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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Umgang mit psychischen Störungen in der Schule Teil II: Internalisierendes Problemverhalten (z.B. Depressionen, Angststörungen sowie Trauma- und Traumafolgestörungen)
Nr.
KVEC.20.24.087R
Dauer
Ganztag
Anfang
09.06.2020 , 09:00 Uhr
Ende
09.06.2020 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
26.05.2020
max. Teilnehmer
20
min. Teilnehmer
10
Kosten
kostenlos
Beschreibung
Im Gegensatz zu externalisierendem Problemverhalten bekommen Sie von internalisierendem Problemverhalten weniger mit - häufig sehen wir nur die Spitze des Eisbergs. Dabei sind die Zahlen erschreckend hoch. Knapp 20 % der Jugendlichen leiden an Symptomen einer Depression, gute 10 % an einer Angststörung, etwa 8 % an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (hier sind noch nicht die Zahlen der Kriegsflüchtlinge berücksichtigt). Sichtbar werden diese Störungenbilder in der Schule dadurch, dass die Kinder und Jugendlichen sozial am Rande stehen, mut- und antriebslos sind - in Extremfällen führen sie zur Vermeidung von Schule (Absentismus) oder gar zur Suizidalität.

Wie können Sie als Lehrer*innen diese Störungsbilder erkennen? Was ist noch normal und ab wann sollten Sie alarmiert sein? Wie können Sie mit dem Auftreten in Schule und Unterricht umgehen? Wie können Sie diese Schüler*innen unterstützen? Was ist für die Elternkommunikation wichtig? Wo bekommen Sie Unterstützung? Wo sind Ihre (Rollen-)Grenzen?

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.
Zielsetzung
Ziel der Fortbildung ist es, Ihnen Wissen über und Strategien zum Umgang mit diesen Krankheitsbildern an die Hand zugeben, die praxistauglich und für Schule und Unterricht relevant sind.
Schulform

Sek I-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Vechta i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Dr. Marcus Eckert (Leitung)
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