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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Methoden für Soziale Kompetenz - Trainings zur Gewaltprävention für Schulsozialarbeiter
Nr.
KOS.1947.138
Dauer
7 Stunden
In Zusammenarbeit mit
NLSchB Regionalabteilung Osnabrück - Dezernat 2
Anfang
22.11.2019 , 09:00 Uhr
Ende
22.11.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
22.09.2019
max. Teilnehmer
18
min. Teilnehmer
8
Kosten
kostenlos
Adressaten
Sozialpädagogische Fachkräfte im Landesdienst.
Beschreibung
Im Umgang mit herausfordernden Kindern, Jugendlichen und Eltern können Schulsozialarbeiter mit Meinungsunterschieden oder Konflikten konfrontiert werden. Haben Sie diesbezüglich auch bereits Erfahrungen gemacht? Dann kennen Sie bestimmt den Effekt, dass eine Auseinandersetzung Emotionen und Stressreaktionen auslöst, die wiederum auf beiden Seiten zu Unsachlichkeit, Verweigerung, verbalen oder im schlimmsten Falle zu körperlichen Aggressionen führen können.
Den Kindern und Jugendlichen mangelt es häufig nicht am guten Willen, sich sozial und deeskalierend zu verhalten. Diesen gilt es zu fördern, darüber hinaus auch neue Problem- und Konfliktlösungsstrategien zu vermitteln und einzuüben. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigen Jugendliche eine ausgeprägte soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Methoden zur Stressbewältigung. Sie benötigen die Erfahrung, dass eine veränderte Selbst- und Fremdwahrnehmung, Akzeptanz und Respekt und alternative Handlungsstrategien positive Erfolgserlebnisse bewirken. Es braucht sozial angemessene Strategien, insbesondere zum Umgang mit verbalen Aggressionen und ein Verständnis für die Auswirkungen von Stressreaktionen in Konflikten, die in Sozialen Trainings im Rahmen des Schulalltags von Schulsozialarbeitern trainiert werden können.

Trainingsschwerpunkte
Im Folgenden sind mögliche Inhalte der I-GSK Weiterbildung zur Methodenkompetenz aufgeführt, die nach den Wünschen und Bedarfen der Teilnehmer ausgewählt werden. Alle praktischen Methoden werden mit den Teilnehmern reflektiert und analysiert, in welche Situationen sie im Schulalltag passend eingebaut werden können. Ziel ist es, dass die teilnehmenden Schulsozialarbeiter die angewandten Methoden sicher im eigenen Schulkontext einsetzen können.

Methoden zum Kick-off eines Trainings
▪ Regeln vereinbaren
▪ Konsequenzen
▪ Kennlernspiele

Bewegungsspiele zur Aktivierung
▪ Kooperation in Gruppen
▪ Förderung gruppendynamischer Prozesse

Theorieeinheiten mit Praxisbezug zu diversen Themen
▪ Täter-Opfer-Rollen
▪ Körperliche Gewalt
▪ Zivilcourage in Schule und Gesellschaft
▪ Petzen vs. Informieren
▪ Emotionalisierung und Handeln

Verbale und nonverbale Kommunikation
▪ Körpersprache
▪ Faires Streiten
▪ Umgang mit verbaler Gewalt

Anerkennungskultur vs. Fehlerkultur
▪ Gegenseitige Anerkennungskultur
▪ Stärken und positive Eigenschaften

Mobbing/Bullying
▪ Strategien für Kinder und Klassen zur Prävention und Intervention
▪ Rollenspiele

Erlebnispädagogische Spiele und Verhaltenstraining
▪ Vertrauensübungen
▪ Kooperation und Problemlösen im Team
▪ Übungen und Mutproben zum Stärken stärken

Faires Kämpfen
▪ Faires Kämpfen im 1 :1
▪ Faires Kämpfen in Gruppen

Methoden für den Klassenraum
▪ Teamaufgaben
▪ Kooperative Übungen

Durchführung praktischer Methoden. Die Teilnehmer sollten legere gekleidet sein. Voraussetzung ist die Bereitschaft zur Selbsterfahrung.

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Zielsetzung
Ziel ist es, dass die teilnehmenden Schulsozialarbeiter die angewandten Methoden sicher im eigenen Schulkontext einsetzen können.
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung Osnabrück, Universität Osnabrücki
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Damaris Freischlad
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