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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Abrufangebote des Netzwerks der Fächer Latein und Griechisch zu diversen Themen. Durchführung in allen Regionalabteilungen möglich.
Nr.
KH.AA.7
Dauer
nach Absprache
Anfang
nach Absprache
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
Keine Angabe
Kosten
nach Absprache
Adressaten
Lehrkräfte / Fachgruppen der Sprachen Latein und Griechisch
Beschreibung
Die Fortbildungsangebote des Netzwerkes Latein und Griechisch sollen Anregungen dazu geben, wie die Kerncurricula I und II der Alten Sprachen in der Unterrichtspraxis umgesetzt werden können.

Die Fortbildungsangebote sind in modularer Form in der Regel für die Durchführung an einem Nachmittag (vormittags nur im Rahmen einer SchiLf) ausgelegt. Kurzmodule, z.B. "Interpretationskompetenz", sind für einen halben Nachmittag gedacht und können ggf. mit anderen Modulen kombiniert werden.

Es ist geplant, das Fortbildungsangebot bei Bedarf zu ergänzen. Vorschläge aus der Lehrerschaft sind an die Fachberaterin bzw. den Fachberater oder direkt an die Netzwerkkoordination zu richten.

Die einzelnen Fortbildungsmodule werden in der Regel von den Erstellertandems (Multiplikatorinnen und Multiplikatoren) über die Fachberaterin bzw. den Fachberater für Latein/Griechisch der jeweiligen Landesschulbehörde angeboten. Die weitere Organisation erfolgt über die Landesschulbehörde und die Kompetenzzentren. Die Module sind auch als Abrufangebote in die VeDaB eingestellt.

Wie ist bei Interesse einer Fachgruppe an einem Fortbildungsmodul zu verfahren?
Die Anfrage erfolgt bei der zuständigen Fachberaterin bzw. dem zuständigen Fachberater (ggf. können auch im Vorfeld mit anderen interessierten Schulen Absprachen getroffen werden, um die Teilnehmerzahl zu erhöhen):

• LSchB BS: sylvia.thiele@nlschb.de
• LSchB H: dirk.boberg@nlschb.de (Netzwerkkoordinator)
• LSchB LG: frank.wittchow@nlschb.de
• LSchB OS: thilo.henschen@nlschb.de
• Landesfachberater Griechisch: stefan.gieseke@nlschb.de

Alternativ:
Die Anfrage erfolgt über die Schulleitung, wobei die Schulleitung eine "Unterstützung der fachgebundenen Unterrichtsentwicklung" über das Internet-Portal B&U beantragt.
http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/bu/schulen/unterricht-faecher

In Frage kommende Themen zum Abruf:

Außerschulische Lernorte (für einen ganzen Nachmittag)
Dieses Modul stellt mehrere Möglichkeiten der Nutzung von archäologischen Stätten, Museen und anderen außerschulischen Lernorten vor, um insbesondere die Kulturkompetenzen angemessen zu erarbeiten. Die Beispiele von verschiedenen Fahrten für mehrere Jahrgangsstufen verdeutlichen den Unterschied zwischen Exkursionen und Erkundungen und sind mit umfangreichen Begleitmaterialien für die praktische Umsetzung angereichert.
Leitung: Herr Dr. F. Goldmann (Felix-Klein-Gymnasium Göttingen), Herr K. Oltshausen (Gymnasium Hankensbüttel)

Latine loqui et scribere – aktivsprachliche Elemente im Lateinunterricht (für einen ganzen Nachmittag)
Hören, Sprechen, kreatives Schreiben und Handeln sind selbstverständliche Elemente des modernen Fremdsprachenunterrichts, bedeuten in der traditionellen ‚Reflexionssprache Latein‘ aber eher ungewohntes Terrain. Dieses Modul will dieses Terrain erschließen und dabei aufzeigen, wie wir dadurch die angeborene Fähigkeit eines Jeden nutzen können, Sprachkompetenz schnell und nachhaltig zu erwerben. Beispiele erwerbsorientierter Ansätze zu Grammatik, Wortschatz und Textproduktion zeigen, wie man (z.B. durch Bilder, Pantomime und Tandemkarten) Motivation, Schüleraktivierung und intellektuelle Leistbarkeit mit dem Ziel fachlicher und zeitlicher Effizienz verbinden kann. Die Teilnehmer erhalten dann die Möglichkeit, erste eigene Erfahrungen zu sammeln. Aktive Mitarbeit ist gefragt!
Leitung: Frau Dr. U. Bethlehem (Gymnasium Groß Ilsede), Frau S. Thiele (Wilhelm-Gymnasium Braunschweig)

Möglichkeiten der Textvorerschließung (für einen ganzen Nachmittag)
Nach einem Überblick über gängige Dekodierungsverfahren werden in der Fortbildung zwei Ansätze genauer vorgestellt und an Textbeispielen erläutert: die satzübergreifende Vorerschließung auf der Basis der Textgrammatik und ein Verfahren zur Analyse der Einzelsatzsyntax. Empfohlen wird ein am einzelnen Text und der jeweiligen unterrichtlichen Situation orientierter Methodenmix. Je nach den Wünschen der Teilnehmenden kann die Auswahl einer passenden Vorerschließungsstrategie an weiteren Textbeispielen vorgeführt oder in einer Arbeitsphase erprobt werden.
Leitung: Frau S. Refflinghaus, Herr Dr. F. Wittchow (beide Cato Bontjes van Beek-Gymnasium Achim)

Aufbau von Interpretationskompetenz (für einen halben Nachmittag)
In diesem Modul werden Vorschläge gemacht, wie von den ersten Lateinstunden an bis zum Abitur die Fertigkeit von Schülerinnen und Schülern, lateinische Texte adäquat zu analysieren und zu deuten, aufgebaut werden kann. Hierbei werden den Schülerinnen und Schülern Kriterien vermittelt, die sie in ihrer Interpretationsarbeit zunehmend selbstständig agieren lassen. Ebenfalls thematisiert werden Möglichkeiten der produktionsorientierten Interpretation sowie die Einbindung der Basiskompetenzen. Inwieweit die literatur- und sprachwissenschaftlichen Grundlagen der Interpretationspraxis aufgezeigt und Arbeitsphasen in die Fortbildung integriert werden sollen, kann mit dem Referenten abgesprochen werden.
Leitung: Herr D. Boberg (Goethe-Gymnasium Hildesheim)

Der unterrichtspraktische Umgang mit den Basiskompetenzen (Profile A und B) in der Qualifikationsphase (für einen ganzen Nachmittag)
Es soll gezeigt werden, wie die Erarbeitung bzw. Sicherung der Basiskompetenzen (Profile A und B) im leitthemenbezogenen Unterricht in der Qualifikationsphase erfolgen könnte. Vorgestellt werden
a) Methoden und Strategien der Wortschatz- und Grammatikarbeit in der Lektürephase,
b) Materialien, die (teilweise bezogen auf bestimmte Leitthemen, teilweise unabhängig davon) im Unterricht direkt eingesetzt werden können.
Leitung: Frau B. Breuer (Gymnasium Bremervörde)

Binnendifferenzierung im Lateinunterricht (für einen ganzen Nachmittag)
Das Modul gibt einen kurzen Überblick über die Ziele binnendifferenzierten Unterrichts und vermittelt anhand konkreter Beispiele (Spracherwerbsphase und Lektürephase) Unterrichtsmodelle und Materialangebote. Der Bezug zum Kompetenzerwerb wird durch Möglichkeiten der Selbstanalyse (Förderung von Metakognition) für Schülerinnen und Schüler hergestellt.
Leitung: Frau S. Refflinghaus, Herr Dr. F. Wittchow (beide Cato Bontjes van Beek-Gymnasium Achim)

Zielsetzung
Anregungen und Praxisbeispiele für die Umsetzung der Kerncurricula I und II im Unterricht der Alten Sprachen Latein und Griechisch
Schulform

Gymnasium,

Integrierte Gesamtschule,

Kooperative Gesamtschule

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - Lehrerfortbildungi
verantwortlich

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