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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Demokratisch gestalten: Umgang mit Ausgrenzungs- und Integrationsprozessen - Entspannter Arbeiten in Klasse und Kollegium
Nr.
KH.950.D01
Dauer
k.A.
Anfang
11.12.2019 , 09:00 Uhr
Ende
11.12.2019 , 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
20.11.2019
max. Teilnehmer
18
min. Teilnehmer
10
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrer*innen und pädagogisches Fachpersonal
Beschreibung
Schubsen, Ärgern, Beschimpfen, Diskriminieren, Hintergehen, Ausspielen oder sich eigene Vorteile auf Kosten anderer verschaffen sind im Schulalltag oftmals an der Tagesordnung. Ferner gilt zwar der pädagogische Grundsatz alle Schüler*innen gleich zu behandeln und ein gutes Verhältnis zu den Kolleg*innen zu pflegen, aber auch dies lässt sich in der Realität häufig nicht zufriedenstellend umsetzen. Dieses Ungleichgewicht muss nicht als gegeben akzeptiert werden. Es gibt Möglichkeiten, Handwerkzeug und konkrete Ansätze diesem oftmals unbefriedigenden Zustand zu begegnen. Darüber hinaus kann ein essentieller Beitrag zu einer zufriedenen und glücklichen Schulatmosphäre geleistet werden.

In der Veranstaltung setzen wir uns mit Ausgrenzung sowie den Ursachen und integrativen Interventionsmöglichkeiten auseinander. Dabei fokussieren wir auf das Erkennen von Ausgrenzungsmechanismen, die Reflektion der eigenen Haltung sowie Handlungsmöglichkeiten.

Die Stärkung der Klassengemeinschaft und des Kollegiums sowie individuelle Resilienz beschreiben dabei die Ziele des Seminars im Rahmen einer konsequenten Arbeit gegen Ausgrenzung. Zu diesem Zweck wird die Konfliktaustragung anhand von Werte- oder Kulturkonflikten beispielhaft illustriert und praxisnah eingeübt. Letztlich soll die Wahrnehmung von Anpassungs- oder Abspaltungsverhalten, als Reaktion auf Ausgrenzung z.B. in Form von Diskriminierung oder Mobbing geschärft werden.

Entlang der Beispiele aus dem Kreis der Teilnehmenden werden lebendige Übungen durchgeführt und die theoretischen Grundlagen fortwährend praktisch erprobt.

Der Dozent Christoph Pinkert ist Trainer und Dozent
für Friedensbildung; ATCC© Trainer für transkulturelles Lernen und konstruktive Konfliktbearbeitung; Friedens- und Konfliktforscher (M.P.S.); Religionswissenschaftler (M.A.)

Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist damit kostenfrei. Reisekosten werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen erstattet (Bundesreisekostengesetz BRKG in der jeweils für Niedersachsen geltenden Fassung). Soweit erforderlich, beantragen Sie bitte die Dienstreisegenehmigung bei der für Sie zuständigen Dienststelle (Dienststelle der Lehrkräfte ist die Schulleiterin bzw. der Schulleiter). Die entsprechenden Formulare hat die NLSchB hier eingestellt: http://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/service/formulare
Es gelten die Bedingungen für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzzentrums Lehrerfortbildung der Leibniz Universität Hannover (KH). Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennen Sie diese Bedingungen an:
https://www.lehrerbildung.uni-hannover.de/teilnahmebedingungen.html

Zielsetzung
Die Stärkung der Klassengemeinschaft und des Kollegiums sowie individuelle Resilienz beschreiben die Ziele des Seminars im Rahmen einer konsequenten Arbeit gegen Ausgrenzung
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - Lehrerfortbildungi
verantwortlich
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