilnehmenden Schulen für Schulleiterinnen/Schulleiter und zukünftige Mitglieder des MITs, jeweils 15.00-18.00 Uhr

1. Netzwerktreffen – Mittwoch, den 25.11.2020
2. Netzwerktreffen – Mittwoch, den 03.03.2021
3. Netzwerktreffen – Mittwoch, den 21.04.2021

Die Netzwerktreffen sind kostenfrei.


Anmeldungsvoraussetzungen
Damit sich in jeder Schule ein Mobbing-Interventions-Team bilden kann, meldet die Schule zwei bis vier Personen zur Teilnahme an. Vorrangig sollten die Teilnehmer aus dem Kreis der Beratungslehrkräfte, Schulmediatoren/innen und Schulsozialpädagogen/innen stammen.
In jedem Fall sollten Vorerfahrungen im Bereich des sozialen Lernens vorhanden sein. Zum Gelingen des Projektes in der Schule trägt die Teilnahme der Schulleiterinnen und Schulleiter an den insgesamt vier Nachmittagsveranstaltungen wesentlich bei.
Sollte eine Teilnahme nicht möglich sein, können alternativ Stellvertreter/innen oder andere Leitungsverantwortliche der Schule angemeldet werden.
Die Anschaffung des folgenden Buches wird als Arbeitsgrundlage dringend empfohlen: Gerlach, M./Sengpiel, J.: Mobbing-Interventions-Teams in der Schule. Praxishandbuch für nachhaltige Prävention und Intervention. Carl Link 2017. ISBN 978-3-556-06274-6. € 49,90

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, stehe ich Ihnen gerne bereits im Vorfeld der Entscheidungsfindung für Rückfragen zur Verfügung. Dies gilt selbstverständlich auch für allgemeine, den Themenkreis Prävention betreffende Fragestellungen.

Projektleitung:
Gesine Hahn
Regionalabteilung Lüneburg
Tel.: 04131 60342-21
Gesine.Hahn@nlschb.niedersachsen.de


Wichtiger Hinweis:
Die Qualifizierungsmodule können nur wahrgenommen werden, wenn sich die Schule ebenfalls zu den Netzwerktreffen und der Auftaktveranstaltung anmeldet!


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Einladung
Die Einladung zur Veranstaltung erhalten Sie nach dem Meldeschluss.
Teilnahmebedingungen
Bitte beachten Sie, dass Sie mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung die „Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums für regionale Lehrkräftefortbildung der Leuphana Universität Lüneburg (KLG)“ akzeptieren.

Bitte beachten Sie insbesondere die Bedingungen für einen Rücktritt von der Veranstaltung:
Rücktritt
Ein kostenloser Rücktritt ist bis zum Meldeschluss möglich und erfolgt per E-Mail an das Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung (KLG): komze@leuphana.de
Für die gemeldete Person kann im Falle der Verhinderung eine geeignete Ersatzperson mit allen erforderlichen Daten benannt werden. Die Änderung ist dem Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung (KLG) per E-Mail mitzuteilen.

Sie finden die Teilnahmebedingungen unter:

http://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/fakultaet1/lehrerfortbildung/files/Teilnahmebedingungen_und_Vertraege/Teilnahmebedingungen.pdf

Schlagworte: Mobbing, Mobbing-Interventions-Team, MIT,
Zielsetzung
Die teilnehmenden Schulen werden bei der Erreichung folgender Ziele unterstützt: - Stärkung einer Schulkultur der Achtsamkeit und Wertschätzung - Ausbau und Stärkung des schuleigenen Beratungs- und Unterstützungsangebotes im Rahmen des Sicherheits- und Präventionskonzeptes der Schule - Schaffung einer Anlaufstelle in der Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte u.a. zur frühzeitigen Erkennung von möglichen Mobbingprozessen unter Schülerinnen und Schülern - Entwicklung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen Mobbing unter Schülerinnen und Schülern Qualitätsentwicklung Die Etablierung des Mobbing-Interventions-Teams in der Schule im Rahmen des schuleigenen Sicherheits- und Gewaltpräventionskonzeptes (Rd.Erl. MK, MI, MJ v. 9.11.2010) professionalisiert die Schule u.a. in den Qualitätsbereichen „Lernen und Lehren“ und „Schulkultur“ des Niedersächsischen Orientierungsrahmens für Schulqualität. Berührt sind die Fragestellungen, wie die Schule Ausgrenzung und Abwertung wahrnimmt, entsprechende Maßnahmen ergreift und ein förderliches Lernklima schafft, das gekennzeichnet ist durch Achtsamkeit und Wertschätzung. Zur Schaffung eines lernförderlichen Klimas geht es u.a. um die Förderung wechselseitiger Wertschätzung und eines von Respekt und Unterstützung geprägten Umganges miteinander. Grundlegend hierfür ist die Stärkung der personalen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Leuphana Universität Lüneburgi
Veranstaltungsteam
Lutz Daumann
Gesine Hahn (Leitung)
Sandra Witt
Workshops

0:00

1:00

2:00

3:00

Auftaktveranstaltung

Auftaktveranstaltung am 10.09.2020 (15:00 - 18:00)

10.09.2020 (15:00 - 18:00 Uhr)

Ausbildungsmodule

5 Ausbildungsmodule

30.09.2020 / 12.11.2020 / 16.12.2020 / 11.02.2021 / 24.03.2021 / jeweils 9:30 bis 17:30 Uhr

Netzwerktreffen

3 Netzwerktreffen

25.11.2020 / 03.03.2021 / 21.04.2021 / jeweils 15:00 bis 18:00 Uhr

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