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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Unterricht in den Sprachförderklassen der neuen Berufseinstiegsschule
Nr.
20.07.43
Dauer
1Tag
Anfang
19.02.2020 , 10:00 Uhr
Ende
19.02.2020 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
30.01.2020
max. Teilnehmer
25
min. Teilnehmer
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
Geschlossener Teilnehmerkreis: Lehrkräfte, die in Berufseinstiegsklassen, Sprachförderklassen unterrichten oder unterrichten werden, optimal wäre eine Kombination aus Fachpraxis- und Fachtheorie-Lehrkraft aus folgenden Schulen: Elisabeth-Selbert-Schule Hameln, Eugen-Reintjes-Schule Hameln, BBS des Landkreises Hameln-Pyrmont - Handelslehranstalt - , Werner-von Siemens-Schule Hildesheim, BBS Alfeld, Michelsenschule Hildesheim, Walter-Gropius-Schule Hildesheim, Herrmann-Nohl-Schule Hildesheim, Friedrich-LIst-Schule Hildesheim, Fachschule Holztechnik und Gestaltung Hildesheim, Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Hildesheim, BBS 11 der Region Hannover, BBS Handel der Region Hannover, BBS 14 der Region Hannover.
Beschreibung
Zur Integration neu eingereister Jugendlicher sowie für Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Sprachförderbedarf werden im Rahmen der neu konzipierten Berufseinstiegsschule speziell auf den Förderbedarf der jungen Menschen ausgerichtete Sprach- und Integrationsklassen eingerichtet.
In einer umfassenden Fortbildungsreihe erhalten berufsbildende Lehrkräfte, die in diesen Sprachförderklassen der Berufseinstiegsschule unterrichten, notwendiges Hintergrundwissen, strategische Hilfestellungen und Unterstützung in der Planung und Durchführung ihres Unterrichtes.
.
Das Fortbildungsangebot richtet sich jeweils an bestimmte berufsbildende Schulen
einer Region (siehe Adressatenkreis).
In fünf unterschiedlichen Fortbildungen werden zwei Lehrkräfte der jeweiligen berufsbildenden Schulen sensibilisiert und vorbereitet, um den Anforderungen des Unterrichtens in den Sprachförderklassen gerecht zu werden.

Hinweis: Es ist keine DaZ/DaF-Fortbildung!

Die Teilnahme einer Fachpraxis- gemeinsam mit einer Fachtheorie-Lehrkraft von einer
BBS wäre optimal. Wünschenswert wäre auch, wenn das Lehrkräfteteam der ersten
Fortbildung an allen weiteren Fortbildungen teilnimmt.

Inhalt Fortbildung I
1. Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Sprachförderung in der neuen BES 2020
2. Umgang der Lehrkräfte mit kultureller Vielfalt in den Sprachförderklassen
(Auffälligkeiten – Anpassungsstörungen - Traumafolgeerscheinungen)
3. Austausch über den Umgang mit Sprachlernern in der BES


Inhalte weiterer Fortbildungen:
- Eingangs- und Ausgangsdiagnostik, verbindliche Eingangsberatung
- Individuelle Förderpläne, Operatoren DAZ
- Materialienpool, Netzwerke
- sprachsensibler Fachunterricht, DSD I PRO
- ...


Mitgebrachte elektronische Geräte sind nicht über das NLQ versichert.

Die erforderlichen Kosten (inkl. Reisekosten) nach den Bestimmungen der Niedersächsischen Reisekostenverordnung werden vom NLQ übernommen.
Zielsetzung
Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten Basiswissen zur Organisation und Durchführung des Sprachförderunterrichtes in der neuen Berufseinstiegsschule. Daraus können Strukturen und Handlungsoptionen für den Unterricht an Ihrer Schule abgeleitet werden. Sie werden durch die Schulpsychologie sensibilisiert, mögliche Verhaltensmuster der Schülerinnen und Schüler zu Auffälligkeiten, Anpassungsstörungen und eventuellen Traumafolgeerscheinungen wahrzunehmen, und verfügen über angemessene Handlungsstrategien als Lehrkraft in Sprachförderklassen. Regionale Besonderheiten und bisherige Erfahrungen im Umgang mit Sprachlernern in der BES werden untereinander ausgetauscht und mit dem Leitungsteam erörtert.
Schulform

Berufsbildende Schulen

Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Daniel Brehme
Diplom Psychologin Inga Henze
Olga Mennecke (Leitung)
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