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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Regionaler Fachtag Ganztagsschule 2019: Forschend-entdeckendes Lernen in der Ganztagsschule - Ideen, Impulse, Informationen
Nr.
KVEC.19.38.146R
Dauer
1 Tag
In Zusammenarbeit mit
Niedersächsische Landesschulbehörde, RUZ Hollen, RUZ Papenburg, Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Miniphänomenta
Anfang
18.09.2019 , 09:00 Uhr
Ende
18.09.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
04.09.2019
max. Teilnehmer
80
min. Teilnehmer
30
Kosten
kostenlos
Adressaten
Diese Veranstaltung richtet sich vorrangig an Verantwortliche und interessierte Lehrkräfte im Bereich Ganztag von Schulen, die bereits Ganztagsschulen sind oder sich im Aufbau befinden. Anmelden können sich auch Beschäftigte an Schulen, die keine Lehrkräfte sind.
Beschreibung
Auch im Schuljahr 2019/2020 werden die landesweiten regionalen Fachtage Ganztagsschule (GTS) durchgeführt. Sie sollen - neben der Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung in der jeweiligen Region - vor allem dazu dienen, nachhaltige Schulentwicklungsprozesse anzuregen und Impulse für eine bildungswirksame Umsetzung an den Schulen zu geben.

In diesem Jahr steht der Fachtag Ganztagsschule der Regionalabteilung Osnabrück ganz im Zeichen des forschenden und entdeckenden Lernens in Ganztagsschulen. Die Naturwissenschaften bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das Entdecken, Experimentieren und Forschen kann zum Erkunden von Wissenswelten motivieren und selbstbestimmtes Lernen fördern. Gerade der Ganztagsraum bietet Chancen für Forscherwerkstätten, handlungsorientierte Settings und kreative Lernumgebungen.
Der Einführungsvortrag beleuchtet die Bedeutung der (Forschungs-)Frage als Herzstück des forschenden und entdeckenden Lernens. Die Workshops am Vormittag und Nachmittag und Infostände bieten spannende Beispiele und Impulse, wie sich forschend-entdeckendes Lernen im Ganztag umsetzen lässt.

Zur Klärung möglicher Fragen zur Vertragsgestaltung wird eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Abteilung 1 S der Regionalabteilung Osnabrück der Niedersächsischen Landesschulbehörde anwesend sein.
Eine Fachberaterin für Arbeitssicherheit berät u. a. bei Fragen des sicheren Experimentierens.
Koordinator*innen von Sprachbildungszentren unterstützen bei Anliegen im Bereich der Sprachbildung und Interkulturellen Bildung.

WICHTIGER HINWEIS:
Sie können an zwei Workshops teilnehmen.
Bitte wählen Sie bei der Anmeldung das Thema für den Vormittag und den Nachmittag aus!


Programmablauf

09:00 – 09:30 Ankommen, Anmeldung, Stehkaffee
09:30 – 09:45 Begrüßung
09:45 – 10:30 Impulsreferat: Linya Coers, Uni Vechta:
Die (Forschungs-)Frage als Herzstück des forschenden und entdeckenden Lernens
10:30 – 10:45 Kaffeepause
10:45 – 12:15 Workshopphase 1
12:15 – 13:30 Mittagspause und Infozeit
13:30 – 15:00 Workshopphase 2
15:00 – 15:15 Pause
15:15 – 16:00 Austausch zu offenen Fragen, Abschluss
Zielsetzung
Die Veranstaltung soll den Verantwortlichen im Bereich Ganztag die Gelegenheit geben, sich mit den Möglichkeiten des forschend-entdeckenden Lernen im Rahmen von Ganztagsschule vertiefend zu beschäftigen. Informeller Austausch und Vernetzung der Teilnehmenden spielen dabei eine große Rolle.
Schulform

beliebig,

Grundschule,

Sek I-Bereich

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Vechta i
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Monika Ahlrichs
Marina Becker-Kückens
Prof. Dr. Marco Beeken
Sabine Bertschik
Dr. Heike Brauer
Beatrix Brüning
Jan Heinemann (Leitung)
Benedikt Heitmann
Christa Jäkel
Claudia Kay
Monika Korn
Beate Lüppen
Christoph Samsen
Dr. Andreas Schmitt
Dr. Sven Sommer
Nicole Voigtländer-Kunze
Jörg Vollbrecht
Dr. rer. nat. Gabriele Weißen-Plenz
Erika Werner
Workshops

10:45

11:45

12:45

13:45

14:45

15:45

WS 1 Sicheres Experimentieren

Werner, Weißen-Plenz: WS 1 Sicheres Experimentieren

Neben grundlegenden Themen des Gefahrstoffmanagements werden schwerpunktmäßig die Bereiche Erstellung und Vermittlung von Unterweisungen bearbeitet. Zudem sollen Möglichkeit zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen vorgestellt, ausprobiert und beurteilt werden. Das Thema "Freies Experimentieren - sicher durchgeführt " wird zur Diskussion gestellt.

WS 2 Tablets als Werkzeuge in der GS

Heitmann: WS 2 Tablets als Werkzeuge im forschend-entdeckenden Lernen in der Grundschule

In diesem Workshop werden verschieden Apps vorgestellt, die im Sachunterricht zum forschend-entdeckenden Lernen eingesetzt werden können. Schwerpunkte sind multimediale Forscherbücher und kurze Erklärvideos. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene im Bereich Tablets im Unterricht sind herzlich willkommen.

WS 3 Mikroplastik

Beeken: WS 3 Mikroplastik als Thema für einen fächerübergreifenden naturwissenschaftlichen Unterricht, Sek. I

Die Entwicklungen im Bereich „Mikroplastik und seine Auswirkungen auf die Umwelt“ haben in den letzten Jahren nicht nur eine zunehmende mediale Aufmerksamkeit erfahren, sondern wurden weltweit zu einem neuen großen Forschungsgebiet. Derzeit wird diese Thematik in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft intensiv diskutiert und stellt somit eine hochaktuelle Thematik dar, die bisher jedoch nur in einem sehr geringen Umfang im schulischen Kontext umgesetzt wird. Da es für den naturwissenschaftlichen Unterricht von großer Bedeutung sein sollte, besonders aktuelle Themen aufzugreifen und für den Einsatz im experimentellen Unterricht aufzuarbeiten, werden in diesem Workshop neue Modellexperimente für den Unterricht der Sekundarstufe I vorgestellt und durchgeführt, die das Thema Mikroplastik mit einfachen Mitteln in der Schule umsetzbar machen. Ziel ist es, einen besonderen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten, indem Schülerinnen und Schüler adaptierte wissenschaftliche Experimente durchführen und somit ihre Bewertungskompetenz schulen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft dienen dabei als Basis und können mit Hilfe der entwickelten Experimente dem Unterrichtsprozess zur Verfügung gestellt werden. Zum einen wird primäres Mikroplastik in Kosmetikartikeln mit Hilfe einer Kaffeepad-Maschine separiert. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie man bereits in die Umwelt eingetragenes Mikroplastik, sowohl primär als auch sekundär, aus Sediment mithilfe einer Dichtetrennmethode entfernen kann. Somit wird der Bogen zwischen dem direkt anthropogenen Eintrag von primärem Mikroplastik durch Kosmetikprodukte und den Schwierigkeiten der Entfernung des einmal in die Umwelt eingetragen Mikroplastiks geschlagen. Die Experimente zeigen eine hohe Alltagsrelevanz und können durch die Umsetzung mit Hilfe der low-cost-Methode einfach in den Unterricht integriert und nachgebaut werden.

WS 4 Schulgarten Sek I

Kay, Becker-Kückens: WS 4 Auf dem Weg zum eigenen Schulgarten – ein fächerübergreifender Lernort für den Ganztag Sek I

Der Schulgarten ist ein wunderbarer Lernort für handlungsorientiertes Lernen. Von der Saat bis zur Ernte lernen Schülerinnen und Schüler mit Kopf, Hand und Herz Wertschätzung gegenüber unseren Lebensmitteln. In dem Workshop erfahren Sie in handlungsorientierten Stationen Grundlagen zum Thema Anlage, Jahresplanung und Voraussetzungen eines Schulgartens aber auch unterschiedliche Möglichkeiten der Vermehrung (säen, Stecklinge schneiden, pflanzen) stehen dabei im Vordergrund. Was brauchen Pflanzen zum Wachsen, welche Arbeiten können in den Wintermonaten gemacht werden und wie überbrücke ich die Ferienzeit.

WS 5 BNE forschend entdeckendes Lernen ausserschul

Ahlrichs: WS 5 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – Projekte und außerschulische Partner für forschend-entdeckendes Lernen in der Sek. I

Möglicherweise eine Teilnahme am Projekt „Umweltschule in Europa“, die Nutzung der Angebote von Umweltbildungszentren oder anderer außerschulischen Lernorte BNE – hier werden anerkannt bewährte Möglichkeiten und Partner vorgestellt, um Ihre Projektideen und Vorhaben für den Ganztagsbereich umzusetzen, zu stärken und strukturell zu verankern. Ziel dieses Workshops ist es, Ihnen sowohl einen Überblick über das bestehende Angebot als auch bereits sehr konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Schule zu vermitteln.

WS 6 Natur der Naturwissenschaften

Samsen: WS 6 Die Natur der Naturwissenschaften

Die Natur der Naturwissenschaften lässt sich im Wortsinne am besten begreifen, wenn man sie selber mit allen Sinnen erfährt. Sie werden selber sehen, hören, betasten und experimentieren können, um gemeinsam das Rätsel um eine mysteriöse Blackbox zu lösen. Am Ende erhalten Sie ein erstes Verständnis dafür, warum wissenschaftliche Modelle Wahrheiten ohne völliger Gewissheit enthalten und dennoch das bewährteste Wissen darstellen, über welches wir verfügen.

WS 7 Sicheres Experimentieren

Werner, Weißen-Plenz: WS 7 Sicheres Experimentieren in der Sek I

Neben grundlegenden Themen des Gefahrstoffmanagements werden schwerpunktmäßig die Bereiche Erstellung und Vermittlung von Unterweisungen bearbeitet. Zudem sollen Möglichkeit zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen vorgestellt, ausprobiert und beurteilt werden. Das Thema "Freies Experimentieren - sicher durchgeführt " wird zur Diskussion gestellt.

WS 8 Digitales Lernen Physik

Bertschik: WS 8 Digitales Lernen - Physik Sek I

In diesem Workshop entdecken Sie Apps, Webanwendungen und Simulationen, die in allen Phasen des Physikunterrichts eingesetzt werden können. Handy oder Tablet dienen hier als Messinstrument beim Experimentieren, helfen bei der Dokumentation und Auswertung und fördern das aktive Lernen in der Schule und Zuhause. Überlegt eingesetzt kann das digitale Lernen zudem die Motivation der Schülerinnen und Schüler steigern und auch als effektives Mittel der Differenzierung eingesetzt werden.

WS 9 Schulgarten

Kay, Becker-Kückens: WS 9 Auf dem Weg zum eigenen Schulgarten – ein fächerübergreifender Lernort für den Ganztag, Grundschule

Der Schulgarten ist ein wunderbarer Lernort für handlungsorientiertes Lernen. Von der Saat bis zur Ernte lernen Schülerinnen und Schüler mit Kopf, Hand und Herz Wertschätzung gegenüber unseren Lebensmitteln. In dem Workshop erfahren Sie in handlungsorientierten Stationen Grundlagen zum Thema Anlage, Jahresplanung und Voraussetzungen eines Schulgartens aber auch unterschiedliche Möglichkeiten der Vermehrung (säen, Stecklinge schneiden, pflanzen) stehen dabei im Vordergrund. Was brauchen Pflanzen zum Wachsen, welche Arbeiten können in den Wintermonaten gemacht werden und wie überbrücke ich die Ferienzeit.

WS 10 Miniphaenomenta

Sommer: WS 10 Miniphänomenta

Das Projekt Miniphänomenta macht sich seit mehr als 15 Jahren zur Aufgabe forschendes, experimentelles und interaktives Lernen in die Schule zu bringen. Interaktion an physikalischen Phänomenen und Interaktion dabei untereinander ermöglicht das Experimentierfeld der Miniphänomenta. Im Lernort Schulflur können die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstgesteuert und dauerhaft an physikalischen Phänomenen forschen, eigene Beobachtungen machen und Lösungsideen besprechen. Auf dem Weg dahin werden Lehrkräfte in der Pädagogik und Didaktik des Projekts fortgebildet, Schulen erhalten kostenfrei Experimentierfelder geliehen und Eltern bauen diese mit Lehrern und Kindern für die eigene Schule nach. Einen genauen Einblick in das Projekt gibt dieser Workshop. Die Teilnehmer erfahren u.a. von den Eckpfeilern des Projekts und lernen an interaktiven Exponaten. Weitere Informationen zum Projekt bietet die Internetseite: https://www.miniphaenomenta.de/

WS 11 Mikroplastik

Beeken: WS 11 Mikroplastik als Thema für einen fächerübergreifenden naturwissenschaftlichen Unterricht, Sek. I

Die Entwicklungen im Bereich „Mikroplastik und seine Auswirkungen auf die Umwelt“ haben in den letzten Jahren nicht nur eine zunehmende mediale Aufmerksamkeit erfahren, sondern wurden weltweit zu einem neuen großen Forschungsgebiet. Derzeit wird diese Thematik in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft intensiv diskutiert und stellt somit eine hochaktuelle Thematik dar, die bisher jedoch nur in einem sehr geringen Umfang im schulischen Kontext umgesetzt wird. Da es für den naturwissenschaftlichen Unterricht von großer Bedeutung sein sollte, besonders aktuelle Themen aufzugreifen und für den Einsatz im experimentellen Unterricht aufzuarbeiten, werden in diesem Workshop neue Modellexperimente für den Unterricht der Sekundarstufe I vorgestellt und durchgeführt, die das Thema Mikroplastik mit einfachen Mitteln in der Schule umsetzbar machen. Ziel ist es, einen besonderen Beitrag zur Umweltbildung zu leisten, indem Schülerinnen und Schüler adaptierte wissenschaftliche Experimente durchführen und somit ihre Bewertungskompetenz schulen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft dienen dabei als Basis und können mit Hilfe der entwickelten Experimente dem Unterrichtsprozess zur Verfügung gestellt werden. Zum einen wird primäres Mikroplastik in Kosmetikartikeln mit Hilfe einer Kaffeepad-Maschine separiert. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie man bereits in die Umwelt eingetragenes Mikroplastik, sowohl primär als auch sekundär, aus Sediment mithilfe einer Dichtetrennmethode entfernen kann. Somit wird der Bogen zwischen dem direkt anthropogenen Eintrag von primärem Mikroplastik durch Kosmetikprodukte und den Schwierigkeiten der Entfernung des einmal in die Umwelt eingetragen Mikroplastiks geschlagen. Die Experimente zeigen eine hohe Alltagsrelevanz und können durch die Umsetzung mit Hilfe der low-cost-Methode einfach in den Unterricht integriert und nachgebaut werden.

WS 12 BNE forschend entdeckendes Lernen ausserschu

Ahlrichs: WS 12 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – Projekte und außerschulische Partner für forschend-entdeckendes Lernen in der Grundschule

Möglicherweise eine Teilnahme am Projekt „Umweltschule in Europa“, die Nutzung der Angebote von Umweltbildungszentren oder anderer außerschulischen Lernorte BNE – hier werden anerkannt bewährte Möglichkeiten und Partner vorgestellt, um Ihre Projektideen und Vorhaben für den Ganztagsbereich umzusetzen, zu stärken und strukturell zu verankern. Ziel dieses Workshops ist es, Ihnen sowohl einen Überblick über das bestehende Angebot als auch bereits sehr konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Schule zu vermitteln.

WS 13 Forschend entdeckendes Lernen Sprachbild GS

Schmitt: WS 13 Forschend-entdeckendes Lernen und Sprachbildung, Grundschule

Die sprachlichen Fähigkeiten haben einen entscheidenden Einfluss auf den Bildungserfolg. Dies betrifft Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen. Sprache wird dabei nicht nur im Fachunterricht erlernt, sondern vor allem durch den Gebrauch und in der Interaktion über den Unterricht hinaus. Forschend-entdeckendes Lernen, z.B. in Form einer Forscher-AG, bietet dazu alle Voraussetzungen. Anhand von theoretischen Grundlagen und expliziten Beispielen erhalten Sie in diesem Workshop einen Einblick, wie naturwissenschaftliches Verständnis und sprachsensibles, sprachförderliches Lernen in einem Ganztagsangebot gleichermaßen gefördert werden kann.

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