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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Erstellung eines Medienbildungskonzeptes (MBK) für Grundschulen im Rahmen des Digitalpaktes
Nr.
MZEL19.35.01
Dauer
7
In Zusammenarbeit mit
Benedikt Heitmann, Gerd Höckner, Michael Potthast, Peter Scholz
Rhythmus
1
Anfang
04.09.2019 , 09:00 Uhr
Ende
04.09.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
28.08.2019
max. Teilnehmer
60
min. Teilnehmer
30
Kosten
kostenlos
Adressaten
Vertreter der Grundschulen der Bereiche des Medienzentrums Meppen, Lingen und Nordhorn (Grafschaft Bentheim)
Beschreibung
Um an die Gelder des Digitalpaktes zu gelangen, müssen alle Schulen den antragstellenden Trägern ein Medienbildungskonzept (MBK) vorlegen. Aufgrund ihrer Größe verfügen Grundschulen über geringere personelle Ressourcen als die weiterführenden Schulen. Daher ist es sinnvoll, dass die Grundschulen ihre Kräfte bündeln und bei dieser Aufgabe zusammenarbeiten. Denn es geht ja nicht darum, dass jede Schule das „MBK-Rad“ neu erfindet. Andererseits ist es von zentraler Bedeutung, dass das Medienbildungskonzept aus der einzelnen Schule organisch wächst und dann auch gelebt und umgesetzt wird. Insofern ist es wichtig, dass jede Schule etwas „Eigenes“ entwickelt, welches auch auf die zeitlichen Ressourcen der Lehrer abgestimmt ist. Bei der Erstellung eines Medienbildungskonzeptes besteht kein Zeitdruck, weil die Fördergelder des Digitalpaktes noch ca. 5 Jahre abgerufen werden können. Es geht also nicht nach dem Grundsatz „Wer zuerst kommt, mahlt zu erst.“ Das Ziel der Veranstaltung ist, dass die Teilnehmer am Ende in groben Zügen ein Medienbildungskonzept erstellt haben, das dann weiter ausgearbeitet werden kann.


Inhalte der Fortbildung:

1. Einführung

A. Warum Medienbildung?
• Europäischer Referenzrahmen für digitale Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger
• KMK-Papier “Bildung in der digitalen Welt”
https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2017/Strategie_neu_2017_datum_1.pdf
• Orientierungsrahmen Medienbildung (OR) mit Kompetenzmatrix
https://www.nibis.de/orientierungsrahmen-medienbildung-in-der-schule_7223
• neue Anforderungen der Arbeitswelt
• veränderte Lernvoraussetzungen

B. Der Digitalpakt – eine Einführung

Was kann gefördert werden? Welcher zeitliche Rahmen ist gegeben? Wer kann Anträge stellen? Welche Aufgaben haben die Schulen? Welche Aufgaben haben die Träger?



2. Anleitung zur Erstellung eines Medienbildungskonzeptes für Grundschulen

A. Was ist ein Medienbildungskonzept?
Medienbildungskonzepte verbinden pädagogische, technische und organisatorische Aspekte.
Sie integrieren den Medieneinsatz in den Unterricht und bilden die Kooperationsbasis für Kollegium, Schulleitung und Schulträger.
Medienbildungskonzepte formulieren Erwartungen an Investitionsentscheidungen und bieten Planungssicherheit für Schulen. Schulintern zielt der Prozess der Medienbildungskonzeptentwicklung auf die Verbesserung des Unterrichts.
Kommunale Medienentwicklungsplanung (MEP) knüpft an die Medienkonzepte der Schulen an.
(aus Medienkompetenz in Niedersachsen - Meilensteine zum Ziel)

B. Was sollte ein Medienbildungskonzept enthalten?

Folgende Fragen sollten beantwortet werden:

- Welche Anknüpfungspunkte zur Medienbildung bestehen an der jeweiligen Schule hinsichtlich:
• des Leitbildes?
• der Ziele der Schulentwicklung?
• der Unterrichtsqualitätsentwicklung?
• der besonderen Gegebenheiten der Schule?
• der Hauscurricula?
• der bestehenden Methodenkonzepte?
- Welche Kompetenzziele im Bereich Medienbildung sollen die Schüler erreichen?

Allgemein:
Hier sollte die Kompetenzmatrix des Orientierungsrahmens Medienbildung in der Schule (Niveaustufen 1 und 2) zugrunde gelegt werden.
Fachspezifisch: Hier sollten die KC befragt werden.

- Welche Qualifizierungsmaßnahmen sind dafür für die Kolleginnen und Kollegen notwendig?

Bezug zum OR und zum KC (die Lehrer müssen diese Kompetenzen/KC-Inhalte ja vermitteln können) und zum DigCompEdu

- Wie sollen diese Ziele konkret erreicht werden? Welche zeitlichen Ressourcen haben wir? (Ganz wichtig: Man kann nur Vorhaben umsetzen, wenn man auch die nötigen zeitlichen Ressourcen dazu besitzt.)

- Welche technische Ausstattung ist dazu notwendig?

3. Erstellung von Medienbildungskonzepten durch die einzelnen Grundschulen bzw. Grundschulverbünde in Gruppenarbeit

Ziel: Am Ende der Veranstaltung sollten die Teilnehmer mit der Erstellung eines eigenen MBK angefangen sein.

Vorarbeiten der teilnehmenden Grundschulen:

Erhebung zum Ist-Stand an ihrer Schule nach einer Vorlage mit Bezug zur Kompetenzmatrix

Darstellung der möglichen Anknüpfungspunkte eines MBK an den Schulen:

• zum Leitbild
• zu den Zielen der Schulentwicklung
• zur Unterrichtsqualitätsentwicklung
• zu besonderen Gegebenheiten der Schule.


In diesem Zusammenhang wird eine Online-Umfrage durchgeführt.


Ein Angebot der Medienberatung, RKSW.
Schulform

Grundschule

Veranstalter
Medienzentrum Emsland i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Benedikt Heitmann
Gerd Höckner
Michael Potthast
Peter Scholz

Anmeldung nicht möglich: Der Anmeldeschluss ist schon vorbei

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