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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Fachpraxistag Gesellschaftslehre – Übergänge gestalten! (ABGESAGT - wird auf späteren Zeitpunkt verschoben)
Nr.
KH.908.TG4
Dauer
Tagesveranstaltung
Anfang
20.02.2019 , 09:30 Uhr
Ende
20.02.2019 , 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
13.02.2019
max. Teilnehmer
50
min. Teilnehmer
40
Kosten
10,00 EUR
Adressaten
Lehrkräfte der Gesamtschulen der RA Hannover, die das Fach Gesellschaftslehre unterrichten.
Beschreibung

Fachpraxistag Gesellschaftslehre – Übergänge gestalten!

An dem Fachpraxistag werden an einem konkreten Unterrichtsthema die fachlichen und die didaktischen Perspektiven der drei Einzelfächer beleuchtet, um den fachfremd Gesellschaftslehre unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen diese Fachperspektive zu vermitteln und Strategien für die Arbeit mit fachspezifischen Arbeitsweisen an die Hand zu geben. Der Fachpraxistag knüpft an den Praxisband Gesellschaftslehre an und stellt eine unterrichtsbezogene Konkretisierung dar, die es gerade den fachfremd unterrichtenden Lehrkräften im Fach Gesellschaftslehre erleichtern soll, einen Anschluss an die Anforderungen der Qualifikationsphase zu erhalten.

Im Zentrum steht dabei eine problemorientierte, integrative Unterrichtssequenz zum Thema Flucht und Migration, die unter den drei Fachperspektiven analysiert werden soll und die dabei die Kernherausforderungen der fachfremd Gesellschaftslehre unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen mit Blick auf die Gestaltung des Unterrichts in der E-Phase und der Q-Phase aufnimmt. Daraus ergeben sich Ableitungen für die inhaltliche und methodische Gestaltung des Unterrichts in der Sek. I.

Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, in zwei Workshopsslots zwei der drei Fachperspektiven genauer kennenzulernen.

Grundlage des Fachpraxistages ist der Praxisband Gesellschaftslehre.

Hinweis: Bitte wählen Sie 2 Workshops zu verschiedenen Themenbereichen aus.



Tagesablauf

  • 9:30 bis 10:00 Uhr
    Begrüßung, Einführung durch den Fachmoderator Herrn Graf

  • 10:15 bis 12:15 Uhr
    Workshopphase I

  • 12:15 bis 13:30 Uhr
    Mittagspause (Mensa der IGS Roderbruch)

  • 13:30 bis 15:30 Uhr
    Workshopphase II

  • 15:45 bis 16:30 Uhr
    Reflexion der Veranstaltung, Herausstellen weiterer Unterstützungsbedarfe




Zielsetzung
Qualifizierung von Kolleginnen und Kollegen mit dem Fach Gesellschaftslehre an Integrierten Gesamtschulen
Schulform

Integrierte Gesamtschule,

Kooperative Gesamtschule

Veranstalter
Kompetenzzentrum Universität Hannover - Lehrerfortbildungi
verantwortlich
Veranstaltungsteam
Pia Frede
Gunther Graf (Leitung)
Martin Häusler
Martina Plümer
Dr. Bernhard Sieve (Leitung)
Workshops

10:15

11:15

12:15

13:15

14:15

15:15

A1

Plümer: Fachdidaktische Grundsätze im Fach Geschichte

Folgende Inhaltsbereiche werden vermittelt / erarbeitet: I. Allgemeine Bemerkungen zum Geschichtsunterricht II. Fachdidaktische Grundsätze im Fach Geschichte am Beispiel "Migration" Jahrgang 9 III. Didaktisierung von Unterrichtsmaterialien im Fach Geschichte zum Thema "Migration" Jahrgang 9 am Beispiel unterschiedlicher Quellengattungen

A2

Frede: Didaktische Prinzipien – Problemorientierung im Fach Politik-Wirtschaft

Im Zentrum des Workshops stehen drei zentrale Herausforderungen für den gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht: 1. Sowohl das Fach Gesellschaftslehre als auch das Fach Politik-Wirtschaft zeichnen sich dadurch aus, dass die zu unterrichtenden Gegenstandsbereiche so groß sind, dass sie niemals in einer Unterrichtseinheit voll „abgearbeitet“ werden können. 2. Die politische Erfahrungswelt der SuS ändert sich ständig. Die gesellschaftlich relevanten Themen wechseln tagesaktuell. Die SuS sollen aber Fähigkeiten erwerben, die es ihnen ermöglichen, auch ihnen neue politische Phänomene, Probleme oder Lösungen einzuordnen, zu verstehen und zu beurteilen. 3. Politikunterricht soll offen sein und den Lernenden viel Raum für das selbstständige Aneignen und Erschließen geben. Er sollte aber kein „Laberunterricht“ sein. Aus diesem Grund bedarf er einer gewissen fachlichen Tiefe, um dem übergeordneten Ziel politischer Bildung, der Mündigkeit, gerecht zu werden. Politikunterricht steht somit im Spannungsfeld von Prozess- und Zielorientierung. Der erste Teil des Workshops bietet mit Blick auf diese Herausforderungen eine Einführung in die wichtigsten didaktischen Prinzipien und Planungshilfen des Faches. Anhand einer Unterrichtseinheit zum Thema „Migration und Flucht“ sollen der fachspezifische Zugriff sowie Möglichkeiten didaktischer Reduktion und problemorientierter Fokussierung exemplarisch vorgestellt werden. Im zweiten Teil des Workshops entwerfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Einbeziehung der vorgestellten didaktischen Planungshilfen selbst die Grobstruktur für eine Unterrichtsstunde, die innerhalb der vorgestellten Sequenz angesiedelt ist. Ein oder zwei dieser Stundenskizzen sollen abschließend präsentiert und gemeinsam mit Blick auf die Möglichkeiten einer fachlichen Vertiefung und Ausschärfung konstruktiv ausgewertet werden.

A3

Häusler: Fachdidaktische Grundsätze im Fach Geografie

In diesem Arbeitskreis werden geographische Basiskonzepte sowie die grundlegende Struktur des Faches Erdkunde thematisiert, um die Besonderheiten gegenüber anderen Fächern des Aufgabenfeldes B herauszustellen. Mit diesen fachdidaktischen Grundlagen soll der geographische Blick auf Unterricht und Unterrichtsplanung geschärft werden. Adressatenkreis sind in erster Linie Kolleginnen und Kollegen Integrierter Gesamtschulen, die vor der Herausforderung stehen, ihre Schülerinnen und Schüler auf die Auflösung des Fächerverbundes Gesellschaftslehre in der Oberstufe vorzubereiten.

B1

Plümer: Fachdidaktische Grundsätze im Fach Geschichte

Folgende Inhaltsbereiche werden vermittelt / erarbeitet: I. Allgemeine Bemerkungen zum Geschichtsunterricht II. Fachdidaktische Grundsätze im Fach Geschichte am Beispiel "Migration" Jahrgang 9 III. Didaktisierung von Unterrichtsmaterialien im Fach Geschichte zum Thema "Migration" Jahrgang 9 am Beispiel unterschiedlicher Quellengattungen

B2

Frede: Didaktische Prinzipien – Problemorientierung im Fach Politik-Wirtschaft

Im Zentrum des Workshops stehen drei zentrale Herausforderungen für den gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht: 1. Sowohl das Fach Gesellschaftslehre als auch das Fach Politik-Wirtschaft zeichnen sich dadurch aus, dass die zu unterrichtenden Gegenstandsbereiche so groß sind, dass sie niemals in einer Unterrichtseinheit voll „abgearbeitet“ werden können. 2. Die politische Erfahrungswelt der SuS ändert sich ständig. Die gesellschaftlich relevanten Themen wechseln tagesaktuell. Die SuS sollen aber Fähigkeiten erwerben, die es ihnen ermöglichen, auch ihnen neue politische Phänomene, Probleme oder Lösungen einzuordnen, zu verstehen und zu beurteilen. 3. Politikunterricht soll offen sein und den Lernenden viel Raum für das selbstständige Aneignen und Erschließen geben. Er sollte aber kein „Laberunterricht“ sein. Aus diesem Grund bedarf er einer gewissen fachlichen Tiefe, um dem übergeordneten Ziel politischer Bildung, der Mündigkeit, gerecht zu werden. Politikunterricht steht somit im Spannungsfeld von Prozess- und Zielorientierung. Der erste Teil des Workshops bietet mit Blick auf diese Herausforderungen eine Einführung in die wichtigsten didaktischen Prinzipien und Planungshilfen des Faches. Anhand einer Unterrichtseinheit zum Thema „Migration und Flucht“ sollen der fachspezifische Zugriff sowie Möglichkeiten didaktischer Reduktion und problemorientierter Fokussierung exemplarisch vorgestellt werden. Im zweiten Teil des Workshops entwerfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Einbeziehung der vorgestellten didaktischen Planungshilfen selbst die Grobstruktur für eine Unterrichtsstunde, die innerhalb der vorgestellten Sequenz angesiedelt ist. Ein oder zwei dieser Stundenskizzen sollen abschließend präsentiert und gemeinsam mit Blick auf die Möglichkeiten einer fachlichen Vertiefung und Ausschärfung konstruktiv ausgewertet werden.

B3

Häusler: Fachdidaktische Grundsätze im Fach Geografie

In diesem Arbeitskreis werden geographische Basiskonzepte sowie die grundlegende Struktur des Faches Erdkunde thematisiert, um die Besonderheiten gegenüber anderen Fächern des Aufgabenfeldes B herauszustellen. Mit diesen fachdidaktischen Grundlagen soll der geographische Blick auf Unterricht und Unterrichtsplanung geschärft werden. Adressatenkreis sind in erster Linie Kolleginnen und Kollegen Integrierter Gesamtschulen, die vor der Herausforderung stehen, ihre Schülerinnen und Schüler auf die Auflösung des Fächerverbundes Gesellschaftslehre in der Oberstufe vorzubereiten.

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