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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

ABGESAGT Schulische Sozialarbeit: Das Spannungsfeld von Nähe und Distanz - Professionelle Beziehungsgestaltung im schulischen Kontext
Nr.
KH.2025.SO02
Dauer
1 Tag
Anfang
15.06.2020 , 09:00 Uhr
Ende
15.06.2020 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
18.05.2020
max. Teilnehmer
16
min. Teilnehmer
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
Schulische Sozialarbeiter*innen
Beschreibung
Schulische Sozialarbeit ist unter anderem Beziehungsarbeit. Der Versuch, eine Bindung zur Klientel aufzubauen oder sich vom Gegenüber abzugrenzen, kann schnell zur Herausforderung werden. Oftmals entstehen Konflikte bei der richtigen „Dosierung“ von Nähe und Distanz, was zu Grenzüberschreitungen führen kann.

Der Aufbau einer tragfähigen Beziehung erfordert ein hohes Maß an Vertrauen und Einfühlungsvermögen und damit auch ein gewisses Maß an emotionaler Nähe. Gleichzeitig ist es sinnvoll, professionelle Distanz zu Personen und Problemen der Zielgruppe zu haben, da zu viel Nähe zur Folge haben kann, dass man sich zu sehr mit den Problemen identifiziert. Ist die Distanz zu groß, kann der Eindruck der Gleichgültigkeit entstehen, die die Zielgruppe als Desinteresse oder Ablehnung wahrnimmt. Wie viel Nähe notwendig und welches Maß an Distanz erforderlich ist, hängt von einer Reihe Faktoren ab - dem konkreten Arbeitsfeld und dem Klientel, aber auch von ganz persönlichen, individuellen Faktoren.

Diese Fortbildung soll Anregungen geben, das individuelle, optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zu finden, um angemessen und wirksam in der schulischen Sozialarbeit zu agieren.

Inhalt
• Reflexion des eigenen Verständnisses von Nähe und Distanz in der schulischen Sozialarbeit
• Echtheit und Authentizität, Akzeptanz und positive Wertschätzung, Einfühlendes Verstehen und Empathie als Grundorientierungen in „helfenden Berufen“
• Wie nah ist nah genug?
• Grenzen finden und durchsetzen
• Strategien zur Wahrung eines angemessenen Nähe-Distanz-Verhältnisses

Eigene "Fälle" aus der Schulpraxis können gerne mitgebracht werden.

Die Dozentin Jenny Lutz ist Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin IACC, Psychodrama-Leader IACC und ist seit vielen Jahren mit dem Themenfeld befasst (u.a. an der Leibniz Universität Hannover).

Vorausgesetzt, dass die entsprechenden Haushaltsmittel für 2020 freigegeben werden, fallen keine Teilnahmegebühren an. Unter dieser Bedingung wird die Veranstaltung als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist damit kostenfrei. Reisekosten können dann im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen erstattet werden (Bundesreisekostengesetz BRKG in der jeweils für Niedersachsen geltenden Fassung). Sollte eine Bereitstellung der Haushaltsmittel für 2020 nicht erfolgen, müssen wir die anfallenden Kosten leider auf die entsendenden Schulen umlegen.

Soweit erforderlich, beantragen Sie bitte die Dienstreisegenehmigung bei der für Sie zuständigen Dienststelle (Dienststelle der Lehrkräfte ist die Schulleiterin bzw. der Schulleiter). Die entsprechenden Formulare hat die NLSchB hier eingestellt: http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/service/formulare
Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an:
https://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/teilnahmebedingungen.html

Zielsetzung
Diese Fortbildung soll Anregungen geben, das individuelle, optimale Verhältnis von Nähe und Distanz zu finden, um angemessen und wirksam in der schulischen Sozialarbeit zu agieren.
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - uniplus Lehrerfortbildungi
verantwortlich

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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