Detailansicht

Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Gewaltprävention und Deeskalation an Schulen
Nr.
khi19.43.130
Dauer
Halbtagsveranstaltung
Anfang
23.10.2019 , 14:00 Uhr
Ende
23.10.2019 , 18:30 Uhr
Anmeldeschluss
08.10.2019
max. Teilnehmer
20
min. Teilnehmer
12
Kosten
kostenlos
Adressaten
Sozialpädagogische Fachkräfte / multiprofessionelle Teams von Schulen / Lehrkräfte / pädagogisches Personal der öffentlichen Schulen (im Landesdienst)
Beschreibung
Bei dieser Fortbildung handelt sich zunächst um eine vierstündige Einführungsveranstaltung zum Thema "Gewaltprävention und Deeskalation an Schulen".

• Mobbing unter Schülerinnen und Schülern
• Aggressionen gegenüber schulischem Personal
• Handgreiflichkeiten unter Schülerinnen und Schülern

Das ist nur eine kleine Auswahl von gewalttätigen Verhaltensweisen, mit denen das Personal an Schulen täglich konfrontiert wird.

Deeskalation beginnt nicht erst, wenn eine Eskalation beginnt, sondern in der Wahrnehmung von aggressiven Verhalten und Ausdrucksweisen durch Körpersprache. Bedenken Sie: Je früher Sie eine Eskalation wahrnehmen, desto einfacher ist die Deeskalation.

Wir unterscheiden verschiedene Deeskalationsstufen:

Deeskalationsstufe I: Wahrnehmung von Körperspannungen und Mimik
Deeskalationsstufe II: Aggressionskontrolle durch Kontaktaufnahme
Deeskalationsstufe III: Kommunikationsdeeskalation
Deeskalationsstufe IV: Lösungskonzepte entwickeln
Deeskalationsstufe V: Eigensicherung

Diese Deeskalationsstufen bauen auf einander auf und helfen Ihnen, in den jeweiligen Situationen, auf Ihr aggressives Gegenüber in der Deeskalation einzuwirken.

Sie können auch in den Stufen springen, je nachdem wie sich der Aggressor Ihnen gegenüber verhält. Sollte zum Beispiel keine Deeskalationskommunikation möglich sein, da Ihr Gegenüber auf nichts reagiert, gehen Sie direkt durch Präventionsmaßnahmen in die Eigensicherung.

Ziel der Veranstaltung ist der interaktive Austausch von themenbezogenen Erfahrungen, der Umgang damit und die gemeinsamen Erarbeitung von Handlungsalternativen.

Ablauf:

1. Begrüßung
2. Erfahrungsaustausch
3. Wahrnehmung und Wahrnehmungsübungen
4. Aggressionskontrolle (Eigen- und Fremdkontrolle)
5. Stress- und Zeitmanagement
6. Deeskalationskommunikation
7. Präventionsmaßnahmen zur Eigensicherung
8. Möglichkeiten im Notfallmanagement

Referententeam:

Alexander Franke:
• Begründer und Deeskalationstrainer SAFE - Aggressionsmanagement
• Deeskalationslehrtrainer SAFE - Aggressionsmanagement
• Deeskalationstrainer BaER® - Akademie Essen

Matthias Böning:
• StR Sport/ Politik-Wirtschaft
• Deeskalationstrainer SAFE - Aggressionsmanagement

In den Pausen stehen Getränke und Kekse bereit.

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusmimnisterium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

Reisekosten werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auf Antrag gezahlt. Die Reisekostenabrechnungen richten sich nach der NRKVO (Niedersächsische Reisekostenverordnung).

Die Anmeldung über die VeDaB Datenbank ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an den Fortbildungen.

Es gelten die „Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an dienstlichen Fortbildungen:
http://www.nibis.de/nli1/allgemein/fortbildung/teilnahmebedingungen.pdf
Zielsetzung
Kennenlernen, Erproben und Reflektieren verschiedener Gewaltpräventions- und Deeskalationstechniken
Schulform

beliebig

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hildesheim i
verantwortlich

Veranstaltungsteam
Matthias Böning
Alexander Franke
Drucken
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln