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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fachtag - "Inklusion erfolgreich im Schulalltag gestalten (Teil II)"
Nr.
KBED19.48.113
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
26.11.2019 , 09:00 Uhr
Ende
26.11.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
12.11.2019
max. Teilnehmer
50
min. Teilnehmer
25
Kosten
kostenfrei - inkl. Verpflegung
Adressaten
Sek.I-Lehrkräfte, Sonderpädagog(inn)en, Schulsozialarbeitende, Pädagogische Mitarbeitende des Landkreises und der Stadt Osterholz.
Beschreibung
Der Fachtag „Inklusion – im Schulalltag erfolgreich gestalten-Teil II“ orientiert sich u.a. an die Themenbereiche aus dem 1. Fachtag im Februar 2019, die im Themenspeicher der Teilnehmenden genannt wurden. Die Workshops sollen den Kolleg*innen die Möglichkeit geben, sich noch intensiver mit spezifischen Themen auseinander zu setzen. Die eigenen bereits gemachten Erfahrungen, die gemeinsame inhaltliche Auseinandersetzung in den Workshops, der kollegiale Austausch sollen zum weiteren Gelingen der Inklusion im Landkreis Osterholz beitragen. Durch den Fachtag können eine Vielzahl von wertvollen Hinweisen, hilfreiche pädagogische Ideen und fachliche Impulse entstehen. Die neu gewonnen Anreize sollten Grundlage zu regionalen Arbeitsgruppen werden, um über den Fachtag hinaus die gute Gelingensbedingungen im inklusiven Unterricht weiter zu entwickeln.

Ablauf:
08:30 Uhr Ankunft bei Stehkaffee
09:00 Uhr Begrüßung und Einführung
09:30 Uhr Arbeit in den Workshops - inkl. Kaffeepause
13:00 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Schulinterne Planungen
15:00 Uhr Kaffeepause
15:25 Uhr Plenum – Ergebnispräsentation, Abschluss
16:00 Uhr Ende

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Bitte wählen Sie im Rahmen Ihrer Anmeldung EINEN der genannten Workshops aus, da diese gleichzeitig stattfinden.
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Workshop 1
„Förderplanung“


Die Förderplanung ist für Kinder mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf die Grundlage der Lernentwicklung und damit der Unterrichtsgestaltung sowie der entsprechenden Leistungsbeurteilung. Die Ermittlung des aktuellen Lernstandes und die daraus resultierenden Ziele und Maßnahmen bilden das Herzstück dabei. Wie aber gestalte ich diesen Prozess? Wie genau ist die Förderplanung aufgebaut? In welchen Abständen aktualisiere ich sie? Wer ist daran beteiligt? Und was mache ich, wenn die Ziele nicht erreicht werden? All diesen Fragen soll in diesem Workshop auf den Grund gegangen werden.
Neben den Grundlagen der Förderplanung und Hinweisen zu förderdiagnostischen Maßnahmen soll es konkret um die Bearbeitung von Fallbeispielen und „eigenen Fällen“ gehen, so dass die Teilnehmenden konkrete Ideen für die Erstellung und Weiterführung von Förderplänen erhalten.
Für die Arbeit in multiprofessionellen Teams bietet sich die Methode der „Kooperativen Erstellung und Fortschreibung von Förderplänen“ (KEFF) an. Dies ist eine sehr strukturierte Methode, alle Professionen mit einzubeziehen, um die pädagogische Arbeit systematisch planen, koordinieren und evaluieren zu können. Dies Methode soll kurz vorgestellt und kann in Ansätzen erprobt werden, um zu entscheiden, in welchen Fällen sie sinnvoll eingesetzt werden kann

Ziel des Workshops sind neben dem Kennenlernen der Grundlagen und Gütekriterien von Förderplänen sowie einer Methode zur kooperativen Erstellung und Fortschreibung von Förderplänen auch die konkrete Arbeit an Fallbeispielen und „eigenen Fällen“. Mit der praktischen Auseinandersetzung von Inhalten und konkreten Fällen werden die Kenntnisse vertieft und der Nutzen der kollegialen Beratung sichtbar gemacht.

Referentin: Oda Lade, RZI-Leitung Landkreis Stade

Workshop 2
"Classroom-Management als Basis eines störungsfreien Unterrichts"


Das Ziel und Anliegen jeder pädagogischen Fachkraft ist es, den Unterricht für die Schülerinnen und Schüler interessant und lehrreich zu gestalten. Oftmals wird dies jedoch durch Störungen und Unterbrechungen erschwert. Durch eine gut geplante Klassenführung (Classroom-Management) kann diesen Unterbrechungen vorgebeugt werden.

Der Workshop dient als eine Einführung, wie eine gelungene Vermittlung von Regeln und Ritualen in den Unterricht aussehen sollte und greift dabei auf lernpsychologische Grundlagen zurück. Es wird diskutiert, welche typischen Fehler bei der Umsetzung von Regeln und Ritualen häufig gemacht und wie diesen begegnet werden kann. Die Teilnehmenden sollen durch den Workshop die Möglichkeit erhalten, sich durch die vorgestellten und diskutierten Inhalte kritisch mit ihrer eigenen Unterrichtsgestaltung auseinanderzusetzen und ggfs. Verbesserungsmöglichkeiten zu entdecken.

Referentin: Ira-Katharina Petras, Klinische Psychologie

Workshop 3
"Feedback & Leistungsbeurteilung im inklusiven Unterricht"


Es geht um den Kern der pädagogischen Arbeit - Wie kann eine unterstützende Leistungsbeurteilung und ein förderliches Feedback aussehen?
Der Workshop bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen und Impulse, um auf diese Frage eine persönliche Antwort zu finden. Schwerpunktmäßig geht es um die Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich Lernen.

Referenten: Timm Wallott, Andreas Schaefer, Fachberater für Unterrichtsqualität

Workshop 4
„Wenn es schwierig wird …“


Wie können wir Verhaltensproblemen in der Schule begegnen? Wie nehme ich meine Schüler wahr? Wie reagiere ich in schwierigen Situationen? Wie kann ich solche Situationen vermeiden?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops. Dabei geht es nicht um fertige Rezepte, sondern viel mehr um Denkanstöße und eine Erweiterung des eigenen Handlungsrepertoires. Eine gute Organisation des Unterrichts, respektvolle Beziehungen zu den Lernenden, eine abgestimmte Einführung von Regeln und Ritualen, eine abgestimmte Förderplanung können sich unmittelbar auswirken.
In diesem Workshop werden Anregungen und Impulse gegeben,
• sich mit verschiedenen Sichtweisen und der Bedeutung von Beziehungsgestaltung im System Schule auseinanderzusetzen
• proaktive Strategien und präventive Modelle kennen zu lernen
• das Repertoire von Interventionsmöglichkeiten zu erweitern.

Referentinnen: Petra Röpken und Grit Hopf, Fachberaterinnen für Unterrichtsqualität der NLSchB

Workshop 5
„Stimmtraining für Berufssprechende


Die Teilnehmenden erhalten einen kurzen Einblick in Anatomie und Funktion des Stimmapparates, erhalten theoretische und praktische Unterweisungen in Stimm- und Atemtechnik und Tipps zur Stimmhygiene. Weiterhin sollen die Teilnehmenden für stimmbelastende Situationen im Berufsalltag sensibilisiert werden und zur
Lösungssuche angeregt werden.
Die Teilnehmenden sollen gesunde von kranken Stimmen unterscheiden können, die eigene Stimme beurteilen können, stimmbelastende Situationen erkennen und erlernen, durch geeignete Maßnahmen der Stimmhygiene und /oder Stimm- und Atemtechnik die eigene Stimme ökonomisch und stimmschonend zu gebrauchen.

Ziel ist der Erhalt der gesunden Stimme im Beruf.
Neben theoretischen Inputsituationen, stehen vor allen Übungen in der Klein- und Großgruppe im Vordergrund, die durch ein Coaching begleitet werden. Alle Teilnehmenden erhalten ein Script, in dem die Übungen zum späteren Gebrauch aufgelistet sind.

Referentin: Christiane Wellmann,
Dipl. Sprachheilpädagogin, Sprachtherapeutin

„Diese Veranstaltung bezieht sich auf das niedersächsische Curriculum zur Fortbildung der Lehrkräfte zur inklusiven Schule und wird vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert.“
(BFI = Begleitende Fortbildung Inklusion)

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Reisekosten werden im Rahmen der bereitgestellten Haushaltsmittel auf Antrag an Lehrkräfte ÖFFENTLICHER Schulen erstattet. Das entsprechende Formular finden Sie hier: http://www.extra.formularservice.niedersachsen.de/cdmextra/cfs/eject/pdf/427.pdf?MANDANTID=5&FORMUID=035_002n
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Wichtiger Hinweis:
Die Einladung zur Veranstaltung erfolgt nach dem Anmeldeschluss, i. d. R. ca. 14 Tage
vor Veranstaltungsbeginn per e-mail. Eine Absage der Veranstaltung erfolgt im gleichen Zeitraum.
Dienstrechtl. Versicherungsschutz wird gewährt, wenn eine Genehmigung der Schulleitung vorliegt.
Bitte beachten Sie, dass Sie mit Ihrer Anmeldung zu dieser Veranstaltung die *Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an Veranstaltungen* akzeptieren. Sie finden die Bedingungen unter:
http://kompetenzzentrum.ev-bildungszentrum.de/teilnahmebedingungen/
Zielsetzung
Die Teilnehmenden bekommen eine Übersicht über die für Sie relevanten Aufgaben im inklusiven Unterricht. Praktische Handlungsmöglichkeiten sollen den Lehrkräften ermöglichen, durch Einrichtung von Arbeitskreisen, spezifische Bereiche der Inklusion weiter zu entwickeln und in ihrem Schulkonzept zu implementieren und zu leben.
Schulform

Sek I-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Bad Bederkesa Ev. Bildungszentrum i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Ralf Dreger (Leitung)
Grit Hopf
Oda Lade
Ira-Katharina Petras
Petra Röpken
Andreas Schaefer
Timm Wallott
Christiane Wellmann
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