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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Jetzt verstehe ich! – Über die Chancen und Grenzen im Mobilen Dienst - Jahresfortbildung des Mobilen Dienstes Hören
Nr.
19.40.06
Dauer
2 Tage
Anfang
30.09.2019 , 09:00 Uhr
Ende
01.10.2019 , 16:00 Uhr
Anmeldeschluss
31.07.2019
max. Teilnehmer
80
min. Teilnehmer
20
Kosten
kostenlos
Adressaten
Lehrkräfte im Mobilen Dienst Hören: MD Hören Hannover (Hartwig-Clausen-Schule) MD Hören Hildesheim (LBZH) MD Hören Lingen (Carl-Orff-Schule Lingen) MD Hören Lüneburg MD Hören Oldenburg (LBZH) MD Hören Osnabrück
Beschreibung
Wer im Mobilen Dienst tätig ist, kennt solche Situationen: Obschon fachpädagogisch ähnlich gelagert, gestaltet sich die Beratung und Kooperation mit Betroffenen in dem einen Fall leicht, in dem anderen dagegen scheint es eine unsichtbare Schranke zu geben. Hier einmal hinter die Kulisse zu schauen und zu gucken, wie Chancen gestaltet, aber auch Grenzen erkannt werden können, das soll ein Schwerpunkt der Tagung sein.

Geplantes Programm:
Tag 1, 30.09.2019


Dr. Karen Jahn nimmt uns beim ihrem Auftaktreferat mit in die Situation von Familien von hörgeschädigten Kindern und ergründet, was die Diagnose Hörschädigung mit der Familie als System macht.

Im Folgenden können Sie sich bereits über die geplanten Workshops und ihre Inhalte informieren. Die Workshops werden dann vor Ort gewählt.:

- Im Workshop „AVWS“ wird Dr. Markus Westerheide darstellen, wie eine AVWS sich im Spannungsfeld zwischen Medizindiagnose, Elternerwartungen und hörgeschädigten-pädagogischen Unterstützungsmaßnahmen bewegt. Dieser Workshop dauert insgesamt zweimal 90 Minuten!

- Hörakustikmeisterin, Pädakustikerin und Tinnitus-Retrainerin Nicole Kühling wird über die in der Mobile-Dienst-Praxis zunehmend auftretenden Diagnosen Tinnitus, Hyperakusis, Phonophobie und Misophonie bei Kindern und Jugendlichen referieren. In dem zweimal 90-minütigen Workshop soll die Gelegenheit geboten werden, eigene Fälle zu besprechen. Daher bitte unbedingt Fallbeispiele mitbringen.

- Diane Rade und Sarah White von der Hilfe für Hörgeschädigte stellen in ihrem Workshop die Unterstützungsmöglichkeiten des Integrationsfachdienstes dar, insbesondere mit Blick auf die älteren Sekundar- sowie die BerufsschülerInnen.

- Peter-Hein Grunwald von der Fa. Demobeamer wird seinen seit dem letzten Jahr weiter entwickelten Medienwagen für Visualisierungsprozesse im inklusiven Unterricht vorstellen.

- Dennis Wagenknecht vom Hörhaus Versmold stellt seine Leasingmodelle und das neu entwickelte Konzept „Akustik to go“ vor.


Tag 2, 1.10.2019

Der zweite Tag startet mit einer Materialbörse „Mein täglich Rüstzeug“.
Hier sollen Materialien aller Art eingebracht und vorgestellt werden, d.h. neben Fördermaterial auch die Dinge, die zum Beispiel in den sogenannten Sensibilisierungsstunden oder für die Beratungssituation verwendet werden.
Bitte unbedingt eigenes Material mitbringen!


Im Folgenden können Sie sich bereits über die geplanten Workshops und ihre Inhalte informieren. Die Workshops werden dann wie an Tag 1 vor Ort gewählt.:


- Jan-Peter Schöler von der Hartwig-Claußen-Schule Hannover stellt dann in seinem Workshop die Ergebnisse seiner Masterarbeit dar, in der er der Frage nachgegangen ist, warum SchülerInnen Hilfsangebote wie den Mobilen Dienst oder den IFD nicht immer annehmen und wie dem entgegengewirkt werden kann.

- Frau Dr. Karin Eiselt ergründet in ihrem Workshop über Bindungsverhalten, wie in früher Kindheit unterschiedliche Bindungsmuster entstehen und diese sich im weiteren Leben unbewusst im sozialen resp. schulischen Kontext zeigen – Wie wirkt sich das unsicher-vermeidende oder das desorganisierte Bindungsmuster dann aus? Bitte bei Interesse eigene Fallbeispiele im Vorfeld skizzenhaft mitbringen!

- Matthias Jöde von der Fa. Phonak stellt in seinem Workshop die aktuelle Hörtechnik und deren Potential sowie auch Möglichkeiten der Kostenerstattung dar.

- Frank van der Meer geht in seinem Workshop der Frage nach, was das Smartphone „für mich“ tun kann – sei es für den Mobilen Dienst selbst, sei es für die betroffenen SchülerInnen.

- Im Workshop „Rolle des Mobilen Dienstes“, geleitet von Eckard Prill, soll im kollegialen Austausch reflektiert werden, welche Grenzen in der Praxis erlebt werden und wie diese im Idealfall überwunden werden.



Für Lehrkräfte, die im mobilen Dienst Hören tätig sind, ist die Veranstaltung kostenlos.
Im Haus Ohrbeck gibt es die Möglichkeit, in Doppelzimmern zu übernachten. Falls Sie dies wünschen, schreiben Sie unter "Bemerkungen" möglichst auch den Namen der Person, mit der Sie Ihr Zimmer teilen möchten.
Zielsetzung
Unterstützungsmöglichkeiten des mobilen Dienstes für hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler an Regelschulen vertiefen und kennenlernen: - im Beratungsbereich - im technischen Bereich - im kollegialen Bereich - im schulformübergreifenden Bereich - im medialen Bereich - im häuslichen / familiären Bereich
Schulform
keine Angabe
Veranstalter
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Karin Eiselt
Peter-Hein Grunwald
Dr. Karen Jahn
Matthias Jöde
Nicole Kühling
Frank Meer van der
Christoph Niemann (Leitung)
Eckard Prill
Diana Radke
Jan-Peter Schöler
Dennis Wagenknecht
Dr. Markus Westerheide
Sarah White
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