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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Basisfortbildung Deutsch als Zweitsprache: Durchgängige Sprachbildung als grundlegendes Unterrichtsprinzip (Modul 1)
Nr.
19.34.11
Dauer
2 Tage
Anfang
21.08.2019 , 10:00 Uhr
Ende
22.08.2019 , 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
28.06.2019
max. Teilnehmer
20
min. Teilnehmer
15
Kosten
kostenlos
Adressaten
- Lehrkräfte, die im berufsbezogenen Lernbereich Theorie unterrichten - Lehrkräfte, die im berufsbezogenen Lernbereich Praxis unterrichten - Lehrkräfte, die ein allgemeinbildendes Unterrichtsfach unterrichten - Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen, Ende Sek. I und Sek. II Wünschenswert wären jeweils 2 Vertreter von einer Schule (im BBS-Bereich eine Theorielehrkraft und eine Fachpraxislehrkraft).
Beschreibung
Eine der großen Herausforderungen, die Lehrkräfte an Schulen meistern müssen, ist der Umgang mit sehr unterschiedlichen Bildungshintergründen und Sprachkenntnissen der Schülerinnen und Schüler. Sowohl für Lernende mit und ohne Migrationshintergrund ist sprachliche Handlungsfähigkeit in der deutschen Sprache Grundvoraussetzung, um in Schule und Arbeitswelt Erfolg zu haben und an unserer Gesellschaft teilhaben zu können. Sprache ist Voraussetzung für den Aufbau von Wissen und den Erwerb von Kompetenzen.

Die Fortbildung „Deutsch als Zweitsprache: Durchgängige Sprachbildung als grundlegendes Unterrichtsprinzip“ bietet interessierten Lehrkräften in 3 zweitägigen Modulen das Rüstzeug, diese Herausforderung zu bewältigen, Unterricht sprachsensibel zu gestalten und ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern.

In Modul 1 werden, ausgehend von der Diagnose sprachlicher Kompetenzen, die Grundlagen des Zweitspracherwerbs und die damit verbundenen Schwierigkeiten thematisiert, um darauf aufbauend didaktische und methodische Prinzipien der Sprachförderung in der Unterrichtsgestaltung anwenden zu können.

Ein besonderer Schwerpunkt besteht hier in dem theaterpädagogischen Zugriff, die Sprachbereitschaft der Sprachlerner/-innen mittels handlungsorientierten körperbezogenen Lernens zu aktivieren. So werden abwechslungsreiche Sprechanlässe durch den kreativen Umgang mit Requisiten und Standbildern entwickelt. Der theaterpädagogische Ansatz kann die sprachliche Handlungskompetenz begünstigen und die Unterrichtsgestaltung der Lehrenden erweitern.

Die notwendigen Kosten (inkl. Fahrtkosten) werden vom NLQ übernommen.

Mitgebrachte elektronische Geräte sind nicht über das NLQ versichert.

Hinweise:
Die Meldung ist nur für das erste Modul erforderlich. Die Teilnahme an allen Terminen ist verpflichtend.
Die zweitägigen Module finden an folgenden Terminen statt:

19.34.11 Modul 1: 21. - 22.08.2019 Hotel Park Soltau
19.40.09 Modul 2: 01.- 02.10.2019 Hotel Park Soltau
19.48.07 Modul 3: 26.- 27.11.2019 GHotel Hannover

Zielsetzung
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer… • erwerben Grundlagenwissen im Bereich des Zweitspracherwerbs • kennen Instrumente zur Diagnose sprachlicher Kompetenzen und wenden ausgewählte Verfahren an • analysieren Schülertexte und wenden Niveaubeschreibungen an • erkennen die grammatikalischen Problemfelder beim Erlernen der deutschen Sprache • entwickeln Fördermaßnahmen • erproben und reflektieren die theaterpädagogischen Methoden und erörtern, in welcher Weise diese für die eigene Unterrichtspraxis genutzt werden können.
Schulform

Berufsbildende Schulen,

Berufseinstiegsklasse,

Berufsfachschule,

Berufliches Gymnasium,

Berufsoberschule,

Berufsschule,

Berufsvorbereitungsjahr,

Fachoberschule,

Fachschule,

Gymnasium Sek II,

Integrierte Gesamtschule Sek II,

Kooperative Gesamtschule Sek II,

Oberschule Sek II,

Sek II-Bereich

Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Daniela Fichte
Katrin Lüdeke (Leitung)
Christina Wilhelm
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