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Veranstaltungsangebote für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen.

Werte und Normen: Philosophieren mit Kindern
Nr.
Fachverband Werte und Normen19.08.01
Dauer
4,5 Stunden incl. Pause
Anfang
22.02.2019 , 09:00 Uhr
Ende
22.02.2019 , 13:30 Uhr
Anmeldeschluss
Keine Angabe
max. Teilnehmer
17
min. Teilnehmer
12
Kosten
30,00 EUR
Beschreibung
DIE VERANSTALTUNG IST BEREITS AUSGEBUCHT! SIE KÖNNEN SICH GERNE AUF DIE WARTELISTE SETZEN LASSEN. SCHREIBEN SIE HIERFÜR EINE KURZE E-MAIL AN: info@fv-wun.de

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Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen als Unterrichtsprinzip auch und gerade im Fach „Werte und Normen“

zeigt sich in dem Versuch, gute Gründe für etwas durch eigenes Nachdenken zu finden. Dabei hilft es, das eigene Vorstellungsleben auf den Begriff zu bringen und Begriffe zu klären. Philosophieren beginnt, indem wir Fragen der Schülerinnen und Schüler ernst nehmen, insbesondere dann, wenn sie mit dem Wörtchen „Warum?“ beginnen. Wer fragt, will nicht nur wissen, sondern auch verstehen. Da allerdings die Fragekompetenz, soweit sie über das Gewöhnliche des Schulalltages hinausreicht, überwiegend zum Ende des 2. Schuljahres erloschen ist, kommt es häufig darauf an, zunächst einmal Fragekompetenz zu rekultivieren.

Ähnliches gilt für das Staunen, im Sinne des Aristoteles die zweite Basiskompetenz des Philosophierens. Dazu korrespondiert der „didaktische Dreischritt“ des Philosophierens: Erkunden der eigenen Lebenswelt als Ausgangspunkt, Erproben von „Denkkleidern“ und prüfen, welches mir am besten passt und welche Schlussfolgerungen ich im Ergebnis meiner Denkanstrengung für meine Lebensweise zu ziehen bereit bin.

Alle bedeutenden Philosophinnen und Philosophen sehen im Zweifel den Motor des Philosophierens. Auf die unterrichtliche Praxis bezogen bedeutet dies, dem Hinterfragen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Wer mit Kindern und Jugendlichen philosophieren möchte, sollte deshalb zuvor prüfen, wie es mit der eigenen Bereitschaft steht, sich und die Dinge auf philosophische Weise zu reflektieren. Wer die Welt als abschließend gedeutet, vermessen und erklärt betrachtet, findet keinen glaubwürdigen Ansatz zum Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen.

Mit den vier Fragen zum Weltbegriff des Philosophen Kant lassen sich philosophische Zugänge zu Unterrichtsgegenständen ebenso finden wie diese mithilfe der fünf Finger einer Methoden des Philosophie-Didaktikers Martens zu philosophischen Denkbewegungen hinführen können.

Anhand von Themen wie „Glück“, „Gutes Leben“, „Freundschaft“, „Werte, Normen, Regeln“(am Beispiel „Gerechtigkeit“) oder „Ich und das Fremde“ werden unterrichtspraktische Vorschläge entwickelt, bei denen die Selbsterprobung durch die Teilnehmenden im Mittelpunkt steht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, eigene Themenwünsche und dazu passende Materialien mitzubringen, auf deren Grundlage dann gearbeitet werden kann.

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Referent: HANS-JOACHIM MÜLLER (Bad Zwischenahn), Grundschullehrer im Ruhestand, Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern

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Zielsetzung
Philosophieren mit Kindern als Methode im Werte und Normen-Unterricht
Schulform

Grundschule,

Gymnasium,

Hauptschule,

Integrierte Gesamtschule,

Kooperative Gesamtschule,

Sek I-Bereich

Veranstalter
Fachverband Werte und Normen - Ethische und Humanistische Bildungi
verantwortlich

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