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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Grundlagen der Arbeit mit Hoch-Risiko-Klientel - Systemsprenger in Schule und Jugendhilfe
Nr.
KOL.2010.006
Dauer
Fr., 06.03.2020 und Sa., 07.03.2020, jeweils von 09:00 - 16:15 Uhr
Anfang
06.03.2020 , 09:00 Uhr
Ende
nach Absprache
Anmeldeschluss
06.02.2020
max. Teilnehmer
24
min. Teilnehmer
14
Kosten
kostenlos
Beschreibung
In dieser Veranstaltung wird grundlegend in den Phänomenbereich scheiternder schulischer Erziehungs(hilfe)prozesse im schulischen Handlungsfeldern eingeführt, die sich auf Grund massiv (ver-)störender Verhaltensweisen ergeben.

Die Förderung von jungen Menschen mit den unterschiedlichen Ausprägungen von massiv (ver-) störenden Verhaltensweisen scheinen die Möglichkeiten und Grenzen inklusiver Beschulung besonders auszureizen. Die individuelle Passung zwischen pädagogischen Angeboten und den Bedürfnissen dieser Zielgruppe stellt eine Herausforderung dar, der oft nur mit einzelfallorientierten, indikationsbasierten, interdisziplinär vernetzten und somit komplexen Fördersettings begegnet werden kann. Genau diese Chancen und Grenzen der Förderung und Unterstützung dieser Schüler*innen im inklusiven Setting werden im Rahmen der Veranstaltung in den Blick genommen.

Ziel der Veranstaltung ist die Reflexion der Dynamiken in diesen pädagogischen Grenzsituationen unter besonderer Berücksichtigung einer verstehenden sowie systemischen Lesart von massiv (ver-) störenden Verhaltensweisen. Es werden die Hintergründe des Gelingens und des Scheiterns der Förderung dieser Zielgruppe im Rahmen inklusiver Bildungsstrukturen erörtert und analysiert. Des Weiteren werden neue Impulse und Handlungsansätze, orientiert an konkreten Beispielen aus dem Praxisfeld, dargestellt.
Dabei muss grundlegend die Frage gestellt werden, ob inklusive Settings für diese Zielgruppe nur vor dem Hintergrund tragfähiger Rahmungen innerhalb eines gestuften Systems (sonder-) pädagogischer Förderung bestehen können.

Inhalte auf einen Blick

  • die Systemlogik des Gelingens und des Scheiterns: Delegationsmechanismen eines inklusiven Hilfesystems
  • biographische Aspekte und verstehende Zugänge zu systemsprengenden Karrieren
  • Beziehungsdynamiken in pädagogischen Grenzsituationen und institutionellen Eskalationsprozessen
  • Zur Bedeutung des Motivs Kontrolle auf Seiten der jungen Menschen und des Hilfesystems
  • Impulse für die Arbeit mit Hoch-Risiko-Klientel
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Oldenburg - Oldenburger Fortbildungszentrumi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Tijs Bolz
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